2026

Erste-Hilfe-Ausbildung des Deutschen Roten Kreuzes für betriebliche Ersthelfende am 8. Juli 2026 in Stuttgart

Erste-Hilfe-Ausbildung in der vdek-LV, 17 Kolleginnen und Kollegen in der Gruppe stehend

Es geht um Leben und Tod – Wir haben in der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg in Stuttgart deshalb eine ganztägige Erste-Hilfe-Ausbildung für betriebliche Ersthelfende durchgeführt. Hierzu begrüßte Fank Winkler, der stellvertretende Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (Achter von links), Biljana Sucurovic vom DRK Kreisverband Stuttgart e. V. (Neunte von links) in den Räumlichkeiten der vdek-LV auf das Herzlichste. Winkler: „Weil das Thema so wichtig ist und naturgemäß in spezifisch brenzligen Situationen nicht immer ein Ersthelfender greifbar ist, bilden wir breit aus. Sucurovic machte  deutlich:Bei der hohen Zahl von Notfällen in Betrieben, Schulen, im Straßenverkehr, zu Hause oder in der Freizeit, ist es erforderlich, dass möglichst viele Menschen sich in Erster Hilfe ausbilden lassen. In Notsituationen richtig helfen zu können, gibt zudem ein gutes Gefühl!"

Dieser Lehrgang lieferte den Teilnehmenden der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg die Handlungssicherheit in Erster Hilfe bei nahezu jedem Notfall im Beruf, der täglichen Arbeit, aber auch für zu Hause. Gesprochen wurde über den Eigenschutz und das Absichern von Unfällen. Zunächst wurde eine gut strukturierte Grundlage in punkto der allgemeine Maßnahmen der Hilfe gegeben. Darüber hinaus wurde der Umgang mit Verbandsmaterialien trainiert; so mussten Verbände in den unterschiedlichsten Fallkonstellationen angelegt werden. Weitere Themen waren starke Blutung, Verbrennungen, Verätzungen, Schlaganfall und Herzerkrankungen. Immer geht es um die entscheidende Frage: Was muss ich jetzt tun! Eindrücklich nachvollzogen wurde darüber hinaus die Helmabnahme bei einem bewusstlosen MotoradradfahrerIn. Es ging im Weiteren um die Erstversorgung bei Knochenbrüchen, Vergiftungen und Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit und Kreislaufstillstand sowie den sachgemäßen Umgang mit dem Defibrillator. Hier ist ganz wichtig: Wo befinden sich Defibrillatoren in nächster Nähe.

Bei den Teilnehmenden der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg fanden vor allem die vielfältigen praktischen Übungen einen sehr guten Anklang. Dieser Lehrgang vermittelte in der Tat Kenntnisse und Fertigkeiten, um sowohl in lebensbedrohlichen, als auch in alltäglichen Situationen ohne fachliche Vorkenntnisse helfen zu können. Unsere zweite Gruppe der vdek-Landesvertretung erhält Ende Juli diese sehr sinnvolle Erste-Hilfe-Ausbildung.

B2Run-Lauf am 7. Juli 2026 in Bad Cannstatt

B2Run, 1 Frau und 3 Männer in der Gruppe stehend

Prävention und Gesundheitsförderung beginnt bei jedem Einzelnen. Das heißt, an die eigene Nase fassen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zeigen. Partizipation, Empowerment, Gesundheitskompetenz und gesundheitliche Chancengleichheit nicht nur predigen, sondern umsetzen. Auch deshalb waren wir, die vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, beim B2Run-Lauf dabei. Um Lust zu machen. Seid dabei! Macht mit! Bewegt Euch! Das galt auch für die über 7. 000 Sportbegeisterten in Stuttgart und Umgebung, welche mal langsamer, mal schneller, im Rollstuhl mit dem Kinderwagen oder an Stöcken unterwegs waren. Ganz egal! Auch das Alter spielte keine Rolle. Die teuerste Krankheit ist die Untätigkeit.

B2Run, 6 Frauen und 3 Männer im Gruppenbild stehend

Für die vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg u. a. am Start: Katja Lampke, Charlotte Bard, Christine Anderson, Jill Stahl, Larissa Reich, Dr. Christopher Läpple, Frank Winkler, Silke Im Wolde , Florian Kirchhoff (von links nach rechts). Wir hatten angenehme Rahmenbedingungen. Es war bewölkt, warm und es ging ein leichter Wind. Also ab in das Laufvergnügen, einfach nur eintauchen und genießen. Im Vordergrund standen dabei weniger sportliche Höchstleistungen, sondern Teambuilding, die Förderung der Mitarbeitergesundheit und der Spaß an der Bewegung.

B2Run, 10 Sportler in der Gruppe stehend

7.000 Teilnehmende – 333 Firmen, Organisationen und Unternehmen nahmen teil! Die vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg war am Abend beim B2Run in Stuttgart selbstredend mit von der Partie und um 19:15 Uhr am Start. Treffpunkt war Bad Cannstatt in unmittelbarer Nähe zur MHP-Arena; im Stadion des VfB Stuttgart war im Übrigen der Zieleinlauf.

B2Run, 10 Frauen und Männer mit Maskottchen in der Gruppe stehend

B2Run ist „by the way“ ein englisches Wortspiel und steht für "Business to Run" bzw. sinngemäß "Menschen aus Unternehmen gehen zum Laufen". Der Name ist Programm: Es handelt sich um Europas größte Firmenlaufserie, bei der MitarbeiterInnen aus verschiedenen Unternehmen über eine Distanz von 5 bis 6 Kilometern gemeinsam an den Start gehen. Gestern also in Stuttgart! Es hat Spaß gemacht und gleichzeitig setzen wir Prävention und Gesundheitsförderung um.

Gesundheitspolitischer Empfang am 16. Juni 2026 im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart

Der diesjährige Empfang der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg stand im Zeichen aktueller gesundheitspolitischer Herausforderungen mit dem besonderen Schwerpunkt KI im Gesundheitswesen. Im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart tauschten sich rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitswesen Baden-Württembergs dazu aus.

16. Juni 2026, Empfang, 1 Mann am Rednerpult stehend

Im Namen der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg begrüßte Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, die Anwesenden: „Die Bündnis 52-Verbändekooperation steht seit vielen Jahren für fachliche Kompetenz, für den Dialog im Gesundheitswesen und für die gemeinsame Verantwortung, Versorgung in Baden-Württemberg zukunftsfähig zu gestalten. Gerade in diesen bewegten Zeiten der Reformen im Gesundheitswesen ist dieser Austausch wichtiger denn je. Neben den Krisenherden dieser Welt sind für uns als Verantwortliche im Gesundheitssystem die strukturellen Herausforderungen in der Krankenhauslandschaft, in der ambulanten ärztlichen Versorgung sowie in der pflegerischen Versorgung von besonderer Bedeutung. Angesichts von Milliardendefiziten steht die Politik aktuell vor der Aufgabe, für die gesetzliche Krankenversicherung ein zumindest für die nächsten Jahre tragfähiges Finanzkonzept zu entwickeln.“

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Bundesregierung einen ersten Schritt gemacht. Die Krankenkassen unterstützen bekanntlich den darin enthaltenen Grundsatz einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik. Mruck gab sich mit Blick auf den heutigen Impulsvortrag zur KI überzeugt: „Wenn wir es mit Hilfe der KI schaffen, Bürokratie im Gesundheitswesen zu reduzieren und gleichzeitig das medizinische Personal zu stärken und von administrativen Aufgaben zu entlasten, gewinnen wir etwas sehr Wertvolles zurück: Zeit für Patientinnen und Patienten!“

16. Juni 2026, Empfang, 1 Frau und 2 Männer in der Gruppe stehend

Herzlicher Empfang für die Staatssekretärin: Daniel Caroppo, Pressesprecher der DAK-Gesundheit, Staatssekretärin Petra Krebs MdL vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg und Leiter Politik und Kommunikation (von links nach rechts).

16. Juni 2026, Empfang, Petra Krebs, 1 Frau am Rednerpult stehend

Für die Landesregierung sprach Staatssekretärin Petra Krebs MdL vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit: „Kritisch sehe ich insbesondere, dass der Bund die versicherungsfremden Leistungen weiterhin nicht ausreichend gegenfinanziert. Seit Jahren werden die Kosten für die gesundheitliche Versorgung von Grundsicherungsbeziehenden nur zu rund einem Drittel vom Bund ausgeglichen.“ Den Krankenkassen fehlten dadurch jährlich rund 12 Milliarden Euro. „Das ist systemwidrig – gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen aus Steuermitteln finanziert werden und dürfen nicht einseitig den Beitragszahlenden aufgebürdet werden.“ Krebs verwies in diesem Zusammenhang auf die geplante Kürzung des Bundeszuschusses um weitere zwei Milliarden Euro: „Dass der Bund den Zuschuss für versicherungsfremde Leistungen kürzen will, ist inakzeptabel. Hier wird zur Haushaltskonsolidierung in die Kassen der Versicherten sowie der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gegriffen. Das ist unsolidarisch und schadet auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland.“

150 Teilnehmende beim Empfang am 16. Juni 2026, Zuhörendes Publikum in Richtung Podium

150 Akteurinnen und Akteure des baden-württembergischen Gesundheitswesens wollten sich den gesundheitspolitischen Empfang im Württembergischen Kunstmuseum nicht entgehen lassen. 

16. Juni 2026, Empfang, 1 Mann am Rednerpult stehend

Tim Roder, Head of Business Development, bei IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence), gab sich in seinem Impulsvortrag überzeugt: „Künstliche Intelligenz ist zweifellos die Schlüsseltechnologie der Zukunft und wird unsere Gesellschaft und unser Gesundheitswesen maßgeblich mitgestalten. Eine verantwortungsvolle Nutzung von KI ist jedoch von entscheidender Bedeutung. Nur wenn wir sicherstellen, dass KI-Systeme ethisch und nachhaltig eingesetzt werden, können wir die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte erfolgreich bewältigen.“

16. Juni 2026 Empfang, 3 Frauen und 3 Männer in der Gruppe stehend

Nicole Lüdeke (IKK classic), Tim Roder, Head of Business Development, bei IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence), Staatsekretärin Petra Krebs MdL vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, Jacqueline Kühne (BKK Landesverband Süd), Michael Mruck (vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg), Jörg Stender (KNAPPSCHAFT), von links nach rechts. Fotos: vdek

Die Präventionsbeauftragten der vdek-Mitgliedskassen stimmen sich am 15. Juni 2026 in Stuttgart ab

Die Präventionsbeauftragten der vdek-Mitgliedskassen stimmen sich am 15. Juni 2026 in Stuttgart ab, 4 Frauen und 3 Männer in der Gruppe stehend

Marc-Sidney Litzkow, TK, Steffen Lurwig, DAK-Gesundheit, Sarah Back, BARMER, Katja Lampke, Geschäftsstellenleiterin für die regionale BGF-Koordinierungsstelle der GKV unter Federführung des vdek, Jill Stahl, vdek-Präventionsreferentin für die Ersatzkassen gemeinsamen Präventionsprojekte, Larissa Reich, vdek-Federführerin des GKV teamw()rk für Gesundheit und Arbeit, Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von links nach rechts). Foto: vdek

Gemeinsam mit unseren vdek-Mitgliedskassen, der TK, der BARMER, der DAK-Gesundheit, der KKH, der hkk und der HEK agieren wir in der Prävention und Gesundheitsförderung konstruktiv und setzen Maßnahmen um. Die Präventionsbeauftragten der vdek-Mitgliedskassen stimmen sich am 15. Juni 2026 mit dem vdek in der Landesvertretung beim Verband der Ersatzkassen in Stuttgart ab und entscheiden.
Ob es um Ersatzkassen gemeinsame Projekte, Projekte der Landesrahmenvereinbarung, „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“, das GKV-Bündnis für Gesundheit oder Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) geht. Prävention und Gesundheitsförderung laufen in der vdek-Landesvertretung zusammen. Die jährlich erscheinenden umfangreichen Berichte der umgesetzten Projekte und Maßnahmen finden Sie hier: https://www.vdek.com/LVen/BAW/Presse/veroeffentlichungen.html

Finanzvorstand des Universitätsklinikums Heidelberg, Stephan Schulz-Gohritz, am 8. Juni 2026 zu Gast in Stuttgart

Finanzvorstand des Universitätsklinikums Heidelberg,  Stephan Schulz-Gohritz, am 8. Juni 2026 in der vdek-LV

Austausch über die anstehenden Strukturreformen im Krankenhausbereich und zur GKV-Finanzierung mit dem neuen Finanzvorstand des Universitätsklinikums Heidelberg, Stephan Schulz-Gohritz. Dabei wurde erneut deutlich, wie komplex insbesondere auch die Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg im Zusammenspiel mit der ambulanten Versorgung ist und welche Auswirkungen die bereits beschlossenen und noch anstehenden Reformen auf die Qualität der Versorgung, aber auch auf die Mitarbeitenden in den Krankenhäusern haben. Wenn wir die Reformen konsequent und zielbezogen angehen, dann können wir die Versorgung besser machen und gleichzeitig die Kosten in den Griff bekommen. Herzlichen Dank für den informativen und atmosphärisch angenehmen Austausch. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Foto: vdek 

Austausch zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Baden-Württemberg am 20. Mai 2026 in Stuttgart

43. Sitzung der BGF-Koordinierungsstelle Baden-Württemberg

Jill Stahl, vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Sarah Back, BARMER, Christian Konrad, AOK Baden-Württemberg, Thorsten Rose, DAK-Gesundheit, Katja Lampke, Federführung der BGF-Koordinierungsstelle Baden-Württemberg, Silvia Raschke, SVLFG, Philipp Grote, SVLFG (von links nach rechts). Michael Untiet, BKK Landesverband Süd, Christina Vorbeck IKK classic, Christine Brenner, KNAPPSCHAFT und Marc Sidney-Litzkow, Techniker Krankenkasse, sind nicht auf dem Bild. Bildnachweis: vdek.

Am 20. Mai 2026 traf sich das Steuerungsgremium der BGF-Koordinierungsstelle Baden-Württemberg in der vdek-Landesvertretung in Stuttgart zur 43. Sitzung, um sich über die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Land auszutauschen. 

Gesundheitspolitischer Austausch des vdek mit MdB Axel Müller (CDU) am 5. Mai 2026 in Stuttgart

Gesundheitspolitischer Austausch mit MdB Axel Müller (CDU), 6 Personen in der Viko sitzend

Mit MdB Axel Müller (CDU), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages (unten rechts) diskutieren: Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung, Hans Ehrenreich, Leiter KKH-Vertragsmanagement Süd, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Gesundheit-Landesvertretung und Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung. Foto: vdek

 

Grundsätzlich hat die Finanzkommission mit ihren Vorschlägen und Empfehlungen im Sinne einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik eine gute Vorarbeit geleistet und auf der Basis einer kenntnisreichen Analyse ein ausgewogenes Tableau an Maßnahmen vorgelegt, das alle Beteiligten in die Pflicht nimmt. Es ist richtig, dass sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite in den Blick genommen wurde, um die Reformziele zu erreichen, nämlich die Beiträge zu stabilisieren und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) fit für die Zukunft zu machen. Die Versorgung muss sich am tatsächlichen Bedarf der Menschen orientieren und nicht an vor Jahrzehnten entstandenen Strukturen.

Besprochen wurde die augenblickliche Situation im Gesundheitswesen und im Speziellen das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Danach soll es u. a. zu einer aus unserer Sicht nicht sachgerechten Kürzung des Bundeszuschusses um zwei Milliarden Euro jährlich kommen. Der Zuschuss beträgt dann pro Jahr nur noch 12,5 Milliarden Euro. Dieser Bundeszuschuss, den die GKV jährlich für versicherungsfremde Leistungen erhält, ist im Übrigen seit 2017 nicht erhöht, sprich nicht dynamisiert worden und gleicht die Kosten, die der GKV etwa für Leistungen der Familienversicherung und Leistungen rund um Mutterschaft entstehen, bei weitem nicht aus. Bereits seit Jahren kommen Versicherte und Arbeitgeber für Kosten auf, die Aufgabe des Staates sind. Bei dem Bundeszuschuss handelt es sich im Übrigen um eine Kostenerstattung für versicherungsfremde Leistungen.

Die Erstattung der Gesundheitskosten für Bürgergeldbeziehende soll mit dem Kabinettsentwurf um 250 Millionen Euro steigen. Tatsächlich fehlen der GKV hier zwölf Milliarden Euro jährlich. Hier anzusetzen, ist eine Frage der Fairness und des Gerechtigkeitsempfindens auch gegenüber der Bevölkerung, die hierfür ein feines Gespür hat. Darüber wird im parlamentarischen Verfahren noch zu diskutieren sein.

Bei der Ausgabenkonsolidierung zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Die Pharmaindustrie wird unterproportional stark beteiligt. Im Krankenhausbereich wird durch die teilweise Tarifrefinanzierung der Personalkosten oberhalb der Grundlohnsumme der richtige Weg der einnahmeorientierten Ausgabenpolitik verlassen. Hier muss im parlamentarischen Verfahren ebenso nachgebessert werden und bestehende Ungleichgewichte beseitigt werden. Potenziale sind vorhanden, ohne die beitragszahlenden Versicherten und Arbeitgeber weiter zu belasten.

Personalisierte Medizin, TK-Veranstaltung am 28. April 2026 in Stuttgart

TK-Veranstaltung vom 28.4.2026, Publikum verfolgt Diskussionsrunde

In den Blickpunkt rückt zunehmend ein Ansatz in der personalisierten Medizin, der sogenannte „Produkte für neuartige Therapien“ umfasst – auch ATMP („Advanced Therapy Medicinal Products“) genannt. Diese Arzneimittel enthalten oder bestehen oft aus lebenden Zellen oder Gewebe. Diese Zellen werden einer Patientin oder einem Patienten entnommen, gentherapeutisch verändert und anschließend derselben Patientin bzw. demselben Patienten wieder verabreicht. An der Universitätsklinik Heidelberg untersuchen derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Unterstützung der TK in dem Projekt „INTEGRATE-ATMP“, wie die Versorgungsstrukturen gestaltet sein müssen, damit die neuartigen Therapien erfolgreich eingesetzt werden können. Dazu zählen etwa Behandlungspläne für die ambulante Vor- und Nachsorge, der Aufbau eines ATMP-Registers oder die Einführung einer telemedizinischen Kommunikationsplattform. Foto: vdek

Sozialversicherungsträger übergreifender Austausch: Jobcenter Stuttgart am 14. April 2026 in Stuttgart zu Gast beim Verband der Ersatzkassen

Jobcenter Stuttgart am 14.4.26 in der vdek-LV. 4 Frauen und 1 Mann in der Gruppe stehend

Seit Beginn der Förderphase IV ab dem Jahr 2024 wird das Projekt als langfristiges Programm „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ bundesweit an über 200 Standorten umgesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag sowie die gesetzlichen Krankenkassen mit ihren Verbänden steuern das Programm auf Bundesebene. Seitens der gesetzlichen Krankenkassen koordiniert der GKV-Spitzenverband das Programm, die vdek-Landesvertretung setzt dieses in Baden-Württemberg für die GKV vor Ort um. Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (links), und Larissa Reich, vdek-Referentin teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ für das GKV-Bündnis für Gesundheit (Dritte von rechts), tauschen sich in Stuttgart konstruktiv mit dem Jobcenter Stuttgart aus. Foto: vdek 

Am 19. März 2026 in Stuttgart: BGF-Preisübergabe an das Autohaus Maurer aus Holzgerlingen

BGF-Preisübergabe am 19.3.26 an das Autohaus Maurer aus Holzgerlingen, 6 Frauen und 3 Männer in der Gruppe stehend

Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Larissa Reich, vdek-Referentin, Jörg Maurer, Inhaber Autohaus Maurer, Martina Knödler, Disposition und Leitung Ausbildung Autohaus Maurer, Katja Lampke Geschäftsstellenleiterin der GKV für die regionale BGF-Koordinierungsstelle Baden-Württemberg, Sarah Back, BARMER, Jill Stahl, vdek-Referentin, Silvia Raschke, SVLFG, Marc-Sidney Litzkow, TK (von links nach rechts). Foto: vdek

 

Die Autohaus Maurer GmbH aus Holzgerlingen wird nach Berlin nunmehr auch vor Ort in Stuttgart mit ihrer Idee „Denkwerkstatt“ von der GKV Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Mitarbeitenden des Autohauses entwickelten im Betrieb gemeinsam Regeln und Lösungen für ein wertschätzendes Miteinander. Das stärkt Unternehmenskultur, Teamgeist und ein gesundes Betriebsklima.

Der Ideenwettbewerb „49 gewinnt“ zeigt, dass kleine Ideen großes Potenzial haben und zu praxisnahen Maßnahmen entwickelt werden können, die Motivation, Zufriedenheit und Produktivität stärken – und damit Unternehmen helfen, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein sowie Fachkräfte zu binden.  

Wie geht es weiter: Ab 2026 werden die Gewinnerideen von den Unternehmen gemeinsam mit BGF-Fachexpertinnen und -experten zu konkreten BGF-Maßnahmen weiterentwickelt und umgesetzt. Diese praxiserprobten Maßnahmen, welche auf andere Unternehmen übertragen werden können, sind daher ein nachhaltiger Mehrwert des Ideenwettbewerbs – ein Anstoß, um selbst aktiv zu werden. Denn Gesundheit am Arbeitsplatz beginnt oft mit einer guten Idee. Alle prämierten Ideen werden auf www.49gewinnt.de vorgestellt und über weitere Kanäle kommuniziert. 

Zum Hintergrund: Die regionale BGF-Koordinierungsstelle Baden-Württemberg, federführend koordiniert durch die vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen, konnte gemeinsam mit ihren Kooperationspartner zahlreiche Unternehmen für das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ sensibilisieren und inspirieren. Insgesamt wurden fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet, deren praxisnahe Ideen ein starkes Signal für die zukünftige Gestaltung gesunder Arbeitswelten setzen. 

Präventionsbeauftragte der Mitgliedskassen stimmen sich am 25. Februar 2026 mit dem vdek in Stuttgart ab

Treffen der Präventionsbeauftragten am 25.2.16. 4 Frauen und 2 Männer stehen zum Gruppenbild

Die Präventionsbeauftragten der Ersatzkassen bestehend aus TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK stimmen sich mit ihrem Verband, die vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, in Stuttgart ab. Die Agenda: Präventionspreis der Stiftung für gesundheitliche Prävention, Ersatzkassen gemeinsame Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekte, das GKV-Bündnis für Gesundheit, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit und Betriebliche Gesundheitsförderung.

Marc-Sidney Litzkow, TK, Larissa Reich, vdek-Federführerin der GKV für teamw()rk, Sarah Back, BARMER, Katja Lampke, Geschäftstellenleiterin für die regionale BGF-Koordinierungsstelle der GKV unter Federführung des vdek, Jill Stahl, vdek-Präventionsreferentin für die Ersatzkassen gemeinsamen Präventionsprojekte, Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg (von links nach rechts). Foto: vdek

vdek-Landesvertretung am 23. Februar 2026 zu Gast beim Präsidenten des Landkreistags in Stuttgart

vdek am 23.2.26 beim Landkreistag. 4 Männer in der Gruppe stehend

Frank Winkler (stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg), Michael Mruck (Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg), Landrat Dr. Achim Brötel (Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg) und Prof. Dr. Alexis von Komorowski (Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg) vor der Geschäftsstelle des Landkreistags in Stuttgart (v. l. n. r.). Foto: Landkreistag

 

Verantwortung für eine qualitativ gute gesundheitliche Versorgung übernehmen, das können wir nur gemeinsam. Daher begrüßt die vdek-Landesvertretung bei einem Austausch in der Geschäftsstelle des Landkreistags Baden-Württemberg in Stuttgart ausdrücklich den Impuls des Präsidenten des Landkreistags, Dr. Achim Brötel, im Rahmen einer „Verantwortungsgemeinschaft“ wichtige Impulse für die gesundheitliche Versorgung zu setzen. Dabei hilft ein gemeinsames Demokratieverständnis. Brötel ist sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene Präsident des Landkreistags. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale Fragen der Krankenhauspolitik. Beide Seiten wünschen sich hier den Dialog mit allen Beteiligten. Insofern unterstützt der vdek die Forderung des Landkreistags nach regionalen Strukturgesprächen gegenüber dem Land. Weitere wichtige Themen waren der Rettungsdienst, hier insbesondere die Bildung von Leitstellenverbünden und die sich daran anschließenden Finanzierungsfragen, darüber hinaus die gemeinsame Herausforderung einer möglichst flächendeckenden hausärztlichen Versorgung und wie die Ersatzkassen eine bedarfsgerechte Kreispflegeplanung unterstützen können. Im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung lässt sich im Rahmen des Health-in-All-Policies-Ansatzes mit Partizipation, Empowerment und Gesundheitskompetenz in der kommunalen Lebenswelt viel bewegen und umsetzen. Hierzu setzt der vdek derzeit Gesundheitsförderungsprojekte im kommunalen Setting um.

Betriebliche Gesundheitsförderung in Kleinst- und mittleren Unternehmen (KMU) - GKV-Steuerungsgremium tagt am 17. Februar 2026 in der vdek-LV

BGF-Steuerungsgremium tagt am 17.2.26 in der vdek-LV. 4 Frauen und 3 Männer in der Gruppe

Frank Winkler, vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Christine Brenner, Knappschaft, Jill Stahl, vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Andreas Dublasky, DAK-Gesundheit, Katja Lampke, BGF-Koordinierungsstelle der GKV Baden-Württemberg, Silvia Raschke, SVLFG, Marc-Sidney Litzkow, TK (von links nach rechts), Sarah Back, BARMER, ist nicht auf dem Bild. Foto: vdek

Teamw()rk für Gesundheit und Arbeit - vdek bespricht sich zum Auftakt am 10. Februar 2026 in Stuttgart mit dem Jobcenter im Landkreis Ludwigsburg 

JC LB am 10.2.26 in der vdek-LV. 3 Frauen und 1 Mann zum Gruppenbild stehend

Frank Winkler, stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, begrüßt mit den vdek-Referentinnen Larissa Reich und Jill Stahl (rechts) Olga Sommer vom Jobcenter Landkreis Ludwigsburg in den Räumlichkeiten der vdek-Landesvertretung in Stuttgart. Foto: vdek

vdek-LV informiert sich am 6. Februar 2026 über das Robert Bosch Krankenhaus und den Bosch Health Campus in Stuttgart

1 Frau und 2 Männer im Gruppenbild stehend

Danke für die Einladung und den konstruktiven Austausch. Prof. Dr. Mark Dominik Alscher (rechts), Geschäftsführer des Robert Bosch Krankenhauses sowie des Bosch Health Campus in Stuttgart, lud Michael Mruck (links), Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, und Pilar Elschner (mitte), Referentin vdek-Referat Stationäre Versorgung zu einem Austausch ein. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle gesundheitspolitische Themen, darunter die geplante Krankenhausreform, die Mindestmengenregelungen zur Sicherung der Versorgungsqualität in spezialisierten Leistungsbereichen sowie Fragen der Finanzierung und Zukunftsfähigkeit des Gesundheitssystems. Der offene Dialog unterstrich die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen, um die Versorgung nachhaltig zu gestalten. Foto. vdek

vdek besucht am 5. Februar 2026 Port Gesundheitszentrum Schwäbische Alb Hohenstein

5.2.2026BesuchPortHohenstein. 3 Frauen und 4 Männer stehend

 

Vielen Dank für die Einladung und die tiefen Einblicke in die Arbeit des Zentrums. Vorgestellt wurde das ganze Gesundheitszentrum. Das Zentrum beinhaltetet aktuell neben einer chirurgisch-orthopädischen Versorgung und einer Zahnarztpraxis auch verschiedene nichtärztliche Angebote wie Physiotherapie, Pflegestützpunkt, Hebammenpraxis etc., die alle unter einem Dach arbeiten und auch kooperieren. Das Konzept wurde von der Robert Bosch Stiftung entwickelt und finanziell unterstützt. Unser Foto zeigt: Dr. Kersten Wolfers, Leiterin Kreisgesundheitsamt Reutlingen, Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, Dr. Marion Bär, Kreisgesundheitsamt Reutlingen, Dr. Christopher Läpple, vdek-Referatsleiter Ambulante Versorgung, Anke Baumeister, Projektkoordinatorin PORT Gesundheitszentrum Schwäbische Alb Hohenstein, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Simon Baier, Bürgermeister Gemeinde Hohenstein (von links nach rechts). Foto: Landratsamt Reutlingen

vdek besucht mit Mitgliedskassen am 29. Januar 2026 das Klinikum Stuttgart

Besuch im Klinikum Stuttgart am 29.1.2026. 1 Frau und 4 Männer sitzend

Begrüßt wurden der vdek und seine Mitgliedskassen vom Medizinischen Vorstand und Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen (Zweiter von links) sowie der Kaufmännischen Vorständin Marya Verdel (links). Außerdem: Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Gesundheit Landesvertretung, Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER (von links nach rechts). Foto: Klinikum Stuttgart / Tobias Grosser

Vielen Dank für den informativen und freundlichen Empfang sowie die Möglichkeit, einen guten und nachvollziehbaren Einblick in die Arbeit des Klinikums zu bekommen. Besonders beeindruckend waren die Einblicke, die Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen in ausgewählte Bereiche ermöglicht hat – darunter die autologe Stammzelltransplantation, der Stammzellkern als zentrale Infrastruktur für hochspezialisierte Therapien sowie die telemedizinisch vernetzte Neonatologie. Hier wurde eindrucksvoll sichtbar, wie medizinische Spitzenkompetenz, hochkomplexe Versorgungsstrukturen und moderne Technologie ineinandergreifen. Der Stammzellkern steht exemplarisch für die hohe Expertise des Klinikums Stuttgart in der Behandlung schwerer hämatologischer und onkologischer Erkrankungen. Gleichzeitig zeigt die telemedizinische Unterstützung der Neonatologie, wie medizinische Exzellenz über Standortgrenzen hinweg verfügbar gemacht wird und wie wichtig verlässliche Kooperationen im Versorgungsalltag sind. Derartige Austauschformate zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern sind im Sinne der Menschen und deren gesundheitlicher Versorgung im Land sehr wichtig.

Besuch im Klinikum Stuttgart am 29.1.2026. 1 Frau und 4 Männer im Gruppenbild stehend

Unser Foto zeigt: Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Gesundheit Landesvertretung, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen, Kaufmännische Vorständin Marya Verdel, Michael Mruck, Leiter der vdek-Landesvertretung, Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER (von links nach rechts). Foto: Klinikum Stuttgart / Tobias Grosser

Der vdek über Patientensteuerung, Gesundheitskompetenz, Digitalisierung und Qualität im Gesundheitswesen in der langen Nacht der Wirtschaft im ZDF am 20. Januar 2026 im Klinikum Stuttgart

ZDF-Dreh im Klinikum Stuttgart. 1 Frau und 2 Männer vor einem Kameramann stehend

"Grundsätzlich gilt es die Entwicklung der Ausgaben in der GKV wieder in einen Gleichklang zur Entwicklung der Einnahmen zu bringen. Wir dürfen schlicht nicht weiterhin mehr Geld ausgeben als wir einnehmen“, so Michael Mruck. Foto: vdek

Was die Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen besonders umtreibt, brachten der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen, und der Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Michael Mruck, bei einem ZDF-Beitrag im Klinikum Stuttgart auf den Punkt. Beide äußerten sich im Rahmen der ZDF-Reihe „Die lange Nacht der Wirtschaft“ insbesondere zu den Themenkomplexen Patientensteuerung, Digitalisierung und Qualität im Gesundheitswesen.

Für Michael Mruck sind dabei drei Themenfelder besonders wichtig: Grundsätzlich gilt es erstens die Entwicklung der Ausgaben in der GKV wieder in einen Gleichklang zur Entwicklung der Einnahmen zu bringen. „Wir dürfen schlicht nicht weiterhin mehr Geld ausgeben als wir einnehmen“, so Mruck. Die Patienten brauchen zweitens zudem mehr Orientierung und Unterstützung bei der Frage, welches Versorgungsangebot das Richtige ist. Das wird zukünftig eine wichtige Aufgabe für Hausärztinnen und Hausärzte, aber auch für Menschen in qualifizierten nichtärztlichen Berufen sein, wie z.B. Physician Assistants, die heute schon für die Versorgung wichtig sind. Und auch die zunehmende Digitalisierung wird die Patientinnen und Patienten immer besser unterstützen und durch die Versorgung lotsen. Wir leisten uns drittens in unserer Krankenhauslandschaft nach wie vor Strukturen, die teuer und zudem schlecht für die Versorgung sind. „Damit ist ausdrücklich nicht immer das kleine Krankenhaus auf dem Land gemeint, welche für die Versorgung der Menschen wichtig ist. Aber das in den Ballungszentren auch in Baden-Württemberg immer noch der Grundsatz gilt „alle machen alles“, das ist teuer und schlecht für die Versorgungsqualität. Hier muss das Land seiner Verantwortung in der Krankenhausplanung zukünftig besser gerecht werden und dafür Sorge tragen, dass sich eine flächendeckende Grundversorgung mit spezialisierten Zentren für komplexe Leistungen optimal ergänzen.“, so Mruck.

ZDF-Dreh im Klinikum Stuttgart. 1 Frau und 2 Männer vor einem Kamerateam stehend

Was die Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen besonders umtreibt, brachten der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen (rechts), und der Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, Michael Mruck (Zweiter von rechts), bei einem ZDF-Beitrag im Klinikum Stuttgart auf den Punkt. Beide äußerten sich im Rahmen der ZDF-Reihe „Die lange Nacht der Wirtschaft“ insbesondere zu den Themenkomplexen Patientensteuerung, Digitalisierung und Qualität im Gesundheitswesen. Foto: vdek