Gemeinsame Pressemitteilung: Förderpreis Gesunde Kommune belohnt Gesundheitsförderung vor Ort

Krankenkassen und Städtetagspräsidentin würdigen Engagement von Städten und Gemeinden bei Prävention und Gesundheitsförderung

Erstmalig hat die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg in diesem Jahr den Förderpreis Gesunde Kommune ausgelobt. Der BKK Landesverband Baden-Württemberg, die IKK classic, die Knappschaft und der Verband der Ersatzkassen wollen mit dem Preis das Land Baden-Württemberg bei der Umsetzung der Gesundheitsstrategie unterstützen und gute Beispiele der kommunalen Gesundheitsvorsorge würdigen. Die Jury hat nun ihre Entscheidung getroffen: Zehn Städte und Gemeinden wurden mit dem B 52-Förderpreis Gesunde Kommune ausgezeichnet und erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.200 Euro, das für Zwecke der Gesundheitsförderung eingesetzt werden soll.
„In einer älter und zahlenmäßig kleiner werdenden Gesellschaft hat der Gesundheitszustand der Bevölkerung einen entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit eines Landes“, erklärte Hugo Schüle, Repräsentant der B 52-Verbändekooperation bei der Presse­konferenz zur Vorstellung der Preisträger in Stuttgart. Deshalb seien alle gesellschaftlichen Akteure gefordert, nachhaltig zum Erhalt der Gesundheit der Bürger beizutragen. Die positiven Beispiele der Preis­träger zeigten anschaulich, was vor Ort in Sachen Gesundheit bereits geleistet wird; dennoch spielten Prävention und die kontinuierliche Gesundheitsförderung im kommunalen Alltag nicht überall die Rolle, die ihnen angesichts der demografischen Herausforderungen zukommen müsste. „Wir brauchen mehr Dynamik. Vor allem müssen sich noch mehr Gemeinden und Städte offensiv der Thematik stellen und Prävention und Gesundheitsförderung zu einem selbst­verständlichen Teil der Kommunalentwicklung machen“, forderte Schüle.
Dass Kommunen der Prävention und Gesundheitsförderung durchaus schon einen hohen Stellenwert beimessen, zeigten die „eindrucksvollen Projekte der Preisträger“, betonte Oberbürger­meisterin Barbara Bosch, Präsidentin des Städtetags Baden-Württemberg. „Die Kommunen sind nahe an den Menschen und ihren Bedürfnissen. Aus diesem Grund sind sie zusammen mit den Partnern im Gesundheitswesen wichtige Akteure bei der Schaffung gesunder Lebenswelten. Die Preisträger haben großes Engagement gezeigt, Prävention und Gesundheitsförderung auf der örtlichen Ebene nachhaltig zu verankern“, so Bosch, die gemeinsam mit dem Präsidenten des Gemeindetages Baden-Württemberg, Roger Kehle, die Schirmherrschaft über den Preis übernommen hat. Sie dankte der B 52-Verbändekooperation, „dass sie mit ihrem Förderpreis Kommunen würdigt, die kreativ und innovativ die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger fördern.“
Bewerben konnten sich Gemeinden, Städte und Stadtteile in Stadtkreisen oder Arbeitsgemeinschaften von Akteuren der Gemeinden, Städte und Stadtteile. Voraussetzung: Der Kreis, in dem der Bewerber sitzt, hat eine Kommunale Gesundheitskonferenz eingerichtet.
 Die Preisträger sind:
 Ø         Die Gemeinde Aidlingen (Landkreis Böblingen) mit dem Projekt „Gesund und aktiv leben in Aidlingen – auch im Alter“
 Ø    Die Gemeinde Wernau (Landkreis Esslingen) mit dem Projekt „Wernau bewegt sich“
 Ø    Die Stadt Esslingen mit dem Projekt „gesund-ES“
 Ø    Die Stadt Heilbronn mit dem Projekt „Gesund aufwachsen in Heilbronn“
 Ø    Die Stadt Karlsruhe mit dem Projekt „Beschäftigungs­angebote durch Imkern in der Stadt“
 Ø    Die Gemeinde Sulzfeld (Landkreis Karlsruhe) mit dem Projekt „Bürgerdialog - Gesund aufwachsen und leben in Sulzfeld“
 Ø    Die Gemeinde Oberriexingen (Landkreis Ludwigsburg) mit dem Projekt „Bürgerforum Gesundheit in Oberriexingen“
 Ø    Die Stadt Mannheim mit dem Projekt „Aktionsplan: Gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen“
 Ø    Die Gemeinde Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall) mit dem Projekt „Gesund aufwachsen – gesund leben in Michelfeld“
 Ø    Die Gemeinde St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit dem Projekt „Gesund leben mit St. Georgen“

Hugo Schüle, Barbara Bosch und Frank Winkler stehen vor einem Banner der B 52-Verbändekooperation, Barbara Bosch hält eine Urkunde des Förderpreises 2013 in den Händen
Repräsentant der B 52-Verbändekooperation Hugo Schüle, Städtetagspräsidentin Barbara Bosch, Stv. Leiter vdek Frank Winkler
Blick entlang der gedeckten Tafel, an welcher die Pressevertreter sitzen. Am Kopf des Tisches sitzen Hugo Schüle, Frank Winkler und Barbara Bosch.
Die Pressekonferenz in der vdek-LV Baden-Württemberg anlässlich der Verleihung des Förderpreises Gesunde Kommune 2013
B 52-Repräsentant Hugo Schüle, stellvertretender vdek-Leiter Frank Winkler und Städtetagspräsidentin Barbara Bosch am Tisch sitzend
Frank Winkler vom vdek Baden-Würtemmberg begrüßt die Städtetagspräsidentin Barbara Bosch
Stellvertretender vdek-Leiter Frank Winkler und Städtetagspräsidentin Barbara Bosch am Tisch sitzend
Barbara Bosch, Präsidentin des Städtetags Baden-Württemberg und Frank Winkler vom Verband der Ersatzkassen
B 52-Repräsentant Hugo Schüle in schwarzem Anzug
B 52-Repräsentant Hugo Schüle bei seinem Statement

Kontakt

Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg

Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com