vdek: „Qualität und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus, sondern bedingen einander“

Notfallrettung und bodengebundener Rettungsdienst ergänzen sich

Stuttgart, 18.10.2013 - Der Hubschrauber Christoph 11 hatte im Jahr 2012 1.481 Notfallrettungen, 78 Verlegungen und 44 Fehleinsätze; insgesamt 1.603 Einsätze, eine beachtliche Zahl. Zur Einweihung des neuen Luftrettungszentrums in Villingen-Schwenningen kam auch der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Reinhold Gall.

Der DRK-Rettungsdienst Schwarzwald-Baar und die DRF-Stiftung Luftrettung hatten zur Einweihung des neuen Luftrettungszentrums Villingen-Schwenningen eingeladen. Mit 737,66 Metern ist das Luftrettungszentrum die höchst gelegene Station Deutschlands. Bei der Einweihung des neuen Luftrettungszentrums in Villingen-Schwenningen sagte Frank Winkler vom Verband der Ersatzkassen: „Die Notfallrettung in Baden-Württemberg hat ein hohes Niveau. Tragende Säulen sind dabei die Luftrettung und der bodengebundene Rettungsdienst, die sich systemisch sinnvoll ergänzen. Es geht um Notfälle und Intensivtransporte. Piloten der DRF-Luftrettung, Notärzte des Schwarzwald-Baar-Klinikums und Rettungsassistenten des DRK-Rettungsdienstes Schwarzwald-Baar versehen hier ihren wichtigen Dienst.“

„Für den Verband der Ersatzkassen (vdek) ist es ein gesundheits- und versorgungspolitischer Anspruch und Auftrag – neben einer qualitativ hochwertigen medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung – in der notfallmedizinischen Versorgung bestmögliche Standards zu gewährleisten. Nicht von ungefähr wird neben den zu finanzierenden Hubschraubereinsätzen fortlaufend in die Optimierung medizintechnischer Geräte, die Modernisierung der Flotte und die Fortbildung des Personals investiert. Für uns schließen sich Qualität und Wirtschaftlichkeit nicht aus, sondern bedingen einander“, so Frank Winkler weiter.

Die örtliche Rettungsleitstelle disponiert nach Eingang des Notrufs das adäquate Rettungsmittel. Der Hubschrauber ist häufig der schnellste Notarztzubringer. Außerdem kann er auch beim Transport der Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken am schnellsten sein. Dies insbesondere in ländlichen Gebieten wie dem Schwarzwald-Baar-Kreis und darüber hinaus.

Wenn ein Notfall eingeht, muss es für die Helikopter-Besatzung und alle, die im Team mit eingebunden sind, schnell gehen. Der vdek weiß den anspruchsvollen und oftmals auch gefährlichen Einsatz zu schätzen. In der Notfallrettung zählt der Transport intensivpflichtiger Patienten, etwa bei Verbrennungen, Schädel-Hirn-Verletzungen, Polytraumata oder schweren internistischen Erkrankungen oder etwa bei chirurgischen Kindernotfällen, zu ihren Aufgaben.

Bezogen auf die sieben Stationen der DRF-Luftrettung in Baden-Württemberg liegt die DRF Villingen-Schwenningen bei den Einsätzen an der Spitze.

Bildunterschrift: Vlnr: Thomas Behringer (DRK-Rettungsdienstleiter), Frank Winkler (Stellvertretender Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg vdek, Verband der Ersatzkassen e.V.), Joachim Gwinner (Stellvertretender Landrat und erster Landesbeamter des Landkreises Scharzwald-Baar), Steffen Lutz (Vorstand DRF Luftrettung), Reinhold Gall (Innenminister des Landes Baden-Württemberg), Herbert Fischer (Vorstand des DRK Kreisverbands Villingen-Schwenningen e.V.), Dr. Rupert Kubon (Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen), Birgit Wiloth-Sacherer (Landesgeschäftsführerin des Badischen Roten Kreuzes e.V.), Winfried Baumann (Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbH), Andreas Helwig (Stationsleiter in Villingen-Schwenningen)

Kontakt

Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg

Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com