Immer mehr schwerkranke Menschen im Land Bremen erhalten in ihrer letzten Lebensphase Unterstützung durch ambulante Hospiz- und Palliativdienste. Wie der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) mitteilt, begleiteten im vergangenen Jahr acht ambulante Hospizdienste insgesamt 545 Menschen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 516 im Jahr 2024.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, engagieren sich auch mehr Menschen ehrenamtlich: Die Zahl der Helfer:innen stieg von 437 auf 452. Die Ersatzkassen unterstützen das Engagement maßgeblich – mit rund 530.000 Euro für die Koordination der Ehrenamtlichen und ihrer Einsätze, zur Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie der Sachkosten der Hospizdienste. Das entspricht einer Steigerung von fast 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt stellten alle gesetzlichen Krankenkassen 1.322.078 Euro für die ambulante Hospizarbeit in Bremen bereit.
Die erweiterten Fördermittel tragen dazu bei, die Qualität der ambulanten Hospizarbeit weiter auszubauen. Insbesondere zusätzliche Stellen für Koordinator:innen ermöglichen eine intensivere Begleitung und Unterstützung der Ehrenamtlichen. Durch bessere Vorbereitung, abgestimmte Einsätze sowie gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildungen können sie ihrer verantwortungsvollen und oft belastenden Aufgabe noch professioneller nachkommen. Davon profitieren sowohl die schwerkranken Menschen als auch deren Angehörige.
„Wichtige Unterstützung für Betroffene und ihre Familien“
„Die ambulanten Hospizdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag, indem sie nicht nur schwerkranke Menschen begleiten, sondern auch deren Angehörige spürbar entlasten“, erklärt Torsten Barenborg, Leiter der vdek-Landesvertretung Bremen. „Gerade in der letzten Lebensphase ist es für viele Familien eine große Unterstützung, wenn erfahrene Ehrenamtliche zur Seite stehen.“
Barenborg betont: „Dieses Engagement trägt dazu bei, dass belastende Situationen besser bewältigt werden können. Die steigenden Zahlen zeigen, wie wichtig diese Unterstützung ist – für Betroffene ebenso wie für ihre Familien.“
Die Inanspruchnahme ambulanter Hospizdienste ist für Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei. Informationen sowie Antworten auf häufige Fragen bietet das Hospiz-Portal des vdek unter: https://www.hospizlotse.de/.
Zusätzliche Informationen zur Hospiz- und Palliativversorgung in Bremen finden Sie außerdem auf unserer Fokusseite: https://www.vdek.com/LVen/BRE/fokus/hospiz-palliativ-begleitung-bremen.html.
Kontakt
Christiane Rings
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Bremen
Tel.: 04 21 / 1 65 65 - 76
E-Mail: christiane.rings@vdek.com
und
Birgit Tillmann
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Bremen
Tel.: 04 21 / 1 65 65 - 84
E-Mail: birgit.tillmann@vdek.com