Nach welchen Arten von Einsätzen wird unterschieden?
Die Notfallrettung wird mit dem Rettungstransportwagen (RTW) durchgeführt. Dies ist ein breiteres Fahrzeug mit größerem Aufbau. Der RTW ist mit Notfallsanitätern besetzt und soll in der Regel innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort eintreffen.
Die Notärztliche Versorgung wird mit einem Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) durchgeführt. Der NEF kann allein oder zusätzlich zum RTW eingesetzt werden, mit ihm gelangen erfahrene Ärzte der Krankenhäuser mit der Fachkunde Rettungs-/Notfallmedizin zum Einsatzort.
Für Rettungsdiensteinsätze, die von der Leitstelle nicht als akut zeitkritisch eingeschätzt werden, sind die Notfall-Transportwagen (NTW) vorgesehen.
Der qualifizierte Krankentransport wird durch Krankentransportwagen (KTW) von zugelassenen Privatunternehmen durchgeführt.
Der Intensivtransport wird von speziell ausgestatteten Intensivtransportwagen (ITW) ausgeführt. Damit werden intensivpflichtige Patienten zwischen Intensivstationen von Krankenhaus zu Krankenhaus zu transportiert.
Der Hanse-Sani wurde im März 2020 unter Mitwirkung der gesetzlichen Krankenkassen in Bremen eingeführt und dient einer Entlastung der Notfallversorgung von sogenannten „Bagatell-Fällen“, in denen bei einem Notruf bereits am Telefon deutlich wird, dass eine anschließende Fahrt in ein Krankenhaus vermeidbar ist. Speziell ausgebildete Notfallsanitäter überprüfen den Fall vor Ort und ebnen nach Möglichkeit den Weg in die reguläre ambulante Versorgung.
Rapid Responder
Single Responder
Zur Luftrettung stehen der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 6 und der Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph Weser zur Verfügung. Der Einsatzschwerpunkt des ITH liegt in der Verlegung von Intensivpatienten auf dem Luftweg.