Die Finanzierung des Rettungsdienstes

Gesundheitskosten-4

Der Rettungsdienst im Land Bremen wird über Gebühren für die jeweiligen Einsätze von den Krankenkassen getragen.

Die Gesamtkosten für den Rettungsdienst in der Stadt Bremen lagen 2024 bei 48,9 Mio. Euro, in Bremerhaven bei 9,8 Mio. Euro.

Über die Rettungsdienstgebühren werden von den Krankenkassen Personalkosten, KFZ-Kosten, Aus- und Weiterbildung, Gebäude und Verwaltungskosten und auch die Einführung von neuer Technik, wie zum Beispiel die neue Notrufabfrage, finanziert.

Beispielhaft für den Rettungsdienst in Bremen in 2024 bedeutet dies:

Ein Anteil der Kosten entfällt auf die Leitstelle des Rettungsdienstes: das Personal in der Leitstelle, die gesamte Ausrüstung, das Leitstellensystem, die Räumlichkeiten und vieles mehr. Hier fielen für Bremen  3,4 Millionen Euro an.

Für das Fortbildungsinstitut des Rettungsdienstes waren für Miete und Personal  480.000 Euro aufzubringen. Die Ausbildung selbst kostete rund 2,6 Millionen Euro.

Die Personalkosten der Rettungstransportwagen (RTW), Notfalltransportwagen (NTW), HanseSani und Notfalleinsatzfahrzeuge (NEF) betrugen etwa 28,8 Millionen Euro, darunter fallen alle Personalkosten, Sozialversicherungsabgaben, Beihilfe, Aushilfen, Gemeinkosten usw.

Die KFZ-Kosten der RTW, NTW, HanseSani und NEF schlugen mit etwa 5 Millionen Euro zu Buche. Darunter fällt die Abschreibung aller Fahrzeuge, Reparaturkosten, Betriebskosten, Versicherungen, Steuer und weitere Aufwände.

Hinzu kommen rettungsdienstspezifische Kosten, Verwaltungskosten, Gebäudekosten, Kosten der Abrechnungsstelle und viele weitere Positionen.