Soziotherapie

Die ambulante Soziotherapie soll psychisch kranken Menschen durch Motivierungsarbeit und strukturierte Trainingsmaßnahmen helfen, erforderliche ärztliche und ärztlich verordnete Leistungen zu akzeptieren und selbstständig in Anspruch zu nehmen. Patienten, die nicht in der Lage sind, diese Leistungen selbstständig in Anspruch zu nehmen, können Leistungen der Soziotherapie erhalten, wenn dadurch Krankenhausbehandlungen vermieden oder verkürzt werden können.

Diese Versorgung der Versicherten darf nur durch zugelassene Personen oder Einrichtungen erfolgen (§ 132b SGB V). Um Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen zu können, benötigen Leistungserbringer eine Zulassung.

Zulassung

Die Soziotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses und die Begutachtungs-Richtlinie des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände (MDS) geben einen Überblick über die Inhalte der Soziotherapie und die Zugangsvoraussetzungen im Einzelnen.

 

Diese Richtlinien sind die zentrale Arbeitsgrundlage für die Begutachtungspraxis und stellen insofern eine einheitliche Handhabung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) sicher.

In den Gemeinsamen Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen finden Sie Anforderungen an Leistungserbringer von berufspraktischer Erfahrungszeit über räumliche Mindestvoraussetzungen bis zur Qualitätssicherung.

Diese Empfehlungen bilden die Grundlage, um Verträge zwischen Leistungserbringern und den Verbänden der Krankenkassen zu schließen. Gerne stellen wir ein Muster für einen solchen Einzelvertrag in Hessen zur Verfügung.

Kontakt

Zur Zulassung können Sie die entsprechenden Unterlagen formlos an folgende Adresse senden:

vdek-Landesvertretung Hessen

Walter-Kolb-Str. 9-11
60594 Frankfurt

Fax: 069/96 21 68 90