Krankenkassen zu Grippeschutzimpfung in Schleswig-Holstein und Hamburg:

Impfstoff soll noch diese Woche ausgeliefert werden

Der Grippe-Impfstoff für Schleswig-Holstein und Hamburg soll noch in dieser Woche ausgeliefert werden. Diese schriftliche Zusage haben die gesetzlichen Krankenkassen in Schleswig-Holstein und Hamburg von der Pharmafirma Novartis erhalten. Die gesetzlichen Krankenkassen gehen daher fest davon aus, dass eine der weltweit größten Pharmafirmen ihre Zusage einhält. Der Liefertermin war vor knapp zwei Wochen bei einem gemeinsamen Gespräch zwischen Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung Schleswig-Holstein und Apothekern in Kiel von der Geschäftsführung der Firma Novartis zugesagt worden. An diesem Terminplan (Auslieferung beginnt in der 39 KW) hat sich bis heute nichts geändert. Warum die KVSH entgegen dieser Absprachen jetzt Öl ins Feuer gießt und Ärzte und Patienten gleichermaßen verunsichert, ist für die gesetzlichen Krankenkassen völlig unverständlich.

Bei dem Grippe-Impfstoff handelt es sich um Optaflu und Fluad sowie Begripal mit Kanüle. Alle Grippeimpfstoffe sind hochwertig, ein Ausweichen auf andere Grippe-Impfstoffe ist daher grundsätzlich nicht gegeben. Sollte jedoch in medizinisch begründeten Einzelfällen auf andere Impfstoffe ausgewichen werden, ist wie immer auf eine wirtschaftliche Verordnung zu achten. Diese erfolgt grundsätzlich auf einem Impfstoffrezept ohne Personenbezug. Das entbindet den Arzt jedoch nicht von seiner detaillierten Dokumentationspflicht. Für Kinder und Jugendliche gilt bereits seit über einer Woche: Bis Begripal o. K. verfügbar ist, können Ärzte auf wirtschaftliche Grippeimpfstoffe ausweichen, die für diese Altersgruppen zugelassen sind.

Auch aus medizinischen Gründen ist es für eine Grippeschutzimpfung noch nicht zu spät. Die Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippeschutz-Impfung bis einschließlich November.

 


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