Vorsorge und Rehabilitation

Rehabilitation

Junger Mann bei Physiotherapie mit einer Physiotherapeutin in einer Rehaklinik

Ziel der Rehabilitation ist es, die körperlichen oder psychischen Fähigkeiten im Anschluss an eine Krankheit oder Operation wiederherzustellen. Um etwa nach einem Herzinfarkt wieder fit für den Alltag zu sein, benötigen Patienten nach der Entlassung aus der Klinik eine weitere Behandlung. Genauso gilt es, Beeinträchtigungen oder Einschränkungen zu vermeiden oder zu mildern, die sich als Folge chronischer Erkrankungen einstellen. Die Reha soll die Patienten wohnortnah unterstützen, weitgehend selbständig leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Dazu gehört auch, Pflegebedürftigkeit abzuwenden oder zu mindern.  

Stationäre Rehabilitation

Auf Hamburger Stadtgebiet befinden sich neun stationäre und 15 ambulante Einrichtungen. Die Kliniken haben sich auf die Fachrichtungen Neurologie, Orthopädie und Kardiologie spezialisiert, genauso wie auf die Rehabilitation für Kinder und Jugendliche, Abhängigkeitskranke und psychisch kranke Menschen.

Ambulante Rehabilitation

Der Schwerpunkt der ambulanten Rehabilitationseinrichtungen liegt in Hamburg in der Fachrichtung Orthopädie. Die ambulante muskoskelettale Rehabilitation (AMR) bietet ein sehr gutes Leistungsangebot u.a. für chronische Schmerzpatienten an. Weiterentwickelt wurde die AMR zur Behandlung von chronischen Schmerzpatienten auf Basis eines integrierten Konzepts zur verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation. Dieses Konzept wurde nun mit den Hamburger Krankenkassen und dem RehaCentrum Hamburg vereinbart.

Zudem gibt es ambulante Rehabilitation in der Neurologie, Kardiologie, der Psychosomatik und der Pneumologie.

Geschäftsmann und Kollegen im Büro

Die vdek-Landesvertretung Hamburg nimmt im Bereich Vorsorge und Rehabilitation folgende Aufgaben wahr:

  • Bündelung der Interessen aller Ersatzkassen
  • Verbändeübergreifende Abstimmung mit der AOK Rheinland/Hamburg, der BKK Nordwest, der IKK classic, der Knappschaft und der SVLFG
  • Vertretung der Interessen der Ersatzkassen gegenüber der Gesundheitsbehörde, den Rehabilitiationsträgern und einzelnen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
  • Zulassung und Abschluss, Veränderung und Beendigung von Versorgungsverträgen
  • Vertrags- und Vergütungsverhandlungen mit Vorsorge- und Rehabilitationskliniken in Hamburg

Qualitätssicherung in der Rehabilitation

Prozesse / Qualität

Die Teilnahme am Qualitätssicherungsverfahren der Spitzenverbände der Krankenkassen (QS-Reha) ist für alle Einrichtungen verpflichtend, die hauptsächlich von gesetzlich Versicherten belegt werden.

Nähere Informationen zum QS-Reha-Verfahren können unter www.qs-reha.de entnommen werden.