Vorsorge und Rehabilitation

Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9 und J1)

Nie wieder wird Ihr Kind so schnell wachsen, nie wieder wird es sich so stark entwickeln, und nie wieder wird es so viel lernen wie in den ersten fünf Lebensjahren. Diese Zeit sollte ohne vermeidbare Probleme verlaufen. Gehen Sie deshalb mit Ihrem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U9) beim Kinderarzt – auch wenn es nicht krank ist. Je früher eine eventuelle Entwicklungsstörung oder eine Krankheit entdeckt wird, desto eher kann die Behandlung beginnen, und umso schneller erleben Sie und Ihr Kind Behandlungserfolge.

Der Übergang vom Kindsein ins Erwachsenenalter ist oft eine schwierige Lebensphase. Die Pubertät bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich, mit denen Ihr Kind und Sie als Eltern erst einmal zurechtkommen müssen. Bei der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 hat Ihr Kind die Gelegenheit, sich von seinem Kinder- und Jugendarzt beraten und helfen zu lassen.
Bei alle Untersuchungen wird Ihr Kinderarzt auch immer den Stand der Impfungen erfragen.

Ein wichtiger Punkt bei allen Untersuchungen ist das Gespräch mit dem Arzt über den Gesundheitszustand und die Entwicklung Ihres Kindes. Nutzen Sie diese Chancen und beraten Sie sich mit dem Arzt ausführlich!

Eine Übersicht, wann welche Vorsorgeuntersuchungen angezeigt sind und was in jeder Untersuchung geprüft wird, finden Sie hier:

Rehabilitation

In Hamburg gibt es zwei stationäre Reha-Einrichtungen, die Suchtkranke bzw. psychisch Kranke aufnehmen, und insgesamt zwölf ambulante Einrichtungen. Hiervon bieten zehn Zentren ambulante medizinische Rehabilitation an, ein Zentrum ist in der Kardiologie und ein Zentrum in der Neurologie tätig.

In einer Stadt wie Hamburg ist der Grundsatz ambulant vor stationär wegen der wohnortnahen Versorgung problemlos umzusetzen. Für eine stationäre Behandlung bedarf es einer besonderen Begründung dafür, warum der rehafähige und damit (wieder) mobile Patient nicht täglich von zu Hause aus zur Behandlung kommen kann.