Krankenhausplanung

Ein Krankenhausflur mit frischen Krankenhausbetten

Die Krankenhausplanung legt allgemeine Versorgungsziele der stationären Gesundheitsversorgung fest. Sie passt die regionale Betten- und Leistungskapazität bedarfsgerecht an die bestehenden Verhältnisse an und prognostiziert die künftige Nachfrage nach Krankenhausleistungen. Damit umfasst sie auch Entscheidungen zur medizinischen Schwerpunktplanung in den Krankenhäusern unseres Bundeslandes, so zum Beispiel zur geriatrischen Versorgung, Strahlenheilkunde und zur urologischen Versorgung. Der aktuelle Krankenhausplan 2020 der Freien und Hansestadt Hamburg  gilt - in Form einer sogenannten Zwischenfortschreibung für die Planungsperiode 2021 bis 2023 - vom 01.01.2021 bis 31.12.2023.

Intensive Zusammenarbeit der Krankenkassenverbände mit der Gesundheitsbehörde

In Deutschland liegt die Verantwortung für eine angemessene Versorgung mit Krankenhausbetten und Krankenhausleistungen bei den Bundesländern – in Hamburg ist deshalb die Gesundheitsbehörde damit befasst. Die Krankenkassen werden zwar angehört, der sogenannte Letztentscheid liegt aber bei der Gesundheitsbehörde. Die vdek-Landesvertretung ist daher beratend tätig und vertritt die Interessen der Mitgliedskassen. Gesetzliche Grundlage für die Krankenhausplanuzng sind das Krankenhausfinanzierungsgesetz und das Hamburgische Krankenhausgesetz (HmbKHG).

Die Krankenhauspolitik hat gerade in einer Metropolregion wie Hamburg einen besonderen Stellenwert: Etwa jeder dritte Patient in Hamburger Kliniken kommt aus den umliegenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die Krankenkassenverbände, die Behörde und die Krankenhausträger arbeiten deshalb sehr intensiv zusammen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Hamburger Bevölkerung bei Krankenhausaufenthalten wohnortnah und bestmöglich zu versorgen.

Das Schaubild zeigt die Krankenhausplanung in Hamburg