Krankenhäuser

Stationäre Versorgung

Die Anziehungskraft der Hamburger Krankenhäuser ist hoch: Rund ein Drittel der Patienten kommt von außerhalb der Stadtgrenzen, vor allem aus den angrenzenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Konstant wachsend sind auch die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die Behandlung in den Kliniken der Hansestadt. 2019 liegen sie bei über 2,2 Milliarden Euro, eine Steigerung um 2,65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Chirurgen bei einer Operation

Die Standorte aller Kliniken, eine Übersichtskarte und weitere Informationen zum Versorgungsangebot der Hamburger Krankenhäuser finden Sie hier.

Entwicklung des Hamburger Krankenhausmarkts

Der Hamburger Krankenhausmarkt gilt als sehr umkämpftes Terrain. Seit Beginn des Jahrtausends ist dort ein grundlegender Wandel im Gang. 2002 waren noch knapp zwei Drittel der 31 Krankenhäuser in freigemeinnütziger Trägerschaft, 29 Prozent hatten einen öffentlichen Träger, und ledigich sechs Prozent waren in privater Hand.

Vor allem durch den Verkauf des städtischen Landesbetriebs Krankenhäuser an den Asklepios-Konzern änderten sich die Verhältnisse: 2018 gehören rund die Hälfte der nun 31 Kliniken privaten Unternehmen, etwa zehn Prozent sind öffentlich, und der Anteil der freigemeinnützigen Häuser ist auf 39 Prozent geschrumpft.

Zwei Unternehmen dominieren bei der Behandlung körperlicher Beschwerden (Somatik) den Markt: Die Häuser der Asklepios-Kette und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verfügen zusammengenommen über mehr als die Hälfte aller Klinikbetten in der Hansestadt.