Krankenhäuser

Klinikwegweiser, Im Vordergrund hängt ein Wegweiserschild eines Klinikfoyers vor einem Glasdach im Hintergrund. Das blaue Schild weist den Weg zur Chirurgie und zur Orthopädie

Stationäre Versorgung

Die Anziehungskraft der Hamburger Krankenhäuser ist hoch: Rund ein Drittel der Patienten kommt von außerhalb der Stadtgrenzen, vor allem aus den angrenzenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Konstant wachsend sind auch die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die Behandlung in den Kliniken der Hansestadt. 2020 liegen sie bei rund 2,3 Milliarden Euro, eine Steigerung um 100 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

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Chirurgen bei einer Operation

Die Standorte aller Kliniken, eine Übersichtskarte und weitere Informationen zum Versorgungsangebot der Hamburger Krankenhäuser finden Sie hier.

Entwicklung des Hamburger Krankenhausmarkts

Der Hamburger Krankenhausmarkt gilt als sehr umkämpftes Terrain. Seit Beginn des Jahrtausends ist dort ein grundlegender Wandel im Gang. 2002 waren noch knapp zwei Drittel der damals 31 Krankenhäuser im Krankenhausplan in freigemeinnütziger Trägerschaft, 29 Prozent hatten einen öffentlichen Träger, und ledigich sechs Prozent waren in privater Hand.

Vor allem durch den Verkauf des städtischen Landesbetriebs Krankenhäuser an den Asklepios-Konzern änderten sich die Verhältnisse: 2020 gehören rund die Hälfte der nun 32 Kliniken im Krankenhausplan privaten Unternehmen, etwa zehn Prozent sind öffentlich, und der Anteil der freigemeinnützigen Häuser ist auf 39 Prozent geschrumpft.

Zwei Unternehmen dominieren bei der Behandlung körperlicher Beschwerden (Somatik) den Markt: Die Häuser der Asklepios-Kette und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verfügen zusammengenommen über mehr als die Hälfte aller Klinikbetten in der Hansestadt.