Neue "Basisdaten des Gesundheitswesens" erschienen

Kosten der Gesundheitsversorgung in Hamburg überdurchschnittlich hoch

Hamburger Ärzte verordnen die teuersten Medikamente bundesweit. An der Spitze befindet sich die Hansestadt auch bei den Krankenhauskosten: Die durchschnittlichen Behandlungskosten sind mit 6.146 Euro weit höher als der Schnitt von 5.088 Euro. Ebenfalls steigend: Die Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung in Hamburg. Sie liegen im Zeitraum 2008 bis 2018 um 20 Prozent höher als im bundesweiten Durchschnitt. Gleichzeitig hat die Hansestadt die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner aller Bundesländer.

Diese und weitere interessante Daten und Fakten liefert die von der Landesvertretung Hamburg des Verbands der Ersatzkassen (vdek) herausgegebene Broschüre „Ausgewählte Basisdaten des Gesundheitswesens in Hamburg 2021“. Auf 84 Seiten gibt die Publikation in anschaulichen Grafiken und Diagrammen Hintergrund-Informationen zu wichtigen Themenfeldern des Gesundheitssystems in Hamburg.

Neu: Kapitel zu Gesunder Geburt und zusätzliche Pflege-Grafiken

In der dritten Auflage der Publikation ist ganz neu ein Kapitel zu Gesunder Geburt enthalten. Dort finden sich etwa Darstellungen zur Kaiserschnittrate in Hamburg im Vergleich mit anderen Ländern und zum Überleben von Frühgeborenen in Hamburger Perinatalzentren.

Außerdem wurde der Abschnitt zum Thema Pflege in der Datenbroschüre erweitert – etwa mit Grafiken zum Qualifizierungsgrad der Beschäftigen in Pflegeheimen und zur neuen generalistischen Pflegeausbildung.

Zusätzlich zur Printausgabe stehen ausgewählte Inhalte der vdek-Basisdaten unter www.vdek.com/LV/HAM/presse/daten.html zum kostenlosen Download bereit. Die Grafiken und Daten werden online kontinuierlich aktualisiert.

Ein kostenloses Exemplar der Broschüre kann unter lv-hamburg@vdek.com bestellt werden.

Kontakt

Stefanie Kreiss
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hamburg

Tel.: 0 40 / 41 32 98 - 20
E-Mail: stefanie.kreiss@vdek.com