Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar

Ersatzkassen unterstützen Angebote für schwerkranke Kinder

Besonderer Dank an ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Wenn ein Kind schwer erkrankt, ändert sich für Eltern und Angehörige das Leben meist radikal. In dieser schwierigen Zeit brauchen Familien einfühlsamen und kompetenten Beistand sowie Orientierungshilfen. Dabei können sie in Hamburg von ambulanten Hospizdiensten, einem Kinderhospiz und einem Kindertageshospiz unterstützt werden. Darauf verweist der Verband der Ersatzkassen (vdek) anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2024.

Die Ersatzkassen haben im vergangenen Jahr in Hamburg drei ambulante Hospizdienste speziell für Kinder und deren Angehörigen gefördert, mit einer Summe von insgesamt rund 212.350 Euro. Die Mittel werden hauptsächlich für die Qualifikation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verwendet, die Kinder und deren Angehörige psychosozial begleiten.

Herzliches Dankeschön an Ehrenamtliche

„Die Ehrenamtlichen sind eine wichtige Stütze für viele sterbenskranke Kinder und ihre Angehörigen. Ihrem Engagement mit viel Herz ist es unter anderem zu verdanken, dass viele Kinder im vertrauten Umfeld zu Hause bei ihren Familien sein können“, sagt Kathrin Herbst, Leiterin der vdek-Landesvertretung Hamburg. „Dafür gebührt Ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.“

Diese speziellen ambulanten Kinderhospizdienste begleiten in Hamburg im Durchschnitt etwa 120 Kinder und deren Familien mit rund 128 Ehrenamtlichen. Sie werden neben den Ersatzkassen auch von anderen Krankenkassen gefördert, die Gesamtsumme betrug im vergangenen Jahr rund 364.320 Euro. Die Ersatzkassen sind die größten Einzelförderer der Hospizarbeit unter den gesetzlichen Krankenkassen in der Hansestadt.

Hospizlotse hilft auf der Suche nach geeignetem Hospizdienst

Die Versorgung in einem stationären Hospiz und die Sterbebegleitung durch einen ambulanten Hospizdienst sind für gesetzlich Krankenversicherte und ihre Angehörigen kostenlos.

Insgesamt förderten die Ersatzkassen im vergangenen Jahr 18 ambulante Hospizdienste für die Versorgung von Erwachsenen und schwerkranken Kindern mit rund 1,3 Millionen Euro. Die Gesamtfördersumme aller Kassen belief sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Um Familien bei der Suche nach einer passenden Hospiz- oder Palliativ-Versorgung zu helfen, hat der vdek eine Online-Suche eingerichtet: Unter www.hospizlotse.de lassen sich entsprechende Angebote in der eigenen Umgebung finden. Hamburg ist deutschlandweit einer der wenigen Standorte, in dem es nicht nur ein Kinderhospiz, sondern auch ein Kindertageshospiz gibt.

 

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ wurde erstmals 2006 begangen. Mit dem Aktionstag wird jeweils am 10. Februar auf die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien aufmerksam gemacht.

Kontakt

Stefanie Kreiss
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hamburg

Tel.: 0 40 / 41 32 98 - 20
E-Mail: stefanie.kreiss@vdek.com