Mehr Geld für ambulante Hospizdienste: Gesetzliche Krankenkassen stellen 3,1 Millionen Euro in Hamburg bereit

Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Hamburg fördern auch 2026 die Arbeit der 17 ambulanten Hospizdienste, darunter zwei Kinderhospizdienste, mit rund 3,1 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von knapp 400.000 Euro (2025: 2,7 Millionen Euro).

Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, sterbenskranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen und ihre An- und Zugehörigen zu entlasten. Ehrenamtliche schenken Zeit, spenden Trost und ermöglichen es vielen Menschen, in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben. Sie werden von qualifizierten Fachkräften sorgfältig auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und kontinuierlich begleitet.

Die Fördermittel fließen unter anderem in die Ausbildung der Ehrenamtlichen und Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte sowie in Sachkosten wie Büromiete, Büromaterial und Fahrtkosten.

Unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft

In Hamburg begleiteten im vergangenen Jahr 964 qualifizierte Ehrenamtliche 1.592 erwachsene Menschen sowie 140 Kinder unter anderem in ihrer letzten Lebensphase.

Mit der finanziellen Förderung würdigen die Krankenkassen das wertvolle und hervorragende Engagement der ambulanten Hospizdienste in der Hansestadt. Der Dank gilt sowohl den hauptamtlich Mitarbeitenden der Hospizdienste als auch den zahlreichen Ehrenamtlichen, deren einfühlsame Begleitung schwerstkranker Menschen besondere Anerkennung verdient und ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft ist.

 

Kontakt

Stefanie Kreiss
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Hamburg

Tel.: 0 40 / 41 32 98 - 20
E-Mail: stefanie.kreiss@vdek.com