Projekte gesucht!

Gesunde Lebenswelten in Hamburg

Logo Gesunde Lebenswelten, Links im Bild ist ein Kreis aus drei Punkten mit gebogenen Linien, die symbolisch für drei Personen stehen, die sich an den Händen fassen. Schriftzug "Gesunde Lebenswelten, Unterüberschrift: Ein Angebot der Ersatzkassen" steht rechts daneben

Unter der Dachmarke Gesunde Lebenswelten bündeln die Ersatzkassen ihr Engagement zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit und vereinen verschiedene Aktivitäten mit dem Fokus auf Zielgruppen mit besonderem Gesundheits- und Präventionsförderungsbedarf. Das größte Projekt dieser Art in Hamburg ist „Gesund aufwachsen in Hamburg – Schulgesundheitsfachkräfte an Hamburger Grundschulen“.

Insgesamt setzt der vdek im Auftrag der sechs Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse - KKH, Handelskrankenkasse (hkk) und HEK - Hanseatische Krankenkasse) bundesweit Projektansätze in den Lebenswelten nach § 20a SGB V und § 5 SGB XI sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung gemäß § 20b SGB V in ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern um.

Der vdek unterstützt Menschen durch eine gesundheitsfördernde Gestaltung ihrer Lebenswelten: Ob in der Kommune, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, der stationären Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt der vdek bundesweit Ansätze und setzt Projekte um, die gemeinsam mit den Zielgruppen und Akteuren erprobt und (weiter-)entwickelt werden und bei denen die gesundheitsförderlichen Wirkungen auch nach Auslaufen der Finanzierung durch die Kranken-/Pflegekassen hinaus nachhaltig gesichert werden.

Projekte gesucht

Sie planen ein Projekt in Hamburg? Sie haben einen ersten Gedanken, eine konkrete Idee oder ein fertiges Konzept? Melden Sie sich bei uns! Gern berät Sie die vdek-Landesvertretung in Hamburg bei der Planung und Umsetzung Ihres Präventions- oder Gesundheitsförderungsprojekts.

Ihre Ansprechpartnerin:

Isabell Wesch

Referentin Ambulante Versorgung/Pflege
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Hamburg
Sachsenstraße 6 (Haus D)
20097 Hamburg

Isabell.Wesch@vdek.com

Was wird durch Gesunde Lebenswelten gefördert?

Förderungswürdig sind solche Projekte, die den im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes festgelegten Handlungsfeldern und Qualitätskriterien entsprechen. Der Leitfaden liefert außerdem einen Überblick über die Rahmenbedingungen unterstützungsfähiger Maßnahmen.

Gesundheitsförderung in den Lebenswelten gem. § 20a SGB V

Projekte in den Lebenswelten umzusetzen bedeutet, Menschen direkt vor Ort mit Aktivitäten zu erreichen, die ihre Gesundheit fördern oder Krankheiten vorbeugen. Fokussieren können sich diese Aktivitäten auf die folgenden vier Handlungsfelder:

  • Ernährung
  • Stressmanagement/Entspannung
  • Bewegung
  • Sucht

Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen gem. § 5 SGB XI

Bewohnerinnen und Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen haben mit den größten Bedarf an Prävention und Gesundheitsförderung. Der Leitfaden definiert hierfür fünf Handlungsfelder:

  • Ernährung
  • Körperliche Aktivität
  • Kognitive Ressourcen
  • Psychosoziale Gesundheit
  • Prävention von Gewalt
 
Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.gesunde-lebenswelten.com oder sprechen Sie uns an.  

Präventions- und Gesundheitsförderprojekte in den Lebenswelten

Schulgesundheitsfachkräfte an Hamburger Grundschulen

SGFK

Mit dem Pilotprojekt „Gesund aufwachsen in Hamburg – Schulgesundheitsfachkräfte an Hamburger Grundschulen“ unterstützen der Verband der Ersatzkassen e. V., die Behörde für Schule und Berufsbildung, die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde) und das Bezirksamt Hamburg-Nord, gemeinsam ein Modellvorhaben, das für Hamburger Grundschulkinder aus sozial benachteiligten Quartieren gleiche Startbedingungen für ein gesundes Leben schaffen soll. Die Unfallkasse Nord unterstützt das Projekt als Träger der gesetzlichen Schülerunfallversicherung ebenfalls.

Ressourcen stärken, Zugänge öffnen

Schulgesundheitsfachkräfte sollen den Schülerinnen und Schülern über den Unterricht hinausgehend zum Beispiel die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung vermitteln sowie ihre Ressourcen für seelisches Wohlbefinden stärken. Außerdem helfen sie den Grundschulen dabei, in einen Austausch mit den Eltern und Sorgeberechtigten zu gesundheitsrelevanten Themen und einem gesundheitsfördernden Lebensstil zu kommen. Zudem unterstützen die Schulgesundheitsfachkräfte die Schulen, indem sie sozialräumliche Gesundheitsangebote einbeziehen und einfache Zugänge zu lokalen Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner sowie außerschulischen Angeboten der Gesundheitsförderung öffnen. Beispiele für solche Kooperationen sind die Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Elternschulen, Familienzentren, Bildungseinrichtungen und der Besuch außerschulischer Lernorte. Dabei wird die Fachexpertise des Öffentlichen Gesundheitsdienstes genutzt.

Gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen etablieren

Eingebettet in schulische Strukturen entwickeln die Schulgesundheitsfachkräfte bedarfsbezogen verhältnispräventive Maßnahmen zur Gestaltung eines gesundheitsfördernden Schulumfeldes. Gesundheitsförderung und Prävention werden im Projekt als integraler Aspekt der Schulentwicklung verstanden. Ziel ist es, Gesundheitsförderung in der Schule nachhaltig zu verankern.

Eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung begleitet und evaluiert das Projekt.

Laden Sie sich hier weitere Informationen zum Projekt und eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner herunter:

MEHRWERT:PFLEGE

"MEHRWERT:PFLEGE" Auf eine Pyramide von neun aufeinandergestapelten Würfeln auf denen jeweils blaue Symbole dargestellt sind, wird durch eine Hand ein zehnter Würfel gelegt.

Umfassende und kostenlose Beratung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gemäß § 20b SGB V.

Im Fokus steht die Gesundheitsförderung und Prävention für Beschäftigte in Krankenhäusern und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie »hier.  

aktiviert.GESTÄRKT.zufrieden

"Gesund im Pflegeheim" Foto einer alten Frau mit grauen Haaren, die mit ihrem Gehstock auf einem Sofa sitzt und weg schaut.

Die Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben in stationären Einrichtungen dazu geführt, dass Gruppenangebote ausgefallen sind, Kontakte und Besuche eingeschränkt werden mussten oder die Bedürfnisse der Bewohnenden sich verändert haben. Präventive oder gesundheitsfördernde Angebote weiterhin anzubieten, stellt eine Herausforderung dar.

Um stationäre Pflegeeinrichtungen auch während der Corona-Pandemie bei der Prävention und Gesundheitsförderung zu unterstützen, hat der vdek zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr im Namen der Ersatzkassen das kostenfreie Maßnahmenpaket aktiviert.GESTÄRKT.zufrieden entwickelt. Das Maßnahmenpaket enthält zahlreiche Medien, welche auch unabhängig von der aktuellen pandemischen Situation genutzt werden können.

Die enthaltenen Übungen sind so gestaltet, dass wenig Zeit aufgewendet werden muss und sie eigenständig durch die Bewohnenden oder auch zusammen mit einer Pflege- oder Betreuungskraft durchgeführt werden können. »Hier können Sie sich einen Überblick über die Bestandteile des Pakets verschaffen, diese herunterladen oder in Druckform bestellen. Das Maßnahmenpaket ist kostenlos.

Leitfaden Prävention

Welche Voraussetzungen Kurse beziehungsweise Anbieter erfüllen müssen, damit die Versicherten einen Zuschuss ihrer Ersatzkasse erhalten können, oder unter welchen Bedingungen Präventionsprojekte in Settings wie Kita, Schule und Kommune gefördert werden können, haben die Spitzenverbände der Krankenkassen in einem gemeinsamen Leitfaden festgelegt.

Titelblatt: Leitfaden Prävention 2021

Leitfaden Prävention 2021

Leitfaden Prävention – Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V, Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gesunde-lebenswelten.com