Veranstaltungen 2021-2025

Quartiersarbeit geschlechtersensibel gedacht

Blick in ein dicht besetzes Publikum im Gespräch

27.11.2025, Forum K

Der diesjährige Fachtag vom Strategieforum Prävention zeigte Schwierigkeiten und Möglichkeiten auf, durch geschlechtersensible Angebote in den Quartieren die Gesundheit von Männern, Frauen und TIN-Personen zu verbessern. es diskutierten Gesundheitsfachkräfte und Interessierte aus den Stadtteilen, Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen und Behörden. Veranstaltende waren die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, das Strategieforum Prävention des Landes Bremen, die Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen an der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. » Lesen

Gesundheitspolitischer Austausch mit der CDU-Fraktion

25.11.2025, vdek-Landesvertretung

Das Gespräch mit der Fraktion der CDU war durch einen regen Austausch geprägt. Besonders das Thema Finanzen und Rettungsdienst wurden beleuchtet und die Teilnahme von Frau Birte Heins, Referatsleiterin für den Bereich Rettungsdienst beim Senator für Inneres, ermöglichte einen tieferen Einblick in die Bremischen Strukturen des Rettungsdienstes.

Des Weiteren berichtete die CDU über ihren Besuch bei der Gewaltschutzambulanz in Bremen sowie über das bundesweite Treffen der gesundheitspolitischen Sprecher der CDU. Der gesundheitspolitische Sprecher Rainer Bensch lobte im Gespräch die informative Rolle der vdek-Landesvertretung bei den politischen Gesprächen, aber auch bei den Gesprächen am Fluss, bei denen Projekte und Ideen zur Veränderung der Gesundheitslandschaft aufgezeigt wurden.

Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion zu Gast beim vdek Bremen

Gesundheitspolitik der CDU trifft Vertreter der Ersatzkassen und der Senatorischen Behörde beim vdek: Rainer Bensch (2. von hinten rechts) und Sina Dertwinkel (2. von vorne links) informieren sich in der Landesvertretung bei den Ersatzkassen und Birte Heins (Referatsleitung Rettungsdienst beim Innensenator, 3. von hinten rechts)

Gesundheitspolitischer Austausch mit der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen

20.11.2025, vdek-Landesvertretung

Das Gespräch mit der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen wurde bereichert durch die Teilnahme von Frau Dr. Kappert-Gonther, Bundestagsabgeordnete und im Gesundheitsausschuss tätig, die den gesundheitspolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktion Ralph Saxe sowie seinem Referenten Wilko Zicht begleitete, Außerdem waren Frau Birte Heins, Referatsleiterin für den Bereich Rettungsdienst beim Senator für Inneres sowie Herrn Marlon Konertz von der Feuerwehr Bremen zu Gast.

Abgeordnete der Grünen-Bundestags- und Bürgerschaftsfraktion zu Gast beim vdek Bremen

Große Runde zu Besuch der Grünen bei der vdek-Landesvertretung: u.a. Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB (rechte Seite, 2. von hinten), Ralph Saxe, MdBB (linke Seite, 4. von hinten) sowie Birte Heins und Marlon Konertz vom Senator für Inneres (linke Seite, 3. und 2. von vorn)

Nach dem Einstieg des Leiters der Landesvertretung zur aktuellen Finanzsituation der GKV wurde das Thema „Rettungsdienst/Notfallreform“ besprochen. Hier wurde deutlich, dass in Bremen inzwischen sehr gute Lösungen gefunden wurden, um der Ressourcenknappheit und der hohen Nachfrage zu begegnen. Dies sind z. B. der Hanse-Sani, der Rapid-Responder (Notfallsanitäter mit Motorrad), Einsatz von Hanse-Sanis in der Rettungsleitstelle für nicht akute Fälle und Single-Responder (Notfallsanitäter mit PKW). Für 2026 ist seitens der Feuerwehr ein Projekt geplant, den Rettungsdienst bei Suizidalität, Erregungszuständen etc. durch eine psychiatrische Fachkraft zu ergänzen. „Der Rettungsdienst muss Bestandteil des Hilfesystems werden“, sagte Herr Konertz – ein Ansatz, der schon sehr der Vorstellung des vdek zur Gesundheitsleitstelle entgegenkommt.

Frau Dr. Kappert-Gonther war sehr erfreut über diese Lösungen und betonte Bremens Funktion als Leuchtturm für solche Innovationen, die Modellcharakter für den bundesweiten Einsatz haben. Dies bezog sie auch auf den Bereich Prävention bezüglich der Gesundheitsfachkräfte an Schulen (GefaS) und Kindergärten (KiG). Aus den beiden Bereichen Rettungsdienst und Prävention werde sie die vorgestellten Projekte auf die Bundesebene transportieren, sagte sie.

Darüber hinaus wurden die Themen Endometrioseversorgung, Zahnärztliche Reihenuntersuchungen in Kitas und Schulen, Kommunale MVZ (Förderung durch die Krankenkassen) und Reanimationsunterricht in Schulen besprochen.

Gespräche am Fluss 2025

GaF2025-Logo

Ambulante Versorgung: Der Weg zu neuen Strukturen

Am 1. Oktober standen Ideen für die ambulante Versorgung der Zukunft im Mittelpunkt unserer diesjährigen Gespräche am Fluss. Denn die Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung braucht Impulse und Antworten auf dringende Fragen von Personalknappheit, bessere Koordination und Effizienz. Wie kann der Wandel zu neuen Strukturen gelingen? Impulse aus anderen Regionen, strategische Überlegungen der vdek-Bundesebene und erste bremische Antworten wurden präsentiert.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht, den Vorträgen und den Fotos der Veranstaltung.

Dankeschönkonzert des Netzwerk Selbsthilfe

Mann und Frau am Mikrofon auf einer Bühne, drei Frauen im Hintergrund neben einer Tafel

Am 17.09.2025 hatte die Bremer Kontaktstelle Netzwerk Selbthilfe zum Dankeschönkonzert in die Glocke eingeladen, das bereits traditionell dem alle zwei Jahre stattfindenden Selbsthilfetag vorangeht. Birgit Tillmann vom vdek Bremen nutzte die Gelegenheit, stellvertretend für die Kooperationsgemeinschaft Selbsthilfe der GKV im Land Bremen, einen Gruß und einen Dank auszusprechen an all die Aktiven in der Selbsthilfe, ohne deren Engagement eine wichtige Säule der Gesundheitsversorgung fehlen würde.

Gesundheitspolitischer Austausch mit der CDU-Fraktion

06.03.2025, vdek-Landesvertretung

Die Fraktion der CDU, vertreten durch den Landesvorsitzenden, Heiko Strohmann, den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Bensch und die wissenschaftliche Referentin, Dr. Esther Schröder, war am 6. März 2025 zu Gast in der Landesvertretung.

Auf der Agenda stand vor allem das Thema Pflege im Hinblick auf die Leistungen, die Ausgaben, aktuelle Problematiken, aber auch die Chancen, die für eine Verbesserung der Versorgung in Bremen zu ergreifen sind.

Grundsätzlich mussten aber alle Beteiligten eingestehen, dass eine zukünftig gute Versorgung in diesem Bereich nur durch eine Reform zu erreichen ist, die zu einer soliden Finanzierung führt. Zustände, wie der aktuell enorm hohe Eigenanteil, den die Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen zu tragen haben, können nicht zur Normalität in der Pflege werden.

Über die Maßnahmen, die es braucht, um die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung stabil zu machen, haben sich Kassen, vdek und CDU im zweiten Teil des Gesprächs ausgetauscht. Hier ging es darum, dass sich die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben bis zum Jahresende soweit auseinanderentwickelt haben wird, dass die GKV vor einer Unterfinanzierung von fast 50 Milliarden Euro steht – und das bei bereits angehobenen Zusatzbeiträgen.

Aus Sicht der Ersatzkassen besteht hier ein ganz klares Ausgaben- und Effizienzproblem, das die neue Regierung in den Griff bekommen muss, damit die Beitragssätze nicht immer weiter steigen. Dies war auch die Botschaft der Landesvertretung an die Gäste der CDU.

Gesundheitspolitisches Gespräch mit der Fraktion Die Linke

18.02.2025, vdek-Landesvertretung

In dem Gespräch mit der Fraktion Die Linke ging es um besondere Themen in der Versorgung, wie zum Beispiel Schwangerschaftsabbrüche in sozialen Problemlagen, die Versorgung von Lipödem und mögliche Fortschritte in der Behandlung durch die LIPLEG-Studie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie die Assistenz für Kinder mit Diabetes Typ 1.

Diese von der Fraktion ins Gespräch gebrachten Themen wurden von den Mitgliedskassen dankbar aufgenommen, und es konnten im Gespräch gute Ansätze gefunden werden, um die Versorgung in Bremen zu verbessern.

Seitens des vdek wurde die aktuelle finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherung thematisiert, die sich durch teure Gesetze aus den vergangenen Legislaturen, aber auch durch die aktuelle Gesetzgebung (z.B. Krankenhausreform) immer weiter zuspitzt.

Die Landesvertretung wies darauf hin, dass die Krankenkassen allein durch eine ausreichende Steuerfinanzierung der Beiträge von Bürgergeldempfängern und eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel um 17 Milliarden Euro entlastet werden könnten. Es sei aber auch klar, dass dies nicht ausreichen würde, wenn weiterhin teure Gesetze auf den Weg gebracht und nicht an der Effizienz im Gesundheitswesen gearbeitet würde.

Gesundheitspolitisches Gespräch mit der CDU-Fraktion

CDU 24.09.24
Besuch der CDU: Heiko Strohmann (Mitte vorn) und Rainer Bensch (Mitte rechts)

24.09.2024, vdek-Landesvertretung

Auch in diesem Herbst hat die Bremer Landesvertretung die Fraktionen der Bremischen Bürgerschaft wieder zu Gesprächen über aktuelle gesundheitspolitische und sozialpolitische Themen eingeladen. Am 24.09.2024 waren unter anderem der Landesvorsitzende der CDU, Heiko Strohmann, und der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Bensch, wieder in der vdek-Landesvertretung zu Besuch. Dieses Mal standen der aktuelle Zustand und die Entwicklung des ambulanten und stationären Bereichs im Mittelpunkt. Kontrovers wurden die Neustrukturierungsmaßnahmen rund um den Umzug der Herzchirurgie vom kommunalen Klinikum Links der Weser in das kommunale Klinikum Mitte diskutiert. Dabei war man sich einig, dass tiefgreifende Maßnahmen notwendig sind, allein schon, um dem Personalmangel durch die Konzentration von Leistungen zu begegnen.

Eindruck der Kassen ist es, dass auch die Freien- und die Gemeinnützigen Krankenhäuser zu Umstrukturierungen bereit sind. Für die Politiker und die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskassen war aber auch nachvollziehbar, dass weitere Prozesse der Umstrukturierung von der Umsetzung der Krankenhausreform abhängen. Bevor es dafür keine verlässlichen Vorgaben auf der Bundesebene gibt, wird es hier keine Bewegung geben.

Ein weiteres Thema des Gesprächs war die zunehmend prekäre Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen. Die vdek-Landesvertretung machte deutlich, dass die Mitglieder der gesetzlichen Kassen nicht für die Umstrukturierung der Krankenhauslandschaft im Zuge der Krankenhausreform zuständig sind. Diese muss durch Steuern finanziert werden, wie schon der Bundesrechnungshof deutlich festgestellt hat. Auch der Beitrag, den der Staat für Bürgergeldempfänger an die gesetzliche Krankenversicherung zahlt, ist bei weitem nicht kostendeckend - allein hierfür wäre ein finanzieller Transfer von rund 10 Milliarden Euro an die Kassen notwendig. Im Gespräch war man sich einig, dass sich hier eine Wende vollziehen muss, damit die Sozialbeiträge nicht ins Uferlose steigen.

Informationsveranstaltung für Selbstverwalter

22.08.2024, vdek-Landesvertretung Bremen

Zu einem informativen Vortrag und guten Gesprächen begrüßte Torsten Barenborg von der vdek-Landesvertretung die Selbstverwalter:innen der Ersatzkassen aus Verwaltungsräten und Medizinischem Dienst. Mit Hansjürgen Schnurr (KKH) und Albert Roer (Barmer) waren auch zwei stellvertretende Verbandsvorsitzende des vdek anwesend.  

Im Mittelpunkt standen dieses Mal aktuelle Gesetzesvorhaben wie die Notfallreform und die Reform des Rettungsdienstes und wie diese in Bremen umgesetzt werden können. Hierzu hatten die Selbstverwalter:innen viele Fragen, die von einem großen Interesse und einer guten Sachkenntnis zeugten. Detailfragen wie nach der Disposition von Rettungsfahrten auch ins niedersächsische Umland, die Einbindung privater Krankentransportunternehmen in die Leitstellen und die Folgen der Reformvorhaben des Bundesgesundheitsministeriums für die Bremer Notaufnahmen konnten in dem rund eineinhalbstündigen Vortrag besprochen werden. Anschließend unterhielten sich die Mitarbeiter:innen der vdek-Landesvertretung, die Vertreter:innen der Ersatzkassen und ihre Verwaltungsratsmitglieder angeregt bis in den Abend.

Gesundheitspolitisches Gespräch mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen

16.08.2024, vdek-Landesvertretung

Die nächste Runde der politischen Gespräche 2024 startete am 16.08.24 mit dem Besuch der Gesundheitspolitiker:innen der SPD- und Grünen-Fraktion. Hauptthema war die Notfallversorgung und ihre Reform. Sowohl die gestiegenen Kosten und ihre Finanzierung als auch die Einzelheiten eines INZ inklusive gemeinsamen Tresen interessierte Frau Reimers-Bruns, Frau Yildiz und Frau Ellereit (SPD) sowie Herrn Saxe und Herrn Zicht (Grüne) sehr. Die Notwendigkeit einer gemeinsamen Leitstelle wurde von den Politiker:innen gesehen. Sie konnten auch die Skepsis des vdek angesichts eines Einsparpotenzials durch die Reform von 1 Milliarde Euro verstehen.

Weitere Themen waren die Versorgung für Endometriose-Betroffenen in Bremen und die Investitionskosten bei stationären Pflegeeinrichtungen, wozu die drei Regierungsfraktionen gerade einen Antrag vorbereiten. Der vdek stellte dar, dass ein Sockel-Spitz-Tausch die Beitragszahler insgesamt mehr belasten würde und dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, hier Entlastungen zu schaffen. Gleichzeitig waren sich die Anwesenden einig, auch die ambulante heimische Pflege, die zu 80 Prozent durch Angehörige stattfindet, zu stärken.

Einladung Gespräche am Fluss

Gespräche am Fluss 2024

17.05.2024, Atlantic Hotel

Am 17.05.2024 fanden wieder die Gespräche am Fluss der vdek-Landesvertretung Bremen statt. In diesem Jahr standen die Krankenhausreform und mit ihr die Veränderungen im ambulanten Bereich im Fokus. Der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jonas Schreyögg und die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Claudia Bernhard, hielten die Impulsreferate und nahmen jeweils an der anschließenden Talkrunde mit Bremer Fachleuten  teil. Hier gehts zum ausführlichen Bericht, zur Fotostrecke und zu dem Vortrag von Prof. Dr. Schreyögg.

Gesundheitspolitischer Austausch mit der FDP-Fraktion

Zwei Frauen und zwei Männer neben einem Aufsteller
Carola Eli-Hauschild (hkk), Torsten Barenborg (vdek-LV), Sabrina Jacob (TK) und Ole Humpich (FDP)

11.03.2024, vdek-Landesvertretung

Am 11.03.2024 hatte der vdek den gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Herrn Ole Humpich, und die parlamentarische Referentin der Fraktion, Frau Anja Richter, als Gäste in der Landesvertretung. Wie in allen Gesprächen die derzeit geführt werden, war auch hier die Krankenhausreform ein wichtiges Thema. Hinsichtlich der aktuellen Entwicklung war man sich auch mit den anwesenden Mitgliedskassen einig, dass, wenn die privaten Krankenhausträger ihre Leistungen konzentrieren, die kommunalen Träger mitgehen müssen. Als Herausforderung wurde gesehen, die Eingliederung der entsprechenden Abteilungen aus dem Klinikum Links der Weser (LdW) in das Klinikum Bremen Mitte baulich zu vollziehen, bis das LdW 2028 schließt.
 
Für den Bereich der ambulanten Versorgung wurde aufgrund der Alterung der Ärzteschaft, des demografischen Wandels und der veränderten Anforderungen junger Ärzt:innen (Work-Life Balance) ein sehr hoher Nachwuchs-Bedarf für die Zukunft festgestellt. Darüber, dass alle Beteiligten gemeinsam etwas tun müssen, damit Bremen attraktiv für Ärzt:innen ist, waren sich alle einig.

Austausch mit der CDU-Fraktion der Bremischen Bürgerschaft

Zwei Männer neben einem vdek-Aufsteller
Torsten Barenborg (vdek-LV) und Rainer Bensch (CDU)

22.02.2024, vdek-Landesvertretung

Die Bremer Landesvertretung lädt die Fraktionen der Bremischen Bürgerschaft halbjährig zu Gesprächen über aktuelle gesundheitspolitische und sozialpolitische Themen ein. Am 22.02.2024 waren unter anderem der Landesvorsitzende der CDU, Heiko Strohmann, und der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Bensch, in der vdek-Landesvertretung zu Besuch. Auf der Agenda stand auch die Eigenbeteiligung von Pflegeheimbewohnern. Ersatzkassen und Fraktion waren sich einig, dass diese nicht weiter steigen dürfen. Um die Pflegebedürftigen vor Armut zu schützen, wäre es eine große Erleichterung, wenn die Kommunen Bremen und Bremerhaven endlich ihrer Pflicht nachkommen, indem sie die Investitionskosten finanzieren. Diese schlagen im Land Bremen derzeit mit 566 Euro im Eigenanteil der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen zu Buche. Kontrovers wurde das Thema Krankenhausplanung mit der Verlagerung der Kardiologie vom Klinikum Links der Weser an das Klinikum Bremen Mitte diskutiert. Als mögliche Lösung für die Nachnutzung des Areals Klinikum Links der Weser wurde ein Level 1i-Standort mit einem angeschlossenen Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) erörtert.
Auf großes Interesse stieß eine Studie, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Auftrag gegeben hat. Laut dieser Studie reihen sich deutsche Haus- und Fachärztinnen und -ärzte im internationalen Vergleich der Einkommen auf Rang zwei hinter ihren Schweizer Kolleginnen und Kollegen ein, während die Lebenshaltungskosten in Deutschland – im Gegensatz zur Schweiz – weit unter dem Durchschnitt der betrachteten Nationen liegen. Spitzenplätze nimmt Deutschland auch bei der Anzahl von Ärzten je 1.000 Einwohnern und der Anzahl der Patientenkontakte ein. Deshalb sehen die Ersatzkassen in der vom Bundesgesundheitsminister Lauterbach geplanten Entbudgetierung der Hausärzte kein geeignetes Instrument, zumal die Budgetierung die Bremer Hausärzte nicht benachteiligt, denn beispielsweise wurden im Jahr 2022 hausärztliche Leistungen in Bremen zu 99,9 Prozent – also praktisch ungekürzt – vergütet.

19. SelbsthilfeTag 2023 - Dankeschön-Konzert

21.09.2023, Glocke

Weil Selbsthilfe eine ganz wichtige Säule des Gesundheitssystems ist, fördern die Gesetzlichen Krankenkassen die gesundheitsbezogene Selbsthilfe seit 1992. In diesem Jahr richtet die Bremer Kontaktstelle Netzwerk Selbsthilfe zum 19. Mal den SelbsthilfeTag aus. Über 40 Selbsthilfegruppen aus dem Raum Bremen stellen sich am 23.09. der Öffentlichkeit vor. Drei Tage vorher, am 21.09.2023 gab es bereits ein Dankeschön-Konzert, zu dem etwa 280 ehrenamtlich aktive Menschen aus der Selbsthilfe kamen.  Nach einem Grußwort der neuen Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling hat auch der vdek als Federführer der GKV-Förderung die Bedeutung der Selbsthilfe herausgestellt. Im Anschluss gab der Chor "Gospels and more" ein vielbejubeltes Konzert.

19. SelbsthilfeTag 2023 - Dankeschön-Konzert

21.09.2023, Glocke

Weil Selbsthilfe eine ganz wichtige Säule des Gesundheitssystems ist, fördern die Gesetzlichen Krankenkassen die gesundheitsbezogene Selbsthilfe seit 1992. In diesem Jahr richtet die Bremer Kontaktstelle Netzwerk Selbsthilfe zum 19. Mal den SelbsthilfeTag aus. Über 40 Selbsthilfegruppen aus dem Raum Bremen stellen sich am 23.09. der Öffentlichkeit vor. Drei Tage vorher, am 21.09.2023 gab es bereits ein Dankeschön-Konzert, zu dem etwa 280 ehrenamtlich aktive Menschen aus der Selbsthilfe kamen.  Nach einem Grußwort der neuen Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling hat auch der vdek als Federführer der GKV-Förderung die Bedeutung der Selbsthilfe herausgestellt. Im Anschluss gab der Chor "Gospels and more" ein vielbejubeltes Konzert.

Informationsveranstaltung für Selbstverwalter

17.01.2023, Steigenberger Hotel Bremen

Nach drei Corona-Jahren konnte die Landesvertretung Bremen endlich wieder die Verwaltungsratsmitglieder der Ersatzkassen sowie vom Medizinischen Dienst Bremen persönlich einladen. Neben den Aufgaben der Landesvertretung wurden den Selbstverwalter auch aktuelle gesundheitspolitische Themen vorgestellt. Von der Prävention über die Pflege und die ärztliche Versorgung bis zur Krankenhauspolitik - ein Rundumblick, der zu angeregten Diskussionen führte.

4. Präventionskonferenz 2022 des Strategieforums Bremen

07.09.2022, OTe-Saal in Osterholz-Tenever

Prävention kann nicht ohne Partizipation gelingen. Darüber waren sich die Teilnehmenden der 4. Präventionskonferenz des Bremer Strategieforums einig, als sie sich am Mittwoch, 07.09.2022 im OTe-Saal in Osterholz-Tenever trafen. Aber wann und wie sollten die Menschen eingebunden werden, um deren Gesundheit es bei Präventionsprojekten geht? Darüber haben auf Einladung des Strategieforums Prävention des Landes Bremen etwa 100 Expert:innen aus dem Präventionsbereich, Verwaltung und Quartier diskutiert.

Mehr zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Bremer Selbsthilfetag 2021

25.09.2021 - digital

Pandemiebedingt wurde der traditionell alle zwei Jahre stattfindende Selbsthilfetag des Netzwerk Selbsthilfe Bremen-Nordniedersachsen e.V. digital ausgerichtet. Die Krankenkassen und ihre Verbände waren als finanzielle Förderer der Selbsthilfe gefragt, ein Grußwort zu entrichten. Birgit Tillmann von der Bremer Landesvertretung des vdek und Astrid Gallinger von der AOK Bremen/Bremerhaven sind mit ihrem Grußwort auf dem Youtube-Kanal des Netzwerks zu sehen.

3. Präventionskonferenz 2021 des Strategieforums Bremen

04.09.2021 - digital

Gesundheitsförderung und Prävention auch in besonderen Zeiten und auf besonderen, nämlich digitalen Wegen waren die Themen, die auf der 3. Präventionskonferenz des Strategieforums im Land Bremen diskutiert wurden - mit spannenden Ergebnissen. Lesen Sie hier weiter.

Bildkacheln einer digitalen Konferenz

Weitere Veranstaltungen der vdek-Landesvertretung Bremen: