Ambulante Rehabilitation

Physiotherapeutin hilft Patientin beim Gehen mittels Gehgestell

In einer Medizinmetropole wie Hamburg mit ihrer hohen Dichte an Angeboten und relativ kurzen Wegen lässt sich das Konzept der ambulanten Rehabilitation vergleichsweise gut umsetzen.

Ambulante Reha ermöglicht Versicherten, zum Beispiel nach einer Operation oder bei einer chronischen Krankheit, zu Hause zu wohnen und trotzdem an intensiven Rehamaßnahmen teilzunehmen. Derzeit gibt es 18 ambulante Reha-Einrichtungen in der Hansestadt.

Die vdek-Landesvertretung schließt für die Ersatzkassen und gemeinsam mit den Hamburger Krankenkassenverbänden einheitliche Versorgungsverträge ab, damit Rehaleistungen erbracht und abgerechnet werden können. Als Leistungserbringer können Sie Verträge zu folgenden Indikationen/Krankheitsbildern/Versorgungen abschließen:

  • Muskoskelettale Erkrankungen
  • Kardiologische Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen
  • Pneumologische Erkrankungen
  • Rehabilitation von psychisch kranken Menschen (RPK) und Menschen mit Behinderung
  • Suchterkrankungen
  • Neu: Cochlea-Reha-Versorgung und lebenslange Nachsorge

Der Schwerpunkt der ambulanten Reha-Einrichtungen liegt in Hamburg in der Fachrichtung Orthopädie (Grafik: Stand 2018, Quelle: vdek).

Ganz neu ist das Angebot einer strukturierten, qualitätsorientierten Rehabilitation in der Cochlea-Versorgung. Dazu wurde mit drei Hamburger Krankenhäusern, die Cochlea-Implantationen durchführen, ein Konzept für eine anschließende Rehabilitation und eine lebenslange Nachsorge vereinbart. Damit ist auch für diese Leistung eine wohnortnahe Versorgung sichergestellt.

56-Ambulante Reha

Zulassung

Das Rehabilitationskonzept muss sich an den Rahmenempfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation orientieren; dort ist der vdek Mitglied.

Zur Zulassung reichen Sie bitte einen entsprechenden formlosen Antrag mit einem umfassenden Leistungskonzept ein. Dieser Antrag und das Konzept müssen die indikationsspezifischen Zulassungsvoraussetzungen berücksichtigen und entsprechende Angaben zur Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität enthalten. Bitte fügen Sie Ihren Unterlagen auch einen ausgefüllten Personalerhebungsbogen bei.

Hier finden Sie die Zulassungsbedingungen für folgende Krankheitsbilder/Indikationen:

  • Muskoskelettale Erkrankungen:
  • Kardiologische Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen
  • Pneumologische Erkrankungen
  • Rehabilitation von psychisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderung
  • Suchterkrankungen

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an folgenden Ansprechpartner:

vdek-Landesvertretung Hamburg

Thomas Schulte
Sachsenstr. 6, Haus D
20097 Hamburg

Tel.: 040/413298 13

thomas.schulte@vdek.com