Hochschulambulanzen

 

Die gesetzliche Grundlage für die Behandlung der Versicherten in Hochschulambulanzen ergibt sich aus § 117 Sozialgesetzbuch Teil V (SGB V). Hochschulambulanzen sind Abteilungen der Universitätskliniken, die sich auf ambulante Behandlung von Patienten spezialisiert haben. Hier werden hochwertige Leistungen angeboten, die in vielen Fällen nicht im niedergelassenen Bereich erbracht werden können, die aber trotzdem keine stationäre Behandlung rechtfertigen. Die Zugangsvoraussetzungen zur Behandlung in Hochschulambulanzen wurden durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) im Juni 2015 angepasst. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) betreibt an seinen Standorten Kiel und Lübeck diverse Hochschulambulanzen mit insgesamt über 45 Fachrichtungen. Die Vergütungen werden zwischen den Landesverbänden der Krankenkassen (AOK, BKK, IKK, LKK und Knappschaft) und den Ersatzkassen gemeinsam und einheitlich mit dem UKSH vereinbart.