Gesunde Lebenswelten

Logo der Gesunden Lebenswelten

Unter der Dachmarke Gesunde Lebenswelten bündeln die Ersatzkassen ihr Engagement zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit und vereinen verschiedene Aktivitäten mit dem Fokus auf Zielgruppen mit besonderem Gesundheits- und Präventionsförderungsbedarf.

Prävention und Gesundheitsförderung in der stationären Pflege

Pflegebedürftige Versicherte sind wichtige Adressaten von Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung. Die Pflegekassen der Ersatzkassen in Bremen unterstützen entsprechende Leistungen für Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen auch gemeinsam über die vdek-Landesvertretung. Die Kriterien dafür werden im „Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach §5 SGB XI“ festgelegt. Hier werden folgende fünf Handlungsfelder definiert:

  • Ernährung
  • Körperliche Aktivität
  • Kognitive Ressourcen
  • Psychosoziale Gesundheit
  • Prävention von Gewalt

Der Leitfaden gibt auch darüber hinaus eine gute Übersicht über die Rahmenbedingungen unterstützungsfähiger Maßnahmen. Die vdek-Landesvertretung Bremen berät Sie gerne bei der Planung und Umsetzung eines Präventions- oder Gesundheitsförderungsprojektes für Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtung. Sprechen Sie uns gerne an.

Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten

Um die Menschen zu erreichen, die den größten Bedarf an Prävention und Gesundheitsförderung haben, müssen Projekte direkt bei ihnen vor Ort in den „Lebenswelten“ umgesetzt werden. Die Ersatzkassen in Bremen unterstützen entsprechende Maßnahmen auch gemeinsam über die vdek-Landesvertretung. Die Kriterien dafür werden im „Leitfaden Prävention - Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V“ festgelegt.

Der Leitfaden gibt eine gute Übersicht über die Rahmenbedingungen unterstützungsfähiger Maßnahmen. Die vdek-Landesvertretung Bremen berät Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihres Präventions- oder Gesundheitsförderungsprojektes. Sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Ansprechpartnerin beim vdek

Dr. Svenja Jacobs

Martinistr. 34
28195 Bremen

Tel.: 04 21/1 65 65-86

svenja.jacobs@vdek.com

Mehr zu unseren Projekten:

  1. Wörterbuch mit dem Begriff Prävention
    #regionalstark: Widerstandskraft für die Seele

    Resilienz in jedem Lebensalter stärken

    Drei Projekte, die die Ersatzkassen in Bremen gemeinsam unter der Dachmarke "Gesunde Lebenswelten" fördern, haben sich zur Aufgabe gemacht, die Resilienz in schwierigen Lebenslagen zu stärken. » Lesen

Gewaltprävention in der Pflege

Logo Pflege schafft Partnerschaft

In Bremen und dem angrenzenden Cuxland wird bereits das Projekt „Pflege schafft Partnerschaft“ in allen voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen der AWO Bremerhaven gefördert. Ziel des Projektes ist es, das Thema „Gewalt in der Pflege“ zu enttabuisieren und sich für Maßnahmen gewaltfreier Pflege einzusetzen. Davon profitieren nicht nur Bewohnende und Gästen, sondern auch Angehörige und Mitarbeitende der Einrichtungen. Nach einer umfangreichen Analyse wird unter Einbezug aller Beteiligten ein nachhaltiges Konzept zur Gewaltprävention erarbeitet, welches den selbstbestimmten Umgang auf Augenhöhe miteinander fokussiert.

Mehr Infos dazu gibt es hier.

Einfach, lecker und gesund essen - das kann ich!

Im Bereich der Lebenswelten fördern die Ersatzkassen zusammen mit den weiteren Bremer Krankenkassen das Projekt "Einfach, lecker und gesund essen - das kann ich!" zur gesunden Ernährung von Menschen mit geistiger Behinderung im Fachbereich Wohnen der Lebenshilfe Bremen.

Dabei sollen folgende Ziele erreicht werden:

  •     Für die BewohnerInnen der Lebenshilfe Bremen soll der Zugang zu gesunder Ernährung verbessert werden.
  •     Die MitarbeiterInnen-Teams sollen befähigt werden, die BewohnerInnen im Hinblick auf eine gesunde, ausgewogene, kostengünstige und selbstbestimmte Ernährung zu unterstützen bzw. eine entsprechende Versorgung anzubieten.

In allen Wohneinrichtungen sollen Standards für eine gesunde Ernährung umgesetzt werden, die sich an den Rahmenbedingungen in den unterschiedlichen Wohnformen orientieren.

Übrigens: Auf der Seite 34 des aktuellen Präventionsberichtes 2021 wird das Projekt näher vorgestellt.

Die Leitfäden

Cover Leitfaden Prävention Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V und Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI

Fassung vom 14.12.2020 Leitfaden Prävention 2020

Welche Voraussetzungen müssen die Kurse bzw. die Anbieter erfüllen, damit die Versicherten einen Zuschuss ihrer Ersatzkasse erhalten können? Unter welchen Bedingungen können Präventionsprojekte in Lebenswelten gefördert werden? Das haben die Spitzenverbände der Krankenkassen in einem gemeinsamen Leitfaden festgelegt. Neu ist in dieser aktuellen Version auch ein Kapitel 7 mit Kriterien zu digitalen Angeboten in der individuellen verhaltensbezogenen Prävention (Inkrafttreten zum 01.07.2021).

Cover Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen: Rentner jonglieren mit Bällen

Stand: Juni 2018 Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen

Der Leitfaden legt gemäß § 5 Abs. 1 Satz­ 3 ­SGB ­XI­ die­ Kriterien­ für­ die ­Leistungen der­ Pflegekassen ­zur­ Prävention ­und­ Gesundheits­förderung ­in ­stationären Pflegeeinrichtungen ­fest. Er gibt den­ Pflegekassen ­Hilfestellungen ­bei­ der­ Entwicklung und Unterstützung der Umsetzung von Vorschlägen für Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung