Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen gemeinsam Projekte, die gesundheitliche Ungleichheiten abbauen – insbesondere für sozial benachteiligte oder sogenannte vulnerable Gruppen in verschiedenen Lebenswelten wie Quartieren, Bildungseinrichtungen oder sozialen Einrichtungen. Seit dem 1. Juni 2019 erfolgt die Förderung über das GKV-Bündnis für Gesundheit – ein bundesweites Programm zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort.
In Bremen wurde Anfang 2024 die ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit im Land Bremen gegründet, um die Zusammenarbeit zu koordinieren und Träger gezielt zu beraten.
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Beratung und Antragstellung
Die Geschäftsstelle der ARGE in Bremen ist beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) angesiedelt und Anlaufstelle für Projektträger. Sie bietet Unterstützung bei der Antragstellung und nimmt Förderanträge entgegen.
Antragsberechtigt sind ausschließlich Verantwortliche nichtbetrieblicher Lebenswelten, wie z. B. Kommunen oder freie Träger sozialer Einrichtungen.
Ein Modellprojekt will dafür sorgen, dass Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder in sozial und klimatisch besonders belasteten Quartieren besser vor Folgen des Klimawandels geschützt werden. Das GKV-Bündnis für Gesundheit im Land Bremen fördert. » Lesen
Projekt „Klimagerechte Gesundheitsförderung für Frauen im Quartier“
Das GKV-Bündnis für Gesundheit im Land Bremen fördert ein Projekt in Tenever, in dem Frauen klimagerechte Ernährung und Gesundheitsbenefits im Quartier erleben können. » Lesen
Stand: 17.12.2025 – Handlungsfelder und Kriterien 2026
Welche Voraussetzungen müssen die Kurse bzw. die Anbieter erfüllen, damit die Versicherten einen Zuschuss ihrer Ersatzkasse erhalten können? Unter welchen Bedingungen können Präventionsprojekte in Lebenswelten gefördert werden? Das haben die Spitzenverbände der Krankenkassen in einem gemeinsamen Leitfaden Prävention nach § 20 Abs. 2 SGB V festgelegt.