Hospize

Sterbende Menschen benötigen Begleitung auf ihrem letzten Weg – nicht nur gesundheitlich, sondern auch seelisch. Dabei hilft ihnen die Hospizversorgung. Im Gegensatz zum Palliativdienst betrifft die Hospizversorgung ausschließlich die unmittelbare Phase vor dem Sterben. Unterschieden wird zwischen ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen.

Hospize sind Einrichtungen der Sterbebegleitung, die meist nur über wenige Betten verfügen. Interdisziplinäres Fachpersonal und ehrenamtliche Helfer arbeiten hier zusammen. Sterbende erhalten Begleitung, Beratung und medizinisch-pflegerische Versorgung. Dabei werden die Angehörigen eng eingebunden. Im Freistaat Sachsen bestehen zehn Hospize sowie ein Kinderhospiz. Die vdek-Landesvertretung Sachsen hat mit diesen Einrichtungen Versorgungsverträge abgeschlossen.

Das vdek-Informationsportal Hospizlotse bietet Betroffenen umfassende Beratungs- und Versorgungsangebote.

Ambulante Hospizdienste

Die meisten Sterbenden wollen ihre letzten Tage im vertrauten häuslichen Umfeld verbringen. Auf diese Weise bleibt ein Stück Alltag erhalten, und sie können zugleich von den Nächsten Abschied nehmen. Die ambulanten Hospizdienste unterstützen diesen Wunsch mit ehrenamtlich tätigen Sterbebegleitern. In Sachsens 47 Hospizdiensten arbeiten derzeit rund 2.000 Ehrenamtliche. Die Krankenkassen fördern die ambulanten Hospizdienste; das schließt unter anderem die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen sowie Sachkosten ein.

Antragsfrist

Ambulante Hospizdienste können Fördermittel jeweils bis zum 31.3. des aktuellen Kalenderjahrs beantragen.

Antragsformular

Das Antragsformular auf Förderung kann hier heruntergeladen werden:

Adresse

Ambulante Hospizdienste können von jeder Kassenart eine Förderung erhalten. Den Antrag auf Förderung durch die Ersatzkassen reichen Sie bitte ein bei:

Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen
Glacisstraße 4
01099 Dresden

Ansprechpartner

René Kellner
Tel.: 0351 / 876 55 25
E-Mail: rene.kellner@vdek.com