Palliativversorgung

Schwerkranke Menschen haben unter Umständen keine Aussicht mehr auf Heilung. Die Medizin kann die Lebenszeit nicht verlängern, doch zumindest den körperlichen und psychischen Zustand verbessern. Im Mittelpunkt stehen die Linderung von schwerwiegenden Symptomen wie Schmerzen oder Atemnot und die seelische Stabilisierung. Das ist Aufgabe der Palliativversorgung.

Stationäre Palliativversorgung

Krankenhäuser mit Palliativversorgung haben eigene Palliativstationen, die von dem Akutbetrieb abgegrenzt sind. Wenn eine weitere Behandlung im Krankenhaus nicht erforderlich und die Versorgung daheim möglich ist, werden Patienten zu Hause versorgt. Ein Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung übernimmt dann die Betreuung.

In Sachsen besitzen 30 Kliniken eine Palliativstation. Insgesamt stehen damit über 200 Betten zur Verfügung.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Bis vor wenigen Jahren war ausschließlich Krankenhäusern diese sehr aufwändige Versorgung vorbehalten. Inzwischen kann sie in vielen sächsischen Regionen im gewohnten häuslichen Umfeld erfolgen. Für die sogenannte spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) arbeiten 15 multiprofessionelle Teams in den sächsischen Landkreisen.

Frau im Rollstuhl, Mann schiebt Frau im Rollstuhl, daneben läuft ein Hund, Herbstspaziergang

Um für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung von den Krankenkassen zugelassen zu werden, müssen Anbieter bestimmte Anforderungen erfüllen.

Antragsformular

Über die Kriterien der Zulassung zur ambulanten Palliativversorgung informiert das nachstehende Antragsformular („Strukturerhebungsbogen“):

Sollten Sie sich für die Gründung eines SAPV-Teams interessieren, wenden Sie sich bitte an die vdek-Landesvertretung. Für die weitergehende Beratung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ansprechpartner

René Kellner
Tel.: 0351 / 876 55 25
E-Mail: rene.kellner@vdek.com