Zum 17. Mal ruft der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) zur Bewerbung um den vdek-Zukunftspreis auf. Diesmal werden die besten Ideen für eine geschlechterspezifische Versorgung gesucht. Denn Männer und Frauen zeigen bei vielen Erkrankungen unterschiedliche Symptome, etwa bei Herzinfarkten oder Diabetes. Zudem können sie anders auf Arzneimittel reagieren. Die Unterschiede werden in der Versorgung noch viel zu wenig berücksichtigt. Auch das Gesundheitsverhalten ist nicht gleich. So nehmen Frauen deutlich mehr Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsangebote wahr als Männer.
Mit dem diesjährigen vdek-Zukunftspreis suchen die Ersatzkassen Projekte, die auf mehr Geschlechtersensibilität in Prävention, Diagnostik und Therapie abzielen. Welche spezifischen Versorgungskonzepte gibt es? Wie können Frauen und Männer motiviert werden, gesundheitsgefährdendes Verhalten zu erkennen und zu ändern? Welchen Beitrag können digitale Angebote leisten?
Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro
Die besten Einreichungen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro belohnt. Über die Prämierung entscheidet eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens unter der Leitung des vdek-Verbandsvorsitzenden Uwe Klemens.
Bewerben können sich bis einschließlich 16. April 2026 Akteure aller Versorgungsbereiche des Gesundheitswesens sowie Institutionen, Vereine, Ehrenamtliche oder Start-up-Unternehmen, die Patientinnen und Patienten behandeln, unterstützen oder die Gesundheitsversorgung aktiv weiterentwickeln. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular sind online abrufbar unter www.vdek.com/zukunftspreis-2026.
Mehr zum vdek-Zukunftspreis
Der vdek-Zukunftspreis wurde 2010 auf Initiative der Sozialen Selbstverwaltung bei den Ersatzkassen zum ersten Mal vergeben. Seither prämieren die bei den Sozialwahlen gewählten ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber jährlich Projekte und Ideen, die zur Verbesserung der Versorgung beitragen. Der Preis soll zudem ehrenamtliches Engagement fördern sowie unkonventionelle Versorgungsprojekte mit Vorbildcharakter bekannter machen.
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