Apotheken und Arzneimittel

Apothekerin berät Kundin

lnformationsschreiben an die ehemaligen Kunden der AvP—Deutschland GmbH (öffentliche Apotheken)

Im Zuge der Insolvenz des Abrechnungsdienstleisters AvP Deutschland GmbH bestehen seitens der Apotheken eine Vielzahl von Fragen, die diese an den vdek und die
Mitgliedskassen des vdek richten. Gemeinsam mit den vdek-Mitgliedskassen wurde ein lnformationsschreiben verfasst, welches den aktuellen Sachstand zum Verfahren und Umgang mit noch offenen Forderungen widergibt.

AKTUELL: Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit Arzneimitteln und Apotheken

07.10.2021 - STIKO empfiehlt zusätzliche mRNA-Impfdosis für mit Johnson & Johnson Geimpfte

Pressemitteilung der STIKO vom 7.10.2021

Aufgrund des ungenügenden Impfschutzes nach der bislang bei dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson nur einen empfohlenen Impfdosis empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), die Grundimmunisierung durch Janssen mit einem mRNA-Impfstoff als weiterer Dosis zu optimieren. Personen, die bisher eine Dosis von Janssen erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab 4 Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten. » Lesen

06.10.2021 - Neue RKI-Studie geht von 80 Prozent vollständig Geimpften in Deutschland aus

COVID-19 Impfquoten-Monitoring des Robert Koch-Instituts vom 06.10.2021

Eine neue Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) geht von einer deutlich höheren Impfquote in Deutschland als bisher angenommen aus. Grundlage der Erhebung sind repräsentative Befragungen. In der Studie heißt es, es könne „derzeit von einer Impfquote in der Erwachsenenbevölkerung von bis zu 84 % mindestens einmal und bis zu 80 % vollständig Geimpfter ausgegangen werden.“ » Lesen

27.09.2021 - Auswertung der TK: Höhere Grippe-Impf­quote in der Corona-Pande­mie

TK-Pressemitteilung vom 27.09.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

In der vergangenen Grippesaison haben sich deutlich mehr Menschen gegen Influenza impfen lassen als die Jahre zuvor. Das zeigt eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach hat sich von September 2020 bis Ende März 2021 insgesamt fast jeder fünfte TK-Versicherte (18 Prozent) impfen lassen. „Dass sich in der Coronapandemie mehr Menschen und insbesondere mehr ältere gegen Grippe impfen ließen, war wichtig. Denn genau wie bei der Coronaimpfung gilt: Man schützt sich und andere“, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. » Lesen

16.08.2021 - STIKO spricht Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus

Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 16.08.2021

Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und spricht nunmehr eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus. Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten könnten mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe nun zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden, wonach die bekannt gewordenen Fälle von Herzmuskelerkrankungen unter der entsprechenden medizischen Versorung unkompliziert verliefen, heißt es in der Begründung. » Lesen

29.07.2021 - Nach Sicherheitslücke: Digitale Impfzertifikate schrittweise wieder in Apotheken erhältlich

Pressemitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vom 29.07.2021

Die Apotheken in Deutschland beginnen schrittweise wieder mit dem Ausstellen von digitalen Impfzertifikaten. Auf dem Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de können sich Geimpfte vorab informieren, welche Apotheke in ihrer Nähe diesen Dienst anbietet. Aufgrund des Hinweises auf eine Sicherheitlücke war die Ausstellung von Impfzertifikaten in den vergangenen Tagen vorübergehend deaktiviert worden. » Lesen

08.07.2021 - RKI formuliert Impfquote von 85 bis 90 Prozent als notwendiges und realistisches Ziel

Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts vom 08.07.2021

In seinem Epidemiologischen Bulletin 27/2021 adressiert das Robert Koch-Instiut (RKI) basierend auf Ergebnissen mathematischer Modellszenarien und Bevölkerungssurveys zur Impfakzeptanz die Frage, welche Impfquote in Deutschland notwendig und auch realistisch ist, um COVID-19 in den kommenden Monaten zu kontrollieren. Demnach müsse als Ziel gelten, dass mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen beziehungsweise 90 Prozent der Über-60-Jährigen vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. » Lesen

01.07.2021 - Neue STIKO-Empfehlung: Kreuzimpfung für AstraZeneca-Erstgeimpfte und flexiblere Impfintervalle

Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 01.07.2021

Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Delta-Variante hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Impfempfehlungen angepasst. Personen, die den Vektor-Impfstoff von AstraZeneca als erste Impfstoffdosis erhalten haben, sollen unabhängig von ihrem Alter als zweite Dosis einen mRNA-Impfstoff erhalten (Kreuzimpfung). In ihrem Beschlussentwurf empfiehlt die STIKO zudem flexiblere Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung. » Lesen

06.05.2021 - Impfpriorisierung für AstraZeneca aufgehoben

Meldung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 06.05.2021

Nach einem Beschluss von Bundesgesundheitsminister Spahn und den Gesundheitsministern der Bundesländer wird die Impfung mit AstraZeneca unabhängig von der Priorisierung freigegeben. Nach Aufklärung durch den Arzt und eigener Risikoabwägung soll es jedem möglich sein, sich mit dem Impfstoff impfen zu lassen. Außerdem soll es dem impfenden Arzt in Absprache mit dem Impfling freistehen, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung im Rahmen der Zulassung zu verkürzen. » Lesen

30.03.2021 - Bundesregierung folgt STIKO-Empfehlung: AstraZeneca-Impfungen überwiegend für Personen ab 60 Jahren

Meldung der Bundesregierung vom 30.03.2021

Der Impfstoff von AstraZeneca soll ab Mittwoch, 31. März, überwiegend an Personen über 60 Jahren gegeben werden. Der Einsatz bleibe jedoch auch unterhalb dieser Altersgrenze „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich“, heißt es in dem Beschluss der Gesundheitsminister, die dabei einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) folgen. Anlass für die Empfehlung sind zwar sehr seltene, aber zugleich sehr schwere Fälle von Hirnvenenthrombosen bei mit AstraZeneca geimpften Personen. » Lesen

19.03.2021 - Corona-Impfungen mit AstraZeneca wieder aufgenommen

Meldung der Bundesregierung vom 18.03.2021

Nach der abschließenden Bewertung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) werden Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab dem 19. März fortgesetzt. „Es war richtig, die Impfung mit AstraZeneca vorsorglich auszusetzen", so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Ärztinnen und Ärzte müssen Bescheid wissen, damit sie die Impfwilligen aufklären können.“ Die Aufklärungsbögen für Ärzte und Patienten sollen entsprechend um Hinweise auf mögliche Risiken ergänzt werden. » Lesen

Vergangene Meldungen zu Arzneimitteln und Apotheken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus - Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

Arzneimittel

Medikamente

Kompakte Informationen zur Arzneimittelrichtlinie, zu zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln sowie zu häufig gestellten Fragen zum Thema Arzneimittel. » Lesen

Arzneiversorgungsvertrag (AVV)

Herstellung von Tabletten in der Pharmaindustrie

Zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und dem Deutschen Apothekerverband e. V. (DAV) besteht ergänzend zu dem Rahmenvertrag nach § 129 SGB V ein nur für die Ersatzkassen gültiger Arzneiversorgungsvertrag (AVV). » Lesen

Blutzuckerteststreifen: Rabattpartner für Ärzte, Apotheken und sonstige Leistungserbringer

Die Rabattvertragspartner als auch die Rabattvertragspartnerprodukte zum Open-House-Verfahren „Blutzuckerteststreifen“ stehen in der PDF-Datei zur Verfügung:

Masernschutzgesetz: Schutzimpfungs-Richtlinie - Übersicht auf NaLi-Website

Informationen über bundes- und länderspezifische Dokumente, Internetseiten sowie Informationsangebote zur Masernschutzimpfung (siehe Masernschutzgesetz) finden Sie auf den Seiten der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLi):

https://www.nali-impfen.de/impfen-in-deutschland/masernschutzgesetz

Packungsgrößenverordnung

Packungsgrößen von Arzneimitteln legt das DIMDI abgestimmt mit dem BMG fest. Ausführliche Informationen dazu sowie die aktuelle Packungsgrößenverordnung finden Sie auf der Homepage des DIMDI: Informationen des DIMDI zu Packungsgrößen

Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Rechenzentren

Für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten nach § 300 SGB V bei den Ersatzkassen müssen Sie als Rechenzentrum zugelassen sein. Eine Liste aller zugelassenen Apotheken-Rechenzentren finden Sie hier:

Wenn Sie für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten für die Ersatzkassen zugelassen werden wollen, setzen Sie sich bitte mit dem vdek in Verbindung.

Kostenträgerdatei - Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Abrechnungsdaten für den maschinellen Datenaustausch zwischen Ersatzkassen und Leistungserbringern werden an die von den Ersatzkassen benannten Daten- und Belegannahmestellen gesandt. Die aktuellen Daten- und Belegannahmestellen der Ersatzkassen sind in der sog. Kostenträgerdatei verzeichnet. Die aktuelle vdek-Kostenträgerdatei für Apotheken finden Sie auf der GKV-SV-Seite. » Öffnen

Substitutionsausschlussliste

Seit April 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Aufgabe, Arzneimittel zu bestimmen, deren Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel in der Apotheke ausgeschlossen ist (sog. Substitutionsausschlussliste). Dabei sollen vor allem Arzneimittel mit geringer therapeutischer Breite berücksichtigt werden (§ 129 Abs. 1a Satz 2 SGB V). Die Wirkstoffe und die dazugehörigen Darreichungsformen sind in Teil B der Anlage VII der Arzneimittelrichtlinie aufgeführt (https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/anlage/11/#tab/weitere-informationen)

Mittlerweile befinden sich 16 Wirkstoffe in definierten Darreichungsformen auf der Substitutionsausschlussliste. Abweichend von der sonst gewünschten Vorgehensweise einer Wirkstoffverordnung muss für diese Wirkstoffe die Verordnung mit dem Präparatenamen erfolgen.

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