Apotheken und Arzneimittel

Apothekerin berät Kundin

lnformationsschreiben an die ehemaligen Kunden der AvP—Deutschland GmbH (öffentliche Apotheken)

Im Zuge der Insolvenz des Abrechnungsdienstleisters AvP Deutschland GmbH bestehen seitens der Apotheken eine Vielzahl von Fragen, die diese an den vdek und die
Mitgliedskassen des vdek richten. Gemeinsam mit den vdek-Mitgliedskassen wurde ein lnformationsschreiben verfasst, welches den aktuellen Sachstand zum Verfahren und Umgang mit noch offenen Forderungen widergibt.

AKTUELL: Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit Arzneimitteln und Apotheken

08.07.2021 - RKI formuliert Impfquote von 85 bis 90 Prozent als notwendiges und realistisches Ziel

Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts vom 08.07.2021

In seinem Epidemiologischen Bulletin 27/2021 adressiert das Robert Koch-Instiut (RKI) basierend auf Ergebnissen mathematischer Modellszenarien und Bevölkerungssurveys zur Impfakzeptanz die Frage, welche Impfquote in Deutschland notwendig und auch realistisch ist, um COVID-19 in den kommenden Monaten zu kontrollieren. Demnach müsse als Ziel gelten, dass mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen beziehungsweise 90 Prozent der Über-60-Jährigen vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. » Lesen

01.07.2021 - Neue STIKO-Empfehlung: Kreuzimpfung für AstraZeneca-Erstgeimpfte und flexiblere Impfintervalle

Mitteilung der Ständigen Impfkommisiion (STIKO) vom 01.07.2021

Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Delta-Variante hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Impfempfehlungen angepasst. Personen, die den Vektor-Impfstoff von AstraZeneca als erste Impfstoffdosis erhalten haben, sollen unabhängig von ihrem Alter als zweite Dosis einen mRNA-Impfstoff erhalten (Kreuzimpfung). In ihrem Beschlussentwurf empfiehlt die STIKO zudem flexiblere Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung. » Lesen

06.05.2021 - Impfpriorisierung für AstraZeneca aufgehoben

Meldung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 06.05.2021

Nach einem Beschluss von Bundesgesundheitsminister Spahn und den Gesundheitsministern der Bundesländer wird die Impfung mit AstraZeneca unabhängig von der Priorisierung freigegeben. Nach Aufklärung durch den Arzt und eigener Risikoabwägung soll es jedem möglich sein, sich mit dem Impfstoff impfen zu lassen. Außerdem soll es dem impfenden Arzt in Absprache mit dem Impfling freistehen, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung im Rahmen der Zulassung zu verkürzen. » Lesen

30.03.2021 - Bundesregierung folgt STIKO-Empfehlung: AstraZeneca-Impfungen überwiegend für Personen ab 60 Jahren

Meldung der Bundesregierung vom 30.03.2021

Der Impfstoff von AstraZeneca soll ab Mittwoch, 31. März, überwiegend an Personen über 60 Jahren gegeben werden. Der Einsatz bleibe jedoch auch unterhalb dieser Altersgrenze „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich“, heißt es in dem Beschluss der Gesundheitsminister, die dabei einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) folgen. Anlass für die Empfehlung sind zwar sehr seltene, aber zugleich sehr schwere Fälle von Hirnvenenthrombosen bei mit AstraZeneca geimpften Personen. » Lesen

19.03.2021 - Corona-Impfungen mit AstraZeneca wieder aufgenommen

Meldung der Bundesregierung vom 18.03.2021

Nach der abschließenden Bewertung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) werden Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab dem 19. März fortgesetzt. „Es war richtig, die Impfung mit AstraZeneca vorsorglich auszusetzen", so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Ärztinnen und Ärzte müssen Bescheid wissen, damit sie die Impfwilligen aufklären können.“
Die Aufklärungsbögen für Ärzte und Patienten sollen entsprechend um Hinweise auf mögliche Risiken ergänzt werden. » Lesen

15.03.2021 - Bundesregierung setzt Impfungen mit AstraZeneca aus

Meldung der Bundesregierung vom 15.03.2021

Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca werden in Deutschland aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) ausgesetzt. Laut Bundesgesundheitsminister Spahn handelt es sich dabei um eine „reine Vorsichtsmaßnahme“. Deutschland folgt mit dieser Entscheidung anderen europäischen Ländern, die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff bereits ausgesetzt hatten.

Hintergrund sind neu gemeldete Fälle von Thrombosen der Hirnvenen, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung auftraten. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Die Bundesregierung wird ihr weiteres Vorgehen an dieser Entscheidung ausrichten. » Lesen

19.02.2021 - Bundesinstitut bezeichnet Impstoff von AstraZeneca als hochwirksam und sicher

Meldung der Bundesregierung vom 19.02.2021

Der in den letzten Wochen viel diskutierte Corona-Impfstoff von AstraZeneca zeichnet sich duch eine hohe Wirksamkeit und Sicherheit aus. Dies meldet die Bundesregierung bezugnehmend auf eine Übersicht des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut).

Der Wirksamkeit des Impfstoffs liege laut Studien bei 70 Prozent. Sollte ein Geimpfter doch erkranken, verhindere der Impfstoff schwere Verläufe. Kein Teilnehmer der Zulassungsstudien musste stationär behandelt werden. Das Paul-Ehrlich-Institut informiert auf seiner Webseite in zweiwöchentlichem Abstand über Ergebnisse der Nebenwirkungsbeobachtung (Pharmakovigilanz). » Lesen

29.01.2021 - Empfehlung der Ständigen Impfkommission zum COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca

Beschluss der STIKO zur 2. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung vom 29.01.2021

In ihrem Beschluss zur 2. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung äußert sich die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts zum Impfstoff von AstraZeneca. Im Unterschied zu den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer handelt es sich hierbei um einen vektor-basierten Wirkstoff.

Die STIKO hält den Impfstoff von AstraZeneca grundsätzlich für gleichermaßen geeignet, um Personen vor einer Ansteckung mit COVIV-19 zu schützen, formuliert allerdings eine Einschränkung: Sie empfiehlt, den Impfstoff nur Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren anzubieten. „Zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren liegen aktuell keine ausreichenden Daten vor", so die STIKO weiter. » Lesen

12.01.2021 - Bisher 688.782 Corona-Impfungen in Deutschland

Meldung der Bundesregierung vom 12.01.2021

Seit Impfstart Ende Dezember 2020 wurden laut Robert Koch-Institut 688.782 Impfungen gezählt. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Zudem gehören alle über 80-Jährigen zur Gruppe mit höchster Priorität. Außerdem zählen Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst dazu.

Im Sommer werde man allen in Deutschland ein Impfangebot machen können, bekräftigt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. » Lesen

14.08.2020 - Apotheken fürchten laut Umfrage zweite Infektionswelle

aposcope-Pressemitteilung vom 14.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die aposcope-Pressestelle)  

Laut Marktforschungsinstitut aposcope wachse bei vielen Apotheken die Sorge vor dem Virus. Eine Umfrage vom 5. bis 7. August 2020 unter 102 Apotheken zeige, dass 83 Prozent des Apothekenpersonals einen Anstieg der Infektionskurve "mit vielen Toten" befürchten. Ferienende, Urlaubsrückkehrer und immer weniger Rücksichtnahme würden als einige Gründe dafür gesehen, dass die Corona-Zahlen wieder stark ansteigen und sich mitunter den Werten vom Frühjahr nähern. » Lesen

Vergangene Meldungen zu Arzneimitteln und Apotheken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

Arzneimittel

Medikamente

Kompakte Informationen zur Arzneimittelrichtlinie, zu zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln sowie zu häufig gestellten Fragen zum Thema Arzneimittel. » Lesen

Arzneiversorgungsvertrag (AVV)

Herstellung von Tabletten in der Pharmaindustrie

Zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und dem Deutschen Apothekerverband e. V. (DAV) besteht ergänzend zu dem Rahmenvertrag nach § 129 SGB V ein nur für die Ersatzkassen gültiger Arzneiversorgungsvertrag (AVV). » Lesen

Blutzuckerteststreifen: Rabattpartner für Ärzte, Apotheken und sonstige Leistungserbringer

Die Rabattvertragspartner als auch die Rabattvertragspartnerprodukte zum Open-House-Verfahren „Blutzuckerteststreifen“ stehen in der PDF-Datei zur Verfügung:

Masernschutzgesetz: Schutzimpfungs-Richtlinie - Übersicht auf NaLi-Website

Informationen über bundes- und länderspezifische Dokumente, Internetseiten sowie Informationsangebote zur Masernschutzimpfung (siehe Masernschutzgesetz) finden Sie auf den Seiten der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLi):

https://www.nali-impfen.de/impfen-in-deutschland/masernschutzgesetz

Packungsgrößenverordnung

Packungsgrößen von Arzneimitteln legt das DIMDI abgestimmt mit dem BMG fest. Ausführliche Informationen dazu sowie die aktuelle Packungsgrößenverordnung finden Sie auf der Homepage des DIMDI: Informationen des DIMDI zu Packungsgrößen

Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Rechenzentren

Für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten nach § 300 SGB V bei den Ersatzkassen müssen Sie als Rechenzentrum zugelassen sein. Eine Liste aller zugelassenen Apotheken-Rechenzentren finden Sie hier:

Wenn Sie für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten für die Ersatzkassen zugelassen werden wollen, setzen Sie sich bitte mit dem vdek in Verbindung.

Kostenträgerdatei - Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Abrechnungsdaten für den maschinellen Datenaustausch zwischen Ersatzkassen und Leistungserbringern werden an die von den Ersatzkassen benannten Daten- und Belegannahmestellen gesandt. Die aktuellen Daten- und Belegannahmestellen der Ersatzkassen sind in der sog. Kostenträgerdatei verzeichnet. Die aktuelle vdek-Kostenträgerdatei für Apotheken finden Sie auf der GKV-SV-Seite. » Öffnen

Substitutionsausschlussliste

Seit April 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Aufgabe, Arzneimittel zu bestimmen, deren Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel in der Apotheke ausgeschlossen ist (sog. Substitutionsausschlussliste). Dabei sollen vor allem Arzneimittel mit geringer therapeutischer Breite berücksichtigt werden (§ 129 Abs. 1a Satz 2 SGB V). Die Wirkstoffe und die dazugehörigen Darreichungsformen sind in Teil B der Anlage VII der Arzneimittelrichtlinie aufgeführt (https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/anlage/11/#tab/weitere-informationen)

Mittlerweile befinden sich 16 Wirkstoffe in definierten Darreichungsformen auf der Substitutionsausschlussliste. Abweichend von der sonst gewünschten Vorgehensweise einer Wirkstoffverordnung muss für diese Wirkstoffe die Verordnung mit dem Präparatenamen erfolgen.

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  2. Symboldbild: Impfungen für Menschen ab 60
    Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken

    ALIVE: Ersatzkassen starten Projekt zur Verbesserung der Impfquoten bei Versicherten ab 60

    Am 1. August starten die Ersatzkassen das durch den Innovationsfonds geförderte Projekt ALIVE („ALtersspezifische Impfinanspruchnahme VErbessern“). Ziel ist, durch zusätzliche Aufklärung in Hausarztpraxen die Impfquoten bei Personen ab 60 Jahren zu erhöhen. Das Projekt zielt auf die von der Impfkommission (STIKO) empfohlenen Immunisierungen, insbesondere gegen Influenza und Pneumokokken. » Lesen

  3. Ein Sitzungstisch, auf dem Stift, Papier und Brille liegen
    Insolvenz des Apothekendienstleisters AvP

    Ersatzkassen richten Treuhandkonten für offene Forderungen von Apotheken ein

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat mit dem Insolvenzverwalter des Apotheken-Abrechnungsdienstleisters AvP eine Treuhandvereinbarung geschlossen. Die sechs Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) werden noch offene Vergütungsansprüche von Apotheken auf das Konto eines neutralen Treuhänders einzahlen, bis die strittige Rechtslage um die offenen Forderungen geklärt ist. » Lesen