Apotheken und Arzneimittel

Apothekerin berät Kundin

Lieferengpass tamoxifenhaltiger Arzneimittel

Vor dem Hintergrund zahlreicher Unsicherheiten und Irritationen auch in den Arztpraxen und Apotheken wollen die Ersatzkassen mit beigefügtem Informationsblatt an Apotheker- und Ärzteschaft zu einer möglichst reibungslosen und nahtlosen Arzneimittel(weiter)versorgung im Sinne der Versicherten beitragen. Mit den Informationen machen die Ersatzkassen deutlich, dass sie in dieser Sondersituation auf eine verstärkte Kommunikation aller Beteiligten untereinander setzen, um im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung partnerschaftlich zu interagieren.

lnformationsschreiben an die ehemaligen Kunden der AvP—Deutschland GmbH (öffentliche Apotheken)

Im Zuge der Insolvenz des Abrechnungsdienstleisters AvP Deutschland GmbH bestehen seitens der Apotheken eine Vielzahl von Fragen, die diese an den vdek und die
Mitgliedskassen des vdek richten. Gemeinsam mit den vdek-Mitgliedskassen wurde ein lnformationsschreiben verfasst, welches den aktuellen Sachstand zum Verfahren und Umgang mit noch offenen Forderungen widergibt.

Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit Arzneimitteln und Apotheken

19.04.2022 - Moderna veröffentlicht Studienergebnisse zu neuem kombiniertem Corona-Impfstoff

Pressemitteilung von Moderna vom 19.04.2022

Der US-Pharmahersteller Moderna hat Studienergebenisse zu einem neuen Corona-Impfstoff veröffentlicht. Es handelt sich um ein sogenanntes bivalentes Vakzin, das sowohl auf die Beta-Variante wie auch auf das ursprüngliche Coronavirus abzielt. Dieses habe in den Studien eine bessere Immunantwort gegen mehrere Virusvarianten einschließlich Omikron erzielt als bisherige Impfstoffe. » Lesen

03.02.2022 - STIKO empfiehlt Novavax-Impfstoff sowie zweite Auffrischimpfung für besonders gefährdete und exponierte Personengruppen

Pressemitteilung der STIKO vom 03.02.2022

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt neben den bisherigen Vakzinen den Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Weiterhin empfiehlt sie eine zweite Auffrischimpfung für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patienten- und Bewohnerkontakt). » Lesen

24.01.2022 - Dritte Stellungnahme des Expertenrates: Belastung des Gesundheitssystems wird von Inzidenz bei ungeimpften Erwachsenen abhängen

» Dritte Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung zu COVID-19 vom 22.01.2022

In seiner dritten Stellungnahme mahnt der Corona-Expertenrat eine weiterhin zu große Impflücke bei Erwachsenen, auch in der Grippe der über 50-Jährigen. Neben Kontaktbeschränkungen seieh Boosterimpfungen notwendig, um die  das Gesundheitssystem und die kritische Infrastruktur zu schützen. „Langfristig ist es dringend erforderlich, die verbliebenen Immunitätslücken in der Gesellschaft durch Impfungen zu schließen, da ansonsten zyklisch mit erneuten starken Infektions- und Erkrankungswellen zu rechnen ist“, heißt es in der Stellungnahme. » Lesen

04.01.2022 - Neue FAQ des Robert Koch-Instituts zur COVID-19-Impfung veröffentlicht

Fragen und Antworten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 04.01.2021

Welchen Einfluss haben die neuen Varianten von SARS-CoV-2 auf die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe? Wie lässt sich erklären, dass es mit steigender Impfquote zu immer mehr Impfdurchbrüchen kommt? Welche Neuerungen ergeben sich durch die 16. Aktualisierung der STIKO-Impfempfehlung? Wo finde ich Informationen zur Aufklärung von COVID-19-Impfmythen? » Lesen

23.12.2021 - BARMER-Umfrage zu STIKO-Empfehlung: Fast 40 Prozent der Eltern würden Kinder impfen lassen

BARMER-Pressemitteilung vom 23.12.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Fast 40 Prozent der Eltern würden sich dafür entscheiden, ihre Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren gegen Covid-19 impfen zu lassen. Rund 28 Prozent sind noch unschlüssig, während 32,5 Prozent die Impfung ablehnen. Das geht aus einer repräsentativen BARMER-Befragung hervor. Der Impfstoff für 5- bis 11-Jährige ist in Deutschland seit einigen Wochen zugelassen. Inzwischen liegt auch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für eine Impfung der 5- bis 11-Jährigen mit Vorerkrankung vor. » Lesen

21.12.2021 - STIKO empfiehlt Auffrischimpfung bereits nach drei Monaten

Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 21.12.2021

Die STIKO aktualisiert ihre Empfehlung zur COVID-19-Auffrischimpfung. Für alle Personen, für die bisher nach zweifacher Impfung oder Infektion eine Auffrischimpfung (dritte Impfung) bzw. eine einzelne Impfung mit einem Abstand von sechs Monaten empfohlen war, wird ab sofort ein verkürzter Abstand von mindestens drei Monaten empfohlen. Die STIKO betont, dass ältere oder vorerkrankte Personen, bei den Auffrischimpfungen bevorzugt berücksichtigt werden sollen. » Lesen

15.12.2021 - Corona-Impfung für Kinder: BARMER schaltet Experten-Hotline für Eltern

BARMER-Pressemitteilung vom 30.11.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Die BARMER erweitert ihre Corona-Impfhotline. Ab sofort können Eltern und Sorgeberechtigte dort ihre Fragen zu der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die Corona-Schutzimpfung der Fünf- bis Elfjährigen mit Vorerkrankungen stellen. Die kostenlose Hotline mit medizinisch geschultem Personal stehe uneingeschränkt allen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland rund um die Uhr zur Verfügung unter 0800 84 84 111. » Lesen

30.11.2021 - Antworten auf häufige Fragen zur Booster-Impfung von KKH-Ärztin Dr. Sonja Hermeneit

KKH-Pressemitteilung vom 30.11.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die KKH-Pressestelle)

Aktuell ist die Nachfrage in der Bevölkerung nach einer Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus groß. Aber auch Erst- und Zweitimpfungen sind angesichts der steigenden Inzidenzen und verschärften 2G-Regelungen vielerorts stark gefragt. Dr. Sonja Hermeneit, Ärztin bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. » Lesen

04.11.2021 - RKI stuft Gesundheitsrisiko für nicht oder nur einmal geimpfte Bevölkerung als sehr hoch ein

Wöchentlicher Lagebericht des RKI vom 4.11.2021

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Für vollständig Geimpfte wird die Gefährdung als moderat, aber aufgrund der steigenden Infektionszahlen ansteigend eingeschätzt. Dies geht aus dem jüngsten wöchentlichen COVID-19-Lagebericht des RKI hervor. » Lesen

07.10.2021 - STIKO empfiehlt zusätzliche mRNA-Impfdosis für mit Johnson & Johnson Geimpfte

Pressemitteilung der STIKO vom 07.10.2021

Aufgrund des ungenügenden Impfschutzes nach der bislang bei dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson nur einen empfohlenen Impfdosis empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), die Grundimmunisierung durch Janssen mit einem mRNA-Impfstoff als weiterer Dosis zu optimieren. Personen, die bisher eine Dosis von Janssen erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab 4 Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten. » Lesen

Vergangene Meldungen zu Arzneimitteln und Apotheken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus – Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

Arzneimittel

Medikamente

Kompakte Informationen zur Arzneimittelrichtlinie, zu zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln sowie zu häufig gestellten Fragen zum Thema Arzneimittel. » Lesen

Arzneiversorgungsvertrag (AVV)

Herstellung von Tabletten in der Pharmaindustrie

Zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und dem Deutschen Apothekerverband e. V. (DAV) besteht ergänzend zu dem Rahmenvertrag nach § 129 SGB V ein nur für die Ersatzkassen gültiger Arzneiversorgungsvertrag (AVV). » Lesen

Blutzuckerteststreifen: Rabattpartner für Ärzte, Apotheken und sonstige Leistungserbringer

Die Rabattvertragspartner als auch die Rabattvertragspartnerprodukte zum Open-House-Verfahren „Blutzuckerteststreifen“ stehen in der PDF-Datei zur Verfügung:

Masernschutzgesetz: Schutzimpfungs-Richtlinie - Übersicht auf NaLi-Website

Informationen über bundes- und länderspezifische Dokumente, Internetseiten sowie Informationsangebote zur Masernschutzimpfung (siehe Masernschutzgesetz) finden Sie auf den Seiten der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLi):

https://www.nali-impfen.de/impfen-in-deutschland/masernschutzgesetz

Packungsgrößenverordnung

Packungsgrößen von Arzneimitteln legt das DIMDI abgestimmt mit dem BMG fest. Ausführliche Informationen dazu sowie die aktuelle Packungsgrößenverordnung finden Sie auf der Homepage des DIMDI: Informationen des DIMDI zu Packungsgrößen

Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Rechenzentren

Für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten nach § 300 SGB V bei den Ersatzkassen müssen Sie als Rechenzentrum zugelassen sein. Eine Liste aller zugelassenen Apotheken-Rechenzentren finden Sie hier:

Wenn Sie für den elektronischen Datenaustausch von Apotheken-Abrechnungsdaten für die Ersatzkassen zugelassen werden wollen, setzen Sie sich bitte mit dem vdek in Verbindung.

Kostenträgerdatei - Datenaustausch zwischen Krankenkassen (GKV) und Apotheken

Abrechnungsdaten für den maschinellen Datenaustausch zwischen Ersatzkassen und Leistungserbringern werden an die von den Ersatzkassen benannten Daten- und Belegannahmestellen gesandt. Die aktuellen Daten- und Belegannahmestellen der Ersatzkassen sind in der sog. Kostenträgerdatei verzeichnet. Die aktuelle vdek-Kostenträgerdatei für Apotheken finden Sie auf der GKV-SV-Seite. » Öffnen

Substitutionsausschlussliste

Seit April 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Aufgabe, Arzneimittel zu bestimmen, deren Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel in der Apotheke ausgeschlossen ist (sog. Substitutionsausschlussliste). Dabei sollen vor allem Arzneimittel mit geringer therapeutischer Breite berücksichtigt werden (§ 129 Abs. 1a Satz 2 SGB V). Die Wirkstoffe und die dazugehörigen Darreichungsformen sind in Teil B der Anlage VII der Arzneimittelrichtlinie aufgeführt (https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/anlage/11/#tab/weitere-informationen)

Mittlerweile befinden sich 16 Wirkstoffe in definierten Darreichungsformen auf der Substitutionsausschlussliste. Abweichend von der sonst gewünschten Vorgehensweise einer Wirkstoffverordnung muss für diese Wirkstoffe die Verordnung mit dem Präparatenamen erfolgen.

Mehr zu Apotheken und Arzneimitteln

  1. Symbolbild: Impfung im Alter

    Einfach sicher – Impfen schützt. Besonders ab 60.

    Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Leistungskraft, das körpereigene Abwehrsystem kann nicht mehr so wirksam gegen Krankheitserreger wie Viren und Bakterien ankämpfen. Dies hat zur Folge, dass die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten allgemein steigt. Dieses Risiko kann durch Impfungen gesenkt werden. Der vdek informiert in dieser Patienteninformation über wichtige Impfungen für Personen ab 60. » Lesen

  2. Herstellung von Tabletten in der Pharmaindustrie

    Arzneiversorgungsvertrag (AVV)

    Zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und dem Deutschen Apothekerverband e. V. (DAV) besteht ergänzend zu dem Rahmenvertrag nach § 129 SGB V ein nur für die Ersatzkassen gültiger Arzneiversorgungsvertrag (AVV). » Lesen