Krankenhaus

Krankenhausflur mit Krankenhauspersonal

AKTUELL: Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit der Krankenhausversorgung

15.09.2020: IGES veröffentlicht Pandemie-Monitor

IGES-Pressemitteilung vom 15.09.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die IGES-Pressestelle)

Mehr Orientierung in der Corona-Krise will ein neues Informationsangebot des IGES Instituts geben. Der IGES Pandemie Monitor liefert ab sofort Analysen rund um das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Der als Internetseite konzipierte Monitor listet Fall- oder Todesfallzahlen nicht nur summarisch auf, sondern ordnet den Pandemie-Verlauf ein und nennt treibende Faktoren. Dies erfolgt auch regional und für besonders betroffene Cluster oder Gruppen. » Lesen

21.07.2020 - vdek: Sukzessive Wiedereinsetzung der Personaluntergrenzen in den Krankenhäusern richtig

vdek-Pressemitteilung vom 21.07.2020

Der vdek unterstützt das Vorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit, die aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend außer Kraft gesetzten Pflegepersonaluntergrenzen sukzessive wieder einzuführen. Die Wiedereinführung soll ab 1. August 2020 mit den wichtigen Bereichen Intensivmedizin und Geriatrie beginnen. » Lesen

18.06.2020 - Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz: Effiziente Versorgungsstrukturen wichtiger denn je

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

Beim Covid-19-Virus handelt es sich um ein neues, noch unerforschtes Virus, das im Ausland innerhalb kurzer Zeit zu extrem hohen Krankheits- und Sterbefällen geführt hat. Nachdem die Fallzahlen von Corona-Patientinnen und -Patienten auch in Deutschland stetig angestiegen waren, stand die Politik unter Druck und hat mit der Schaffung des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes im Frühjahr 2020 sofort reagiert. » Lesen

19.04.2020 - Nach Einführung der Meldepflicht: DIVI-Intensivregister zählt 30.000 Intensivbetten in Deutschland - und berichtet jetzt sogar auf Kreisebene

Pressemitteilung des DIVI vom 19.04.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die DIVI-Pressestelle)

Seit drei Tagen gilt die Meldepflicht für alle deutschen Kliniken mit Intensivbetten. So melden mehr als 95 Prozent jetzt ihre freien und belegten Intensivbetten täglich an das DIVI-Intensivregister. Das Register ist unter www.intensivregister.de öffentlich zugänglich. Die 100-Prozent-Abdeckung erwarten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und das Robert Koch-Institut noch im April. » Lesen

16.04.2020 - vdek begrüßt Pflicht zur Teilnahme am DIVI Intensivregister

vdek-Pressemitteilung Berlin, 16.04.2020

Der vdek begrüßt ausdrücklich die Verpflichtung von Krankenhäusern zur Teilnahme am DIVI Intensivregister. Eine Datenbank, die alle freien Intensivbetten verzeichnet, sei ein wichtiger Beitrag für die bestmögliche Versorgung der Patienten in der Corona-Pandemie, erklärte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. » Lesen

08.04.2020 - Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) startet mit Auszahlung von Finanzhilfen für Krankenhäuser

Pressemitteilung des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) vom 08.04.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an das BAS)

Mit dem am 28. März 2020 beschlossenen COVID-19-Krankenhausentlastungspaket wurden mehrere Maßnahmen zur Unterstützung der Krankenhäuser in der Corona-Krise gebilligt, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. So erhalten die Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds. » Lesen

25.03.2020 - Krankenhausentlastungsgesetz: Maßnahmen im Krankenhausbereich

vdek-Pressemitteilung vom 25.03.2020

Um die finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzufedern, sind - vorerst befristet bis zum 30. September 2020 - in den Krankenhäusern umfangreiche Sonderregelungen vorgesehen, wie Ausgleichszahlungen für nicht planbare Eingriffe, Bonuszahlungen für zusätzliche intensivmedizinische Behandlungseinheiten, Zuschläge für persönliche Schutzausrüstungen, Umwidmung von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Auch neues Pflegepersonal kann kurzfristig reaktiviert werden. » Lesen

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    COVID-19

    AKTUELL: Coronavirus - Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

Ambulante Behandlung

Mit dem Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) zum 01.01.2012 wurde der Bereich der ambulanten Behandlung im Krankenhaus grundlegend reformiert. Mit der spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b wurde ein einheitlicher Wettbewerbsrahmen für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte bei der Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten geschaffen.

7,1 %

In deutschen Krankenhäusern wurden 2015 knapp zwei Millionen ambulante Operationen durchgeführt. Dies entsprach einem Anteil von 7,1 Prozent an allen 27,7 Millionen Krankenhausbehandlungen.

Statistisches Bundesamt

CAR-T-Zelltherapie

Mit der CAR-T-Zelltherapie – die unter die sogenannten Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) fällt – haben die Pharmaunternehmen Novartis und Gilead eine neuartige Krebsimmuntherapie auf den Markt gebracht. Seit August 2018 sind die Präparate Kymriah® mit dem Wirkstoff Tisagenlecleucel von Novartis und Yescarta® mit dem Wirkstoff Axicabtagene Ciloleucel von Gilead in Deutschland für die Behandlung von austherapierten Patienten zugelassen, die an aggressiven Varianten von Leukämie und Lymphomen („Blutkrebs“) erkrankt sind. Da es sich hierbei um sogenannte „Orphan drugs“ mit einer schnellen Zulassung handelt, also um Medikamente für seltene Erkrankungen, waren die Zulassungsanforderungen eher als gering zu bezeichnen. Das heißt die Therapien wurden nicht nach dem Goldstandard der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudien geprüft. Mit den Studienergebnissen der pharmazeutischen Unternehmen werden sehr gute Heilchancen für grundsätzlich austherapierte Patienten suggeriert. Ob dem so tatsächlich ist, wird sich erst in Zukunft zeigen.

Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (FBREK)

Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentren bieten Ratsuchenden mit einer familiären Vorbelastung eine Beratung und Betreuung an. Dabei wird das individuelle Krebsrisiko in einer interdisziplinären Beratung festgestellt und durch eine Gendiagnostik ergänzt und präzisiert. 2018 hat der vdek die seit 2008 bestehenden FBREK-Verträge umfangreich novelliert. » Mehr

Datenaustausch

Gemäß §301 SGB V sind die nach § 108 zugelassenen Krankenhäuser verpflichtet, den Krankenkassen Angaben zur Krankenhausbehandlung im Wege elektronischer Datenübertragung oder maschinell verwertbar auf Datenträgern zu übermitteln. Der vdek stellt für den Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und Ersatzkassen entsprechende Programmiervorgaben, Technische Anlagen, Informationsstrukturdaten, Checklisten und Testfalldokumentationen bereit.

Krankenhausfinanzierung

Die Krankenhausfinanzierung erfolgt in Deutschland nach dem dualistischen Prinzip: Die Bundesländer sind für die Investitionsfinanzierung zuständig, während die Krankenkassen alle Kosten tragen, die für die Behandlung von Patienten anfallen.

Die Vergütung der Behandlung richtet sich nach dem DRG-System, für das jedes Jahr eine Fallpauschalenvereinbarung zwischen der Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) getroffen wird. Der Basispreis für die einzelnen DRG-Leistungen wird seit 2005 durch die Landesbasisfallwerte festgelegt, die von den Krankenhausgesellschaften und Krankenkassen jährlich auf Landesebene ausgehandelt werden.

Für den Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gilt seit 2013 ein eigenes PEPP-System, das sich an dem Muster des bestehenden DRG-Systems orientiert. Die Krankenkassen bieten die Abrechnung über das PEPP-System seit dem 01.01.2013 an, für die Umstellung der Krankenhäuser auf das neue System gelten Übergangsregelungen.

Krankenhausplanung

Der zunehmende Wettbewerb durch das DRG- und PEPP-System und im Bereich der ambulanten Behandlung im Krankenhaus steht zunehmend im Konflikt mit der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung, die durch die Bundesländer erfolgt. Dies zeigt sich insbesondere in der mangelnden Investitionsförderung der Krankenhäuser.

Krankenhausrecht

Der vdek gibt regelmäßig eine aktuelle Gesetzessammlung zum Krankenhausrecht, die gesammelten Vereinbarungen zum Krankenhausrecht mit Informationen zur FPV, VBE, DKR, Begleitpersonen und Ausbildungsstätten sowie zum PEPP-Bereich heraus. Die Exemplare können kostenfrei bestell werden unter krankenhausrecht@vdek.com.

Qualitätssicherung

Jedes nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhaus ist zur internen wie externen Qualitätssicherung verpflichtet.

Dabei sind die Krankenhäuser gemäß § 135a i. V. m. § 137 SGB V zur Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung verpflichtet. Für die Umsetzung der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V vereinbaren die Vertragspartner auf der Landesebene Zuschläge, die zur Finanzierung der Qualitätsbüros bzw. der Projektgeschäftsstellen notwendig sind.

Im Rahmen der internen Qualitätssicherung sind die Krankenhäuser nach § 137 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 SGB V verpflichtet, jedes Jahr einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen. Die strukturierten Qualitätsberichte werden über verschiedene Klinik-Suchmaschinen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

  1. Tafel, auf der mit Kreide das Wort "Landesbasisfallwerte" geschrieben steht

    Landesbasisfallwerte (LBFW)

    Die jährlich in den Bundesländern zwischen den Krankenkassen und der Landeskrankenhausgesellschaft ausgehandelten Landesbasisfallwerte sind die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Vergütung stationärer Leistungen. » Lesen

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