Krankenhaus

Krankenhausflur mit Krankenhauspersonal

AKTUELL: Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit der Krankenhausversorgung

09.08.2021 - Neue Studie über Zusammenhang zwischen Impfquote und Intensivbettenbedarf erschienen

Open-Access-Studie „Intensivbettenbedarf für COVID-19 im Herbst/Winter 2021“ vom 09.08.2021

Eine neue Studie unter Beteiligung von Forschern der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) untersucht den Einfluss von Impfquoten und Inzidenzen auf den Intensivbettenbedarf. Unter anderem kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass eine Steigerung der Impfquoten bei Über-35-Jährigen auf 85 Prozent und bei Über-60-Jährigen auf 95 Prozent zu einer erheblich verringerten Intensivbettenbelegung führen würde. » Lesen

08.04.2021 - Rund 1.000 Krankenhäuser erhalten Mittel aus Corona-Prämie

DKG-Pressemitteilung vom 08.04.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die DKG-Pressestelle)

Rund 1.000 Krankenhäuser erhalten Mittel aus der Corona-Prämie, die an die Mitarbeitenden ausgeschüttet werden. Insgesamt werden 450 Millionen Euro auf die Kliniken verteilt. Anspruch haben Kliniken dann, wenn sie im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 durch die Behandlung von mit dem Coronavirus infizierten Patienten besonders belastet waren.

„Die Prämie ist auch ein Zeichen des Staates, der Gesellschaft, dass man die geleistete Arbeit in der Pandemie würdigt und wertschätzt“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß. Eine Liste über das Prämienvolumen der einzelnen Krankenhäuser kann auf der Seite des Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) abgerufen werden. » Lesen

01.04.2021 - Ausnahmeregelungen für die Qualitätssicherung im Krankenhaus verlängert

Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des G-BA.

Um das Klinikpersonal auch in der dritten Welle der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Reihe von Ausnahmeregelungen im Bereich der Qualitätsanforderungen bis zum 30. September 2021 verlängert. Damit werden beispielsweise Dokumentations- und Nachweispflichten ausgesetzt. Bis zum 30. Juni 2021 wird es auch keine Kontrollen im Sinne der MD-Qualitätskontroll-Richtlinie des G-BA durch den Medizinischen Dienst in Krankenhäusern geben. » Lesen

12.03.2021 - Ereignismeldeplattform zur Erhöhung der Patientensicherheit jetzt auch für Versicherte geöffnet

TK-Pressemitteilung vom 12.03.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

An der Ereignismelde- und Lernplattform CIRS Health Care können sich ab sofort auch Versicherte beteiligen und dort über positive und negative Behandlungserfahrungen im Zusammenhang mit COVID-19 berichten. Die Meldungen werden vor der Veröffentlichung anonymisiert.

Das Berichtssystem, das im April 2020 zunächst für die Beschäftigten in Krankenhäusern eingerichtet worden war, wird seit August 2020 von der Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt. Ziel ist die Erhöhung der Patientensicherheit. » Lesen

01.02.2021 - Neue Pflegepersonaluntergrenzen treten in Kraft – Ausnahmen wegen Corona bleiben möglich

Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes vom 01.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des GKV-Spitzenverbandes)

Zum 1. Februar 2021 treten vier neue Pflegepersonaluntergrenzen in Kraft. Diese betreffen die Bereiche Allgemeine Chirurgie, Innere Medizin, Pädiatrie und Pädiatrische Intensivmedizin. Zudem werden acht weitere Untergrenzen in Kraft gesetzt, die schon länger in der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) geregelt sind, wegen der Corona-Pandemie jedoch zwischenzeitlich ausgesetzt wurden. Ausnahmen bleiben möglich: Wenn ein Krankenhaus unter besonderen Bedingungen die Anforderungen an die Personaluntergrenzen nicht erfüllen kann, sind Sanktionen ausgeschlossen. Zu diesen Bedingungen zählt aktuell die Corona-Pandemie. » Lesen

15.09.2020 - IGES veröffentlicht Pandemie-Monitor

IGES-Pressemitteilung vom 15.09.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die IGES-Pressestelle)

Mehr Orientierung in der Corona-Krise will ein neues Informationsangebot des IGES Instituts geben. Der IGES Pandemie Monitor liefert ab sofort Analysen rund um das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Der als Internetseite konzipierte Monitor listet Fall- oder Todesfallzahlen nicht nur summarisch auf, sondern ordnet den Pandemie-Verlauf ein und nennt treibende Faktoren. Dies erfolgt auch regional und für besonders betroffene Cluster oder Gruppen. » Lesen

21.07.2020 - vdek: Sukzessive Wiedereinsetzung der Personaluntergrenzen in den Krankenhäusern richtig

vdek-Pressemitteilung vom 21.07.2020

Der vdek unterstützt das Vorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit, die aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend außer Kraft gesetzten Pflegepersonaluntergrenzen sukzessive wieder einzuführen. Die Wiedereinführung soll ab 1. August 2020 mit den wichtigen Bereichen Intensivmedizin und Geriatrie beginnen. » Lesen

18.06.2020 - Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz: Effiziente Versorgungsstrukturen wichtiger denn je

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

Beim Covid-19-Virus handelt es sich um ein neues, noch unerforschtes Virus, das im Ausland innerhalb kurzer Zeit zu extrem hohen Krankheits- und Sterbefällen geführt hat. Nachdem die Fallzahlen von Corona-Patientinnen und -Patienten auch in Deutschland stetig angestiegen waren, stand die Politik unter Druck und hat mit der Schaffung des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes im Frühjahr 2020 sofort reagiert. » Lesen

19.04.2020 - Nach Einführung der Meldepflicht: DIVI-Intensivregister zählt 30.000 Intensivbetten in Deutschland - und berichtet jetzt sogar auf Kreisebene

Pressemitteilung des DIVI vom 19.04.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die DIVI-Pressestelle)

Seit drei Tagen gilt die Meldepflicht für alle deutschen Kliniken mit Intensivbetten. So melden mehr als 95 Prozent jetzt ihre freien und belegten Intensivbetten täglich an das DIVI-Intensivregister. Das Register ist unter www.intensivregister.de öffentlich zugänglich. Die 100-Prozent-Abdeckung erwarten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und das Robert Koch-Institut noch im April. » Lesen

16.04.2020 - vdek begrüßt Pflicht zur Teilnahme am DIVI Intensivregister

vdek-Pressemitteilung Berlin, 16.04.2020

Der vdek begrüßt ausdrücklich die Verpflichtung von Krankenhäusern zur Teilnahme am DIVI Intensivregister. Eine Datenbank, die alle freien Intensivbetten verzeichnet, sei ein wichtiger Beitrag für die bestmögliche Versorgung der Patienten in der Corona-Pandemie, erklärte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. » Lesen

Vergangene Meldungen zur Krankenhausversorgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus - Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

Ambulante Behandlung

Mit dem Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) zum 01.01.2012 wurde der Bereich der ambulanten Behandlung im Krankenhaus grundlegend reformiert. Mit der spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b wurde ein einheitlicher Wettbewerbsrahmen für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte bei der Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten geschaffen.

7,1 %

In deutschen Krankenhäusern wurden 2015 knapp zwei Millionen ambulante Operationen durchgeführt. Dies entsprach einem Anteil von 7,1 Prozent an allen 27,7 Millionen Krankenhausbehandlungen.

Statistisches Bundesamt

CAR-T-Zelltherapie

Mit der CAR-T-Zelltherapie – die unter die sogenannten Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) fällt – haben die Pharmaunternehmen Novartis und Gilead eine neuartige Krebsimmuntherapie auf den Markt gebracht. Seit August 2018 sind die Präparate Kymriah® mit dem Wirkstoff Tisagenlecleucel von Novartis und Yescarta® mit dem Wirkstoff Axicabtagene Ciloleucel von Gilead in Deutschland für die Behandlung von austherapierten Patienten zugelassen, die an aggressiven Varianten von Leukämie und Lymphomen („Blutkrebs“) erkrankt sind. Da es sich hierbei um sogenannte „Orphan drugs“ mit einer schnellen Zulassung handelt, also um Medikamente für seltene Erkrankungen, waren die Zulassungsanforderungen eher als gering zu bezeichnen. Das heißt die Therapien wurden nicht nach dem Goldstandard der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudien geprüft. Mit den Studienergebnissen der pharmazeutischen Unternehmen werden sehr gute Heilchancen für grundsätzlich austherapierte Patienten suggeriert. Ob dem so tatsächlich ist, wird sich erst in Zukunft zeigen.

Infografik: Ablauf einer Zell- und Gentherapie

Revolution in der Onkologie

Mit der CAR-T-Zelltherapie wurde eine neuartige Krebsimmuntherapie entwickelt. Seit 2018 sind in Deutschland zwei Präparate für die Behandlung von austherapierten Patienten zugelassen, die an aggressiven Varianten von Leukämie und Lymphomen erkrankt sind. In den nächsten Jahren sind ähnliche Therapieverfahren zu erwarten, verbunden mit einem hohen Kostenanstieg für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). » Lesen

Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (FBREK)

Familiäre Brust- und Eierstockkrebszentren bieten Ratsuchenden mit einer familiären Vorbelastung eine Beratung und Betreuung an. Dabei wird das individuelle Krebsrisiko in einer interdisziplinären Beratung festgestellt und durch eine Gendiagnostik ergänzt und präzisiert. 2018 hat der vdek die seit 2008 bestehenden FBREK-Verträge umfangreich novelliert. » Mehr

Datenaustausch

Gemäß §301 SGB V sind die nach § 108 zugelassenen Krankenhäuser verpflichtet, den Krankenkassen Angaben zur Krankenhausbehandlung im Wege elektronischer Datenübertragung oder maschinell verwertbar auf Datenträgern zu übermitteln. Der vdek stellt für den Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und Ersatzkassen entsprechende Programmiervorgaben, Technische Anlagen, Informationsstrukturdaten, Checklisten und Testfalldokumentationen bereit.

Krankenhausfinanzierung

Die Krankenhausfinanzierung erfolgt in Deutschland nach dem dualistischen Prinzip: Die Bundesländer sind für die Investitionsfinanzierung zuständig, während die Krankenkassen alle Kosten tragen, die für die Behandlung von Patienten anfallen.

Die Vergütung der Behandlung richtet sich nach dem DRG-System, für das jedes Jahr eine Fallpauschalenvereinbarung zwischen der Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) getroffen wird. Der Basispreis für die einzelnen DRG-Leistungen wird seit 2005 durch die Landesbasisfallwerte festgelegt, die von den Krankenhausgesellschaften und Krankenkassen jährlich auf Landesebene ausgehandelt werden.

Für den Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gilt seit 2013 ein eigenes PEPP-System, das sich an dem Muster des bestehenden DRG-Systems orientiert. Die Krankenkassen bieten die Abrechnung über das PEPP-System seit dem 01.01.2013 an, für die Umstellung der Krankenhäuser auf das neue System gelten Übergangsregelungen.

Krankenhausplanung

Der zunehmende Wettbewerb durch das DRG- und PEPP-System und im Bereich der ambulanten Behandlung im Krankenhaus steht zunehmend im Konflikt mit der Krankenhausplanung und der Investitionsfinanzierung, die durch die Bundesländer erfolgt. Dies zeigt sich insbesondere in der mangelnden Investitionsförderung der Krankenhäuser.

Krankenhausrecht

Der vdek gibt regelmäßig eine aktuelle Gesetzessammlung zum Krankenhausrecht, die gesammelten Vereinbarungen zum Krankenhausrecht mit Informationen zur FPV, VBE, DKR, Begleitpersonen und Ausbildungsstätten sowie zum PEPP-Bereich heraus. Die Exemplare können kostenfrei bestell werden unter krankenhausrecht@vdek.com.

Qualitätssicherung

Jedes nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhaus ist zur internen wie externen Qualitätssicherung verpflichtet.

Dabei sind die Krankenhäuser gemäß § 135a i. V. m. § 137 SGB V zur Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung verpflichtet. Für die Umsetzung der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V vereinbaren die Vertragspartner auf der Landesebene Zuschläge, die zur Finanzierung der Qualitätsbüros bzw. der Projektgeschäftsstellen notwendig sind.

Im Rahmen der internen Qualitätssicherung sind die Krankenhäuser nach § 137 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 SGB V verpflichtet, jedes Jahr einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen. Die strukturierten Qualitätsberichte werden über verschiedene Klinik-Suchmaschinen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

  1. Tafel, auf der mit Kreide das Wort "Landesbasisfallwerte" geschrieben steht

    Landesbasisfallwerte (LBFW)

    Die jährlich in den Bundesländern zwischen den Krankenkassen und der Landeskrankenhausgesellschaft ausgehandelten Landesbasisfallwerte sind die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Vergütung stationärer Leistungen. » Lesen

Mehr zum Thema Krankenhaus