Ärzte – Vertragsgestaltung, Bedarfsplanung und DMP

Arzt und Kollegen

Coronavirus - Informationen zur ärztlichen Versorgung

11.07.2022 - Neue Zahlen der TK: Immer mehr Videosprechstunden seit Corona

TK-Pressemitteilung vom 05.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

Seit der Corona-Pandemie sind Videosprechstunden für die ärztliche Behandlung immer stärker im Trend. Während die Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) 2019 in der zweiten Jahreshälfte nur 297 Mal einen Arzt oder eine Ärztin per Video kontaktierten, waren es im gleichen Zeitraum 2020 schon 361.000. Im ersten Halbjahr 2021 stieg die Zahl sogar auf 580.000 Video-Behandlungen. » Lesen

01.06.2022 - Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung ausgelaufen

» Beitrag der DAK-Gesundheit (bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die DAK-Pressestelle).

Die Sonderregelung, die Patienten während der Corona-Pandemie ermöglichte, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, ist zum 1. Juni 2022 ausgelaufen. Ab sofort ist dafür wieder ein Besuch in der Arztpraxis notwendig. » Lesen

18.03.2022 - G-BA verlängert Corona-Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung weiter bis Ende Mai 2022

Meldung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des G-BA.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Corona-Sonderregeln für die telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegsinfekten nochmals bis einschließlich 31. Mai 2022 verlängert. Er sieht diesen Schritt trotz der geplanten bundesweiten Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen durch den Gesetzgeber als sachgerecht an. Arztpraxen seien kein „normaler“ Ort im öffentlichen Leben. Hier treffen vielmehr Menschen mit verschiedenen medizinischen Problemen aufeinander und bleiben eine gewisse Zeit zusammen, so der G-BA. » Lesen

18.01.2022 - GMK-Beschluss: Unterstützungsbedarfe zur Omikron-Bewältigung in der ambulanten ärztlichen Versorgung

Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 17.11.2022

Aufgrund der Omikron-Welle bittet die GMK das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), mehrere Sonderregelungen für die ambulante Versorgung zu verlängern respektive wiedereinzuführen. Das beschloss die GMK in ihrer Sitzung am 17.01.2022.

Verlängert werden sollen Sonderregelungen zu:

  • telefonischer Krankschreibung
  • Telefon-Konsultation für den ärztlichen/psychotherapeutischen Bereich
  • Folge-Rezepte Videosprechstunde bei Heil- und Hilfsmitteln
  • Tele-Verordnung von Krankenbeförderung und DMP
  • Videosprechstunde
  • Längere Gültigkeit von Entlassrezepten (Entlassmanagement)
  • Aussetzung vertragsärztlicher/vertragspsychotherapeutischer Fortbildungspflicht
  • Erleichterung der Substitutionstherapie

Wiedereingeführt werden soll der Schutzschirm für Praxen aus 2020. »  Lesen

29.11.2021 - DAK-Gesundheitsreport: Bereitschaft zu telefonischem oder virtuellem Arztkontakt durch Corona gestiegen

Pressemitteilung der DAK vom 03.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die DAK-Pressestelle)

Nach den Erfahrungen aus der Pandemie ist die große Mehrheit von über 80 Prozent der Erwerbstätigen bereit, sich eine Krankschreibung über ein ärztliches Telefonat oder eine Videosprechstunde zu holen – ein Viertel ohne Beschränkung auf bestimmte Erkrankungen. Erwerbstätige schätzen am fernmündlichen oder virtuellen Arztkontakt, dass das Ansteckungsrisiko entfällt und im Vergleich zum persönlichen Praxisbesuch Zeit eingespart wird. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Corona-Krise und Digitalisierung“. »  Lesen

16.11.2021 - BMG und KBV für mehr Flexibilität bei Auffrischungsimpfungen, sechs Monate Zeitabstand nur „zeitliche Richtschnur“

Gemeinsamer Brief von Bundesgesundheitsministerium (BMG) und Kassenärztlicher Vereinigung (KBV) vom 16.11.2021

In einem gemeinsamen Brief an alle Vertragsärzte werben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, angesichts hoher Infektionszahlen für mehr Flexibilität bei der Durchführung der Auffrischungsimpfungen. Der vorgesehene Abstand von sechs Monaten zwischen zweiter und dritter Impfung soll dabei als „zeitliche Richtschnur“ verstanden werden und müsse nicht exakt eingehalten werden. Demnach könne jeder ab 18 Jahren, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, auch vor Ablauf der sechs Monate nach Ermessen des jeweiligen Arztes geimpft werden. Der Anspruch darauf sei in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes begründet und haftungsrechtlich abgesichert. »  Lesen

21.07.2021 - BARMER-Hotline zu Corona-Schutzimpfung mit Informationen zu Nutzen und Risiken

BARMER-Pressemitteilung vom 21.07.2021

Eine bundesweite Hotline der BARMER beantwortet ab heute allen Bundesbürgern Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. Die Hotline soll dazu beitragen, die weit verbreiteten Unklarheiten rund um die Immunisierung auszuräumen. »  Lesen

26.05.2021 - Neue Studie von ECARF und TK: Schutzmasken helfen auch bei Aller­gien

TK-Pressemitteilung vom 26.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

FFP2- und OP-Masken helfen nicht nur beim Schutz vor Covid-19, sondern auch bei Allergien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK). Bei der Studie wurden Personen mit einer Gräserpollen-Allergie ihren Allergenen ausgesetzt. Während die Exposition mit Pollen bei den Teilnehmenden ohne Maske starke Symptome auslöste, waren die Symptome sowohl beim Tragen einer FFP2-Maske als auch beim Tragen einer OP-Maske auf ein Drittel reduziert, teilen ECARF und TK mit. » Lesen

03.05.2021 - Analyse der BARMER: Tausende Krebsfälle bleiben wegen Corona unentdeckt

Pressemitteilung der BARMER vom 03.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aufgrund der Corona-Pandemie werden tausende Krebserkrankungen in Deutschland zu spät oder gar nicht entdeckt. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der BARMER, die die Anzahl größerer Operationen bei neun häufigen Krebserkrankungen während der Corona-Pandemie mit den passenden Zeiträumen aus den Vorjahren verglichen hat. Besonders stark betroffen seien Brustkrebs-Patientinnen. Die Vermeidung von Vorsorgeuntersuchungen sei bei Krebs „umso dramatischer, weil er im Frühstadium am besten therapierbar ist“, so BARMER-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Christoph Straub.

» Lesen

28.04.2021 - RKI und Krankenkassen unterstützen impfende Ärzte durch Identifizierung wichtigster Vorerkrankungen für schweren COVID-19-Verlauf

Pressemitteilung der BARMER vom 28.04.2021

Mehrere gesetzliche Krankenkassen und Forschungsinstitute des Netzwerks Universitätsmedizin identifizieren seit Jahresbeginn gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe. Ziel des gemeinsamen Projektes ist es herauszufinden, welche Vorerkrankungen bei Personen unter 80 Jahren besonders häufig mit einem schweren COVID-19-Verlauf einhergehen.

Die Studie hat eine hohe praktische Relevanz, weil sie Hausärzte darin unterstützen kann, Patienten mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einfach zu identifizieren und somit möglichst frühzeitig zu impfen.

Datenbasis der Studie sind Abrechnungsdaten von über 30 Millionen gesetzlich Versicherten der AOK Bayern, der AOK PLUS Sachsen und Thüringen, der Ersatzkassen BARMER und DAK-Gesundheit sowie der InGef Forschungsdatenbank, über die ein wesentlicher Teil der Daten von Betriebskrankenkassen einbezogen werden konnte.

Die Auswertung internationaler Studien ergab 35 Vorerkrankungen, die potentiell mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs einhergehen.

Menschen die an Leukämie erkrankt sind, Patienten mit metastasierenden soliden Tumoren und Personen mit Demenz tragen den Ergebnissen zufolge ein besonders hohes Risiko. Sie gilt es prioritär mit einer Impfung zu schützen.

» Lesen

Vergangene Meldungen zur ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus – Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

 

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) führt im Auftrag der Ersatzkassen Verhandlungen mit Ärzten bzw. den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) durch und schließt mit den Verhandlungspartnern Verträge ab. Die Vertragsbereiche umfassen u. a. Honorarverträge, die den Geldfluss zwischen den Kassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen regeln, oder auch die Gesamtverträge, die Regelungen zur elektronischen Gesundheitskarte, zur Inanspruchnahme einzelner Ärzte und zur Sicherstellung der Versorgung enthalten.

Weitere Vertragsbereiche sind u.a.:

Hinzu kommen Einzelverträge mit Ärzten oder Berufsverbänden für mehrere oder alle Ersatzkassen, z. B. im Bereich der hausarztzentrierten oder der Integrierten Versorgung.

Die Verträge werden überwiegend regional ausgehandelt. Ansprechpartner für Ärzte sind die regional zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen. Ansprechpartner für die Vertragspartner beim vdek sind in aller Regel die vdek-Landesvertretungen (zur Adressliste):

Die vdek-Zentrale in Berlin verhandelt auf Bundesebene die Rahmenbedingungen und schließt Mantelverträge ab. Dazu gehören insbesondere der Bundesmantelvertrag zu den Gesamtverträgen sowie die Mitarbeit im Bewertungsausschuss auf Bundesebene, der die Rahmenbedingungen für die Honorarverträge festgelegt. Ein weiterer Kernbereich der vdek-Zentrale ist die Bedarfsplanung im Gemeinsamen Bundesausschuss, dessen Beschlüsse als Grundlage für die Landesausschüsse dienen.

Neben der Vertragsgestaltung und Verhandlungsführung bringt sich der vdek in den Gesetzgebungsprozess ein und bezieht Stellung zu politischen Vorhaben.

Zudem beteiligt sich der Verband bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Disease-Management-Programme (DMP) nach § 137 f SGB V.

  1. Arzt mit Pipette, Bildaufschrift: DMP - Disease Management Programme

    Disease-Management-Programme (DMP)

    Disease-Management-Programme (DMP) sind so genannte strukturierte Behandlungsprogramme nach § 137f SGB V. Dabei handelt es sich um eine sektorenübergreifende, systematische Versorgung von chronisch kranken Versicherten. » Lesen

  2. Hände bilden einen Ring

    Besondere Versorgung

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat für die Ersatzkassen einzelne Verträge über eine Besondere Versorgung gemäß § 140a SGB V abgeschlossen. Verträge über eine Besondere Versorgung ermöglichen den Krankenkassen, mit interessierten Leistungserbringern neue oder besondere Versorgungskonzepte umzusetzen. » Lesen

  3. Visitenkarte mit IGEL Schriftzug

    Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

    Im ambulanten Bereich können Ärzte mit einer Kassenzulassung ("Vertragsärzte") neben Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch weitere Leistungen gegen gesonderte Rechnung erbringen. » Lesen

Mehr zum Thema

  1. Cover der Broschüre vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2020

    Daten zum Gesundheitswesen: Ärztliche Behandlung

    Hier finden Sie Grafiken und Tabellen zur ärztlich ambulanten Behandlung in Deutschland zu folgenden ausgewählten Themen: Ausgaben für die ärztliche Behandlung, an der vertragsärztlichen Behandlung teilnehmende Ärzte, Arztdichte » Lesen