Ärzte – Vertragsgestaltung, Bedarfsplanung und DMP

Arzt und Kollegen

AKTUELL: Coronavirus - Informationen zur ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung

29.11.2021 - DAK-Gesundheitsreport: Bereitschaft zu telefonischem oder virtuellem Arztkontakt durch Corona gestiegen

Pressemitteilung der DAK vom 03.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die DAK-Pressestelle)

Nach den Erfahrungen aus der Pandemie ist die große Mehrheit von über 80 Prozent der Erwerbstätigen bereit, sich eine Krankschreibung über ein ärztliches Telefonat oder eine Videosprechstunde zu holen – ein Viertel ohne Beschränkung auf bestimmte Erkrankungen. Erwerbstätige schätzen am fernmündlichen oder virtuellen Arztkontakt, dass das Ansteckungsrisiko entfällt und im Vergleich zum persönlichen Praxisbesuch Zeit eingespart wird. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Corona-Krise und Digitalisierung“. »  Lesen

16.11.2021 - BMG und KBV für mehr Flexibilität bei Auffrischungsimpfungen, sechs Monate Zeitabstand nur „zeitliche Richtschnur“

Gemeinsamer Brief von Bundesgesundheitsministerium (BMG) und Kassenärztlicher Vereinigung (KBV) vom 16.11.2021

In einem gemeinsamen Brief an alle Vertragsärzte werben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, angesichts hoher Infektionszahlen für mehr Flexibilität bei der Durchführung der Auffrischungsimpfungen. Der vorgesehene Abstand von sechs Monaten zwischen zweiter und dritter Impfung soll dabei als „zeitliche Richtschnur“ verstanden werden und müsse nicht exakt eingehalten werden. Demnach könne jeder ab 18 Jahren, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, auch vor Ablauf der sechs Monate nach Ermessen des jeweiligen Arztes geimpft werden. Der Anspruch darauf sei in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes begründet und haftungsrechtlich abgesichert. »  Lesen

21.07.2021 - BARMER-Hotline zu Corona-Schutzimpfung mit Informationen zu Nutzen und Risiken

BARMER-Pressemitteilung vom 21.07.2021

Eine bundesweite Hotline der BARMER beantwortet ab heute allen Bundesbürgern Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. Die Hotline soll dazu beitragen, die weit verbreiteten Unklarheiten rund um die Immunisierung auszuräumen. »  Lesen

26.05.2021 - Neue Studie von ECARF und TK: Schutzmasken helfen auch bei Aller­gien

TK-Pressemitteilung vom 26.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

FFP2- und OP-Masken helfen nicht nur beim Schutz vor Covid-19, sondern auch bei Allergien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK). Bei der Studie wurden Personen mit einer Gräserpollen-Allergie ihren Allergenen ausgesetzt. Während die Exposition mit Pollen bei den Teilnehmenden ohne Maske starke Symptome auslöste, waren die Symptome sowohl beim Tragen einer FFP2-Maske als auch beim Tragen einer OP-Maske auf ein Drittel reduziert, teilen ECARF und TK mit. » Lesen

03.05.2021 - Analyse der BARMER: Tausende Krebsfälle bleiben wegen Corona unentdeckt

Pressemitteilung der BARMER vom 03.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aufgrund der Corona-Pandemie werden tausende Krebserkrankungen in Deutschland zu spät oder gar nicht entdeckt. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der BARMER, die die Anzahl größerer Operationen bei neun häufigen Krebserkrankungen während der Corona-Pandemie mit den passenden Zeiträumen aus den Vorjahren verglichen hat. Besonders stark betroffen seien Brustkrebs-Patientinnen. Die Vermeidung von Vorsorgeuntersuchungen sei bei Krebs „umso dramatischer, weil er im Frühstadium am besten therapierbar ist“, so BARMER-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Christoph Straub.

» Lesen

28.04.2021 - RKI und Krankenkassen unterstützen impfende Ärzte durch Identifizierung wichtigster Vorerkrankungen für schweren COVID-19-Verlauf

Pressemitteilung der BARMER vom 28.04.2021

Mehrere gesetzliche Krankenkassen und Forschungsinstitute des Netzwerks Universitätsmedizin identifizieren seit Jahresbeginn gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe. Ziel des gemeinsamen Projektes ist es herauszufinden, welche Vorerkrankungen bei Personen unter 80 Jahren besonders häufig mit einem schweren COVID-19-Verlauf einhergehen.

Die Studie hat eine hohe praktische Relevanz, weil sie Hausärzte darin unterstützen kann, Patienten mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einfach zu identifizieren und somit möglichst frühzeitig zu impfen.

Datenbasis der Studie sind Abrechnungsdaten von über 30 Millionen gesetzlich Versicherten der AOK Bayern, der AOK PLUS Sachsen und Thüringen, der Ersatzkassen BARMER und DAK-Gesundheit sowie der InGef Forschungsdatenbank, über die ein wesentlicher Teil der Daten von Betriebskrankenkassen einbezogen werden konnte.

Die Auswertung internationaler Studien ergab 35 Vorerkrankungen, die potentiell mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs einhergehen.

Menschen die an Leukämie erkrankt sind, Patienten mit metastasierenden soliden Tumoren und Personen mit Demenz tragen den Ergebnissen zufolge ein besonders hohes Risiko. Sie gilt es prioritär mit einer Impfung zu schützen.

» Lesen

19.03.2021 - Corona-Impfungen in Arztpraxen beginnen im April

Meldung der Bundesregierung vom 19.03.2021

Arztpraxen sollen ab dem 5. April 2021 in den Impfprozess einbezogen werden. Jede der rund 50.000 Hausarztpraxen soll wöchentlich etwa 20 Impfdosen erhalten. Später sollen auch Fach- und Betriebsärzte einbezogen werden. » Lesen

05.02.2021 - Neue Zahlen der TK: Rasanter Anstieg von Videosprechstunden seit Corona

TK-Pressemitteilung vom 05.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

Während im vierten Quartal 2019 nur 23 Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) von ihrem Arzt ausschließlich per Video behandelt wurden, stieg diese Zahl im ersten Quartal 2020 stark an auf 2.732. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von Versicherungsdaten durch die TK hervor. „Der Trend zur Videobehandlung wird auch nach der Pandemie weitergehen“, so TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas, „denn es macht grundsätzlich wenig Sinn, wenn Patienten sich für eine Krankschreibung wegen einer Erkältung stundenlang in ein Wartezimmer setzen müssen.“ » Lesen

02.02.2021 - BARMER-Auswertung: Weniger Grippefälle während Corona, Abstands- und Hygieneregeln zeigen Effekt

BARMER-Pressemitteilung vom 02.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aus einer neuen Auswertung der BARMER geht hervor, dass sich in der Corona-Pandemie die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert hat. „Die Grippe spielt zu Beginn dieses Jahres bisher eine sehr geringe Rolle. Die Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken offensichtlich auch das Influenzarisiko“, sagt Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der BARMER. Gleichwohl sei eine Grippeschutzimpfung weiterhin sinnvoll. » Lesen

03.12.2020 - G-BA verlängert Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung

G-BA-Pressemitteilung vom 03.12.2020

Wer an leichten Atemwegserkrankungen leidet, kann auch über den Jahreswechsel hinaus telefonisch bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit für weitere 7 Kalendertage telefonisch ausstellen. » Lesen

 

Vergangene Meldungen zur ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus – Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

 

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) führt im Auftrag der Ersatzkassen Verhandlungen mit Ärzten bzw. den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) durch und schließt mit den Verhandlungspartnern Verträge ab. Die Vertragsbereiche umfassen u. a. Honorarverträge, die den Geldfluss zwischen den Kassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen regeln, oder auch die Gesamtverträge, die Regelungen zur elektronischen Gesundheitskarte, zur Inanspruchnahme einzelner Ärzte und zur Sicherstellung der Versorgung enthalten.

Weitere Vertragsbereiche sind u.a. das ambulante Operieren, Psychiatrische Institutsambulanzen, Hochschulambulanzen, Ausbildungsinstitute für Psychotherapie, Disease Management-Programme (DMP) sowie die Bedarfsplanung. Hinzu kommen Einzelverträge mit Ärzten oder Berufsverbänden für mehrere oder alle Ersatzkassen, z. B. im Bereich der hausarztzentrierten oder der Integrierten Versorgung.

Die Verträge werden überwiegend regional ausgehandelt. Ansprechpartner für Ärzte sind die regional zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen. Ansprechpartner für die Vertragspartner beim vdek sind in aller Regel die vdek-Landesvertretungen (zur Adressliste):

Die vdek-Zentrale in Berlin verhandelt auf Bundesebene die Rahmenbedingungen und schließt Mantelverträge ab. Dazu gehören insbesondere der Bundesmantelvertrag zu den Gesamtverträgen sowie die Mitarbeit im Bewertungsausschuss auf Bundesebene, der die Rahmenbedingungen für die Honorarverträge festgelegt. Ein weiterer Kernbereich der vdek-Zentrale ist die Bedarfsplanung im Gemeinsamen Bundesausschuss, dessen Beschlüsse als Grundlage für die Landesausschüsse dienen.

Neben der Vertragsgestaltung und Verhandlungsführung bringt sich der vdek in den Gesetzgebungsprozess ein und bezieht Stellung zu politischen Vorhaben.

Zudem beteiligt sich der Verband bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Disease-Management-Programme (DMP) nach § 137 f SGB V.

  1. Arzt mit Pipette, Bildaufschrift: DMP - Disease Management Programme

    Disease-Management-Programme (DMP)

    Disease-Management-Programme (DMP) sind so genannte strukturierte Behandlungsprogramme nach § 137f SGB V. Dabei handelt es sich um eine sektorenübergreifende, systematische Versorgung von chronisch kranken Versicherten. » Lesen

  2. Hände bilden einen Ring

    Integrierte Versorgung (IV) – Sektorenübergreifende Versorgung und IV-Verträge

    Unter Integrierter Versorgung (IV) versteht man die interdisziplinär-fachübergreifende und sektorenübergreifende Versorgung der Versicherten. Die Integrierte Versorgung soll dazu beitragen, die Versorgungsqualität durch eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern zu erhöhen und die Gesundheitskosten zu senken. » Lesen

  3. Visitenkarte mit IGEL Schriftzug

    Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

    Im ambulanten Bereich können Ärzte mit einer Kassenzulassung ("Vertragsärzte") neben Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch weitere Leistungen gegen gesonderte Rechnung erbringen. » Lesen

Mehr zum Thema

  1. Cover der Broschüre vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2020

    Daten zum Gesundheitswesen: Ärztliche Behandlung

    Hier finden Sie Grafiken und Tabellen zur ärztlich ambulanten Behandlung in Deutschland zu folgenden ausgewählten Themen: Ausgaben für die ärztliche Behandlung, an der vertragsärztlichen Behandlung teilnehmende Ärzte, Arztdichte » Lesen