Ärzte – Vertragsgestaltung, Bedarfsplanung und DMP

Arzt und Kollegen

AKTUELL: Coronavirus - Informationen zur ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung

26.05.2021 - Neue Studie von ECARF und TK: Schutzmasken helfen auch bei Aller­gien

TK-Pressemitteilung vom 26.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

FFP2- und OP-Masken helfen nicht nur beim Schutz vor Covid-19, sondern auch bei Allergien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK). Bei der Studie wurden Personen mit einer Gräserpollen-Allergie ihren Allergenen ausgesetzt. Während die Exposition mit Pollen bei den Teilnehmenden ohne Maske starke Symptome auslöste, waren die Symptome sowohl beim Tragen einer FFP2-Maske als auch beim Tragen einer OP-Maske auf ein Drittel reduziert, teilen ECARF und TK mit. » Lesen

03.05.2021 - Analyse der BARMER: Tausende Krebsfälle bleiben wegen Corona unentdeckt

Pressemitteilung der BARMER vom 03.05.2021 (Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aufgrund der Corona-Pandemie werden tausende Krebserkrankungen in Deutschland zu spät oder gar nicht entdeckt. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der BARMER, die die Anzahl größerer Operationen bei neun häufigen Krebserkrankungen während der Corona-Pandemie mit den passenden Zeiträumen aus den Vorjahren verglichen hat. Besonders stark betroffen seien Brustkrebs-Patientinnen. Die Vermeidung von Vorsorgeuntersuchungen sei bei Krebs „umso dramatischer, weil er im Frühstadium am besten therapierbar ist“, so BARMER-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Christoph Straub.

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28.04.2021 - RKI und Krankenkassen unterstützen impfende Ärzte durch Identifizierung wichtigster Vorerkrankungen für schweren COVID-19-Verlauf

Pressemitteilung der BARMER vom 28.04.2021

Mehrere gesetzliche Krankenkassen und Forschungsinstitute des Netzwerks Universitätsmedizin identifizieren seit Jahresbeginn gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe. Ziel des gemeinsamen Projektes ist es herauszufinden, welche Vorerkrankungen bei Personen unter 80 Jahren besonders häufig mit einem schweren COVID-19-Verlauf einhergehen.

Die Studie hat eine hohe praktische Relevanz, weil sie Hausärzte darin unterstützen kann, Patienten mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einfach zu identifizieren und somit möglichst frühzeitig zu impfen.

Datenbasis der Studie sind Abrechnungsdaten von über 30 Millionen gesetzlich Versicherten der AOK Bayern, der AOK PLUS Sachsen und Thüringen, der Ersatzkassen BARMER und DAK-Gesundheit sowie der InGef Forschungsdatenbank, über die ein wesentlicher Teil der Daten von Betriebskrankenkassen einbezogen werden konnte.

Die Auswertung internationaler Studien ergab 35 Vorerkrankungen, die potentiell mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs einhergehen.

Menschen die an Leukämie erkrankt sind, Patienten mit metastasierenden soliden Tumoren und Personen mit Demenz tragen den Ergebnissen zufolge ein besonders hohes Risiko. Sie gilt es prioritär mit einer Impfung zu schützen.

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19.03.2021 - Corona-Impfungen in Arztpraxen beginnen im April

Meldung der Bundesregierung vom 19.03.2021

Arztpraxen sollen ab dem 5. April 2021 in den Impfprozess einbezogen werden. Jede der rund 50.000 Hausarztpraxen soll wöchentlich etwa 20 Impfdosen erhalten. Später sollen auch Fach- und Betriebsärzte einbezogen werden. » Lesen

05.02.2021 - Neue Zahlen der TK: Rasanter Anstieg von Videosprechstunden seit Corona

TK-Pressemitteilung vom 05.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

Während im vierten Quartal 2019 nur 23 Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) von ihrem Arzt ausschließlich per Video behandelt wurden, stieg diese Zahl im ersten Quartal 2020 stark an auf 2.732. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von Versicherungsdaten durch die TK hervor. „Der Trend zur Videobehandlung wird auch nach der Pandemie weitergehen“, so TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas, „denn es macht grundsätzlich wenig Sinn, wenn Patienten sich für eine Krankschreibung wegen einer Erkältung stundenlang in ein Wartezimmer setzen müssen.“ » Lesen

02.02.2021 - BARMER-Auswertung: Weniger Grippefälle während Corona, Abstands- und Hygieneregeln zeigen Effekt

BARMER-Pressemitteilung vom 02.02.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aus einer neuen Auswertung der BARMER geht hervor, dass sich in der Corona-Pandemie die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert hat. „Die Grippe spielt zu Beginn dieses Jahres bisher eine sehr geringe Rolle. Die Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken offensichtlich auch das Influenzarisiko“, sagt Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der BARMER. Gleichwohl sei eine Grippeschutzimpfung weiterhin sinnvoll. » Lesen

03.12.2020 - G-BA verlängert Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung

G-BA-Pressemitteilung vom 03.12.2020

Wer an leichten Atemwegserkrankungen leidet, kann auch über den Jahreswechsel hinaus telefonisch bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit für weitere 7 Kalendertage telefonisch ausstellen. » Lesen

 

18.08.2020 - Covid-19 beschleunigt Telemedizin: Patienten wünschen mehr Videosprechstunden

jameda-Pressemitteilung vom 18.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die jameda-Pressestelle)

Laut Studie des Arzt-Patienten-Portals jameda unter 1.025 Patienten gebe jeder zweite Befragte an, aufgrund der Corona-Pandemie momentan Arztbesuche vor Ort zu vermeiden. Jeder Fünfte habe bisher eine Videosprechstunde in Anspruch genommen, in einer vergleichbaren Studie 2019 sei es noch jeder Zehnte gewesen. 28 Prozent würden sich eher für einen Arzt mit Videosprechstunde entscheiden. » Lesen

10.08.2020 - Laut BARMER steigt Gefahr für zweite Corona-Welle - Stärkerer Anstieg der Krankschreibungen bei Jüngeren

BARMER-Pressemitteilung vom 10.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Aus einer neuen Auswertung der BARMER geht hervor, dass bei jungen Menschen die Krankschreibungen wegen einer COVID-19-Infektion in den letzten Wochen wieder deutlich angestiegen sind. Innerhalb von vier Wochen (vom 21. Juni bis 18. Juli) sind demnach die Fallzahlen in der Gruppe der bis 39-Jährigen um 31 Prozent gestiegen, von 744 auf 978 BARMER-Versicherte. „Die Corona-Pandemie ist keineswegs ausgestanden. Ganz im Gegenteil, die Gefahr einer zweiten Welle baut sich offensichtlich immer mehr auf. Wenn die Abstands- und Hygieneregeln zunehmend missachtet werden, kann das Menschenleben gefährden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Insbesondere jüngere Menschen müssten sich wieder verstärkt an die Corona-Regeln halten, denn in der Gruppe ab 40 Jahren seien die Fallzahlen nahezu konstant geblieben. » Lesen

07.08.2020 - SpiFa äußert Kritik an Gratis-Corona-Tests für Reiserückkehrer

Pressemitteilung des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) vom 07.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die SpiFa-Pressestelle)

Die für morgen angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sieht der SpiFa kritisch und warnt dagegen vor Aktionismus und Hysterie. „Zulasten der Krankenkassen wird hier versucht, mit vermeintlich freien und unbegrenzt verfügbaren labordiagnostischen Leistungen ein fragiles Gerüst von Sicherheit aufzubauen, das in Wahrheit keines ist“, so RA Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa e.V. in Berlin. » Lesen

29.07.2020 - Zahl mediensüchtiger Jugendlicher während Corona-Lockdown drastisch gestiegen - DAK und Ärzteverband bieten Mediensuchtscreening an

DAK-Meldung vom 29.07.2020 (Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die DAK-Pressestelle)

Eine neue DAK-Studie zeigt bei fast 700.000 Kindern und Jugendlichen riskantes oder patholgisches Gaming. Im Vergleich zum Herbst 2019 nehmen die Spielzeiten unter dem Corona-Lockdown werktags um 75 Prozent zu. Ab 1. Oktober 2020 bietet die DAK gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in fünf Ländern das bundesweit erste Mediensuchtscreening für 12- bis 17-Jährige an. » Lesen

Vergangene Meldungen zur ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus - Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

 

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) führt im Auftrag der Ersatzkassen Verhandlungen mit Ärzten bzw. den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) durch und schließt mit den Verhandlungspartnern Verträge ab. Die Vertragsbereiche umfassen u. a. Honorarverträge, die den Geldfluss zwischen den Kassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen regeln, oder auch die Gesamtverträge, die Regelungen zur elektronischen Gesundheitskarte, zur Inanspruchnahme einzelner Ärzte und zur Sicherstellung der Versorgung enthalten.

Weitere Vertragsbereiche sind u.a. das ambulante Operieren, Psychiatrische Institutsambulanzen, Hochschulambulanzen, Ausbildungsinstitute für Psychotherapie, Disease Management-Programme (DMP) sowie die Bedarfsplanung. Hinzu kommen Einzelverträge mit Ärzten oder Berufsverbänden für mehrere oder alle Ersatzkassen, z. B. im Bereich der hausarztzentrierten oder der Integrierten Versorgung.

Die Verträge werden überwiegend regional ausgehandelt. Ansprechpartner für Ärzte sind die regional zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen. Ansprechpartner für die Vertragspartner beim vdek sind in aller Regel die vdek-Landesvertretungen (zur Adressliste):

Die vdek-Zentrale in Berlin verhandelt auf Bundesebene die Rahmenbedingungen und schließt Mantelverträge ab. Dazu gehören insbesondere der Bundesmantelvertrag zu den Gesamtverträgen sowie die Mitarbeit im Bewertungsausschuss auf Bundesebene, der die Rahmenbedingungen für die Honorarverträge festgelegt. Ein weiterer Kernbereich der vdek-Zentrale ist die Bedarfsplanung im Gemeinsamen Bundesausschuss, dessen Beschlüsse als Grundlage für die Landesausschüsse dienen.

Neben der Vertragsgestaltung und Verhandlungsführung bringt sich der vdek in den Gesetzgebungsprozess ein und bezieht Stellung zu politischen Vorhaben.

Zudem beteiligt sich der Verband bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Disease-Management-Programme (DMP) nach § 137 f SGB V.

  1. Arzt mit Pipette, Bildaufschrift: DMP - Disease Management Programme

    Disease-Management-Programme (DMP)

    Disease-Management-Programme (DMP) sind so genannte strukturierte Behandlungsprogramme nach § 137f SGB V. Dabei handelt es sich um eine sektorenübergreifende, systematische Versorgung von chronisch kranken Versicherten. » Lesen

  2. Hände bilden einen Ring

    Integrierte Versorgung (IV) – Sektorenübergreifende Versorgung und IV-Verträge

    Unter Integrierter Versorgung (IV) versteht man die interdisziplinär-fachübergreifende und sektorenübergreifende Versorgung der Versicherten. Die Integrierte Versorgung soll dazu beitragen, die Versorgungsqualität durch eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern zu erhöhen und die Gesundheitskosten zu senken. » Lesen

  3. Visitenkarte mit IGEL Schriftzug

    Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

    Im ambulanten Bereich können Ärzte mit einer Kassenzulassung ("Vertragsärzte") neben Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch weitere Leistungen gegen gesonderte Rechnung erbringen. » Lesen

Mehr zum Thema

  1. Cover der Broschüre vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2020

    Daten zum Gesundheitswesen: Ärztliche Behandlung

    Hier finden Sie Grafiken und Tabellen zur ärztlich ambulanten Behandlung in Deutschland zu folgenden ausgewählten Themen: Ausgaben für die ärztliche Behandlung, an der vertragsärztlichen Behandlung teilnehmende Ärzte, Arztdichte » Lesen