Soziale Pflegeversicherung

Pflegereform: Der Gesetzgeber ist gefordert

Pflegerin kämmt einer Pflegebedürftigen die Haare

In der Pflege herrscht dringender Reformbedarf. Pflegebedürftige müssen immer höhere Zuzahlungen aufbringen, damit bleibt Pflegebedürftigkeit ein Armutsrisiko. Gleichzeitig haben die Ausgaben in der sozialen Pflegeversicherung (SPV) im Jahr 2025 ein Rekordniveau erreicht. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren immer weiter zuspitzen, sofern der Gesetzgeber die Pflege nicht zukunftsorientiert aufstellt.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Bund-Länder-Kommission „Zukunftspakt Pflege“ benennt in ihrem Ergebnispapier zwar die Probleme, gibt aber keine klaren Antworten auf die wichtigen Finanzierungsfragen der Zukunft. Die Pflege ist ein Lebensrisiko, das weiterhin im Kern solidarisch abgesichert werden muss. Dazu braucht es eine faire Finanzierung. Folgende sechs Punkte sind dabei aus Sicht des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) unverzichtbar:

  • Beteiligung der privaten Pflegeversicherung am Finanzausgleich der SPV
  • Finanzierung versicherungsfremder Aufgaben aus Steuermitteln
  • Überprüfung des Begutachtungsinstruments und der Pflegegrade
  • Entlastung der Pflegebedürftigen von Eigenanteilen
  • Stärkung der häuslichen Pflege und der pflegenden An- und Zugehörigen
  • Fokus auf Prävention
Die Ersatzkassen stehen für eine solidarisch und zukunftssicher finanzierte Pflegeversicherung ein, die das Risiko der Pflegebedürftigkeit generationenübergreifend sozial absichert. Die Bundesregierung ist gefordert, die Pflege auf zukunftssicheren Grund zu stellen.

Zukunft der Pflege: Positionspapier der Ersatzkassen

Titelblatt: Gute Pflege – stabile Finanzen

Die Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen. Umso dringender ist die nächste Bundesregierung gefragt, diese wichtige Säule der sozialen Sicherung zukunftsfest aufzustellen. In einem Positionspapier zeigen die Ersatzkassen auf, an welchen Stellschrauben hierfür zu drehen ist. Dazu zählen gute Arbeitsbedingungen, Prävention, Digitalisierung und Klimaschutz. Fest steht auch: Die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Pflege ist eine nachhaltige Finanzierung. » Zum Positionspapier

Weitere Informationen und Positionen des vdek zur Pflegereform

  1. Pflegereform

    Die Pflegereform lässt auf sich warten

    Magazin • 

    Große Pläne hat die Bundesregierung zuletzt Anfang Juli im Koalitionsausschuss verkündet: grundlegende Reformen in allen Säulen der Sozialversicherung, um Aufschwung und Beschäftigung zu fördern. In der Pflege wird es höchste Zeit: Die Belastungen wachsen – für Pflegebedürftige und die der Pflegeversicherung. » Lesen

  2. Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)

    Drei Fragen an: Prof. Dr. Heinz Rothgang

    Politik • Magazin • 

    Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) will die Bundesregierung die soziale Pflegeversicherung (SPV) finanziell stabilisieren und die Versorgung verbessern. Der Referentenentwurf nimmt auch die Pflegegrade in den Blick, die mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) im Jahr 2017 im Zuge eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs eingeführt wurden. Gesundheitsökonom Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen war damals an der Entwicklung und Ausgestaltung maßgeblich beteiligt. » Lesen

  3. Referentenentwurf Pflegereform

    vdek: Entschlossene Schritte zur Stabilisierung der Pflegeversicherung, aber faire Lastenverteilung bleibt aus

    Pressemitteilung • 

    Der vdek begrüßt, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mit dem Referentenentwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) die enormen finanziellen Herausforderungen in der Pflegeversicherung anerkennt. Insgesamt fehle jedoch eine faire Lastenverteilung, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Versicherte und Pflegeheimbewohnende würden zusätzlich belastet. » Lesen

  4. Finanzentwicklung SPV

    Elsner: „Wir brauchen eine faire Lastenverteilung in der Pflege – der Staat muss seinen Anteil bezahlen“

    Pressemitteilung • 

    Zur aktuellen Finanzlage der sozialen Pflegeversicherung (SPV) und den Vorschlägen der Wirtschaftsweisen erklärt vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Die Bundesregierung muss jetzt gemeinsam mit den Ländern ein tragfähiges Gesamtpaket zur Stabilisierung der SPV auf den Weg bringen, Fehlentwicklungen korrigieren und notwendige Strukturreformen zügig umsetzen.“ » Lesen

  5. „Zukunftspakt Pflege“

    vdek: Bei Reform der Pflegeversicherung endlich ins Handeln kommen

    Pressemitteilung • 

    Das BMG hat die Ergebnisse der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ für eine Reform der Pflegeversicherung bekanntgegeben. Aus Sicht von vdek-Vorstandsvorsitzenden Ulrike Elsner fehlen Lösungen für eine nachhaltige Finanzierung, auch die Vorschläge der AG zur Prävention und Fokussierung der Pflegeleistungen blieben vage. » Lesen

  6. Zukunftspakt Pflege

    Elsner: „Wir brauchen jetzt schnelle Entscheidungen zur Finanzstabilisierung der Pflegeversicherung“

    Pressemitteilung • 

    Am 13. Oktober 2025 hat die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ erste Zwischenergebnisse vorgestellt. Diese enthielten ein breites Tableau an Möglichkeiten, ohne konkret zu werden, kritisiert vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. „Jetzt brauchen wir schnelle Entscheidungen, insbesondere zur Finanzstabilisierung der SPV“, so Elsner. » Lesen

  7. Interview mit Katrin Staffler

    „In der Pflegeversicherung brauchen wir stabile Finanzen und strukturelle Reformen“

    Magazin • 

    Katrin Staffler (CSU) ist die neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Im Interview mit ersatzkasse magazin. spricht sie über ihre pflegepolitischen Schwerpunkte in dieser Legislaturperiode und ihre Erwartungen an die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflegereform, die am 7. Juli 2025 ihre Arbeit aufgenommen hat. Vorrangiges Ziel ist, weitere Beitragssatzerhöhungen in der Pflegeversicherung zu verhindern und strukturelle Reformen auf den Weg zu bringen. » Lesen

  8. Start der Bund-Länder-AG zur Pflegereform

    vdek: Finanzreform prioritär angehen, dann strukturelle Reformen

    Pressemitteilung • 

    Zum Auftakt der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflegereform fordert der vdek, zuerst die Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung (SPV) grundlegend zu sichern. Der Bund müsse versicherungsfremde Leistungen übernehmen. Auch die Länder stünden in der Verantwortung, Pflegebedürftige spürbar zu entlasten. » Lesen

  9. Soziale Pflegeversicherung (SPV)

    Erfolgsmodell benötigt politische Perspektive

    Magazin • 

    Die soziale Pflegeversicherung (SPV) steht vor großen Herausforderungen. In einer älter werdenden Gesellschaft ist sie wichtiger denn je und mit ihrem solidarischen Ansatz der „soziale Kitt“ unserer Gesellschaft. Die Politik ist mehr denn je gefragt, diesen wichtigen Sozialversicherungszweig zukunftsfest aufzustellen und eine solide Finanzbasis zu schaffen. » Lesen

  10. Pflegebericht des Bundeskabinetts

    Zukunftssichere Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung

    Magazin • 

    Statt einer dringend anstehenden Pflegefinanzreform hat das Bundeskabinett am 3. Juli 2024 den Bericht einer interministeriellen Arbeitsgruppe zur zukünftigen Finanzierung der Pflege beschlossen. Das rund 130 Seiten starke Werk beschreibt unterschiedliche Finanzierungsoptionen für die Pflegeversicherung und soll Kompass für politische Entscheidungen sein. Diese sind längst überfällig, denn die soziale Pflegeversicherung (SPV) läuft in eine finanzielle Schieflage. » Lesen

  11. Pflegereform (PUEG) im Gesundheitsausschuss

    vdek: Zusammenlegung von Kurz- und Verhinderungspflege hilft den Betroffenen, weitere Schritte für nachhaltige Finanzierung notwendig

    Pressemitteilung • 

    Die Koalition hat sich beim Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) auf Anpassungen geeinigt, die aus Sicht des vdek sinnvoll sind. Gleichwohl kritisiert die Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Insgesamt ist die Reform wenig nachhaltig und lässt wesentliche Fragen zu Finanzierung und Versorgung ungelöst.“ Eine Lösung des Kernproblems, nämlich eine grundlegende Finanzierungsreform der sozialen Pflegeversicherung, werde erneut vertagt. » Lesen

  12. Anhörung Pflegereform (PUEG) im Deutschen Bundestag

    vdek fordert konkrete Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige

    Pressemitteilung • 

    Anlässlich der Anhörung des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes (PUEG) im Deutschen Bundestag am 10. Mai 2023 fordert der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), die ambulante Pflege stärker in den Blick zu nehmen. Laut der vdek-Vorstandsvorsitzenden Ulrike Elsner sind zudem konkrete Leistungsverbesserungen nötig, die bisher vorgesehenen Maßnahmen seien „leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. » Lesen

  13. Erste Lesung im Bundestag zum Pflegegesetz (PUEG)

    Pflegereform bringt wenig und belastet einseitig die Beitragszahlenden – nachbessern!

    Pressemitteilung • 

    Heute wurde der Entwurf des Pflegeunterstützungs- und entlastungsgesetzes (PUEG) in erster Lesung im Bundestag beraten. „Außer der Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Berücksichtigung der Zahl der Kinder bei der Beitragsbemessung bleibt von der einst angedachten Pflegereform nicht viel übrig“, erklärt vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Das Parlament sei nun gefordert, die nötigen Nachbesserungen vorzunehmen. » Lesen

  14. Pflegeunterstützungs– und Entlastungsgesetz

    Die Pflegereform greift zu kurz

    Magazin • 

    Baustellen gibt es in der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) wahrlich genug. Lange hat sich die Bundesregierung mit gesetzgeberischen Antworten Zeit gelassen, nun liegt endlich ein Entwurf für ein Pflegeunterstützungs– und Entlastungsgesetz (PUEG) vor. Kann dieses Gesetz die drängenden Probleme lösen? Klar ist: Die Finanzierung auf solide Beine zu stellen, gelingt mit diesem Entwurf nicht. » Lesen

  15. vdek zum Kabinettsbeschluss zur Pflegereform

    Trotz Beitragserhöhungen kaum Leistungsverbesserungen – so misslingt die Pflegereform

    Pressemitteilung • 

    Heute hat das Kabinett über das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) beraten. Der neue Entwurf biete „keine Perspektive für eine langfristige Lösung der Probleme der Pflegebedürftigen und der sozialen Pflegeversicherung“, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Dass die ohnehin schon wenigen Leistungsverbesserungen auf den letzten Metern im Gesetzentwurf noch einmal reduziert wurden, sei eine weitere Enttäuschung. » Lesen

Eigenbeteiligung in der Pflege: Fakten und Positionen

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Finanzielle Belastung Pflegebedürftiger im Pflegeheim

in Euro je Monat, 1. Juli 2026, Bund und Bundesländer

  1. Eigenbeteiligung in der stationären Pflege erneut gestiegen

    Pflegebedürftige zahlen im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 Euro im Monat aus eigener Tasche – große Unterschiede zwischen Bundesländern

    Pressemitteilung • 

    Die selbst zu tragenden Kosten für Pflegebedürftige in Pflegeheimen steigen weiter. Das ergibt eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) vom 1. Juli 2026. So müssen Bewohnerinnen und Bewohner im ersten Aufenthaltsjahr bundesweit durchschnittlich 3.364 Euro monatlich aus eigener Tasche bezahlen - 256 Euro mehr als im Vorjahr. » Lesen

  2. Stationäre Pflege

    Pflegebedürftige in Pflegeheimen müssen erneut mehr aus eigener Tasche bezahlen: Eigenanteil steigt auf durchschnittlich 3.245 Euro im ersten Aufenthaltsjahr

    Pressemitteilung • 

    Der Anteil, den Pflegebedürftige im Pflegeheim aus eigener Tasche bezahlen müssen, ist erneut gestiegen, zeigt eine vdek-Auswertung vom 1.1.2026. Demnach beträgt die monatliche Eigenbeteiligung im ersten Jahr 3.245 Euro im Bundesdurchschnitt. „Wir brauchen eine nachhaltige Finanzierung in der Pflege, die auch die Pflegebedürftigen in Pflegeheimen deutlich entlastet“, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

  3. Eigenbeteiligung in Pflegeheimen

    vdek: Die monatliche Eigenbeteiligung in der stationären Pflege steigt weiter - Politik muss endlich wirksam handeln

    Pressemitteilung • 

    Pflegebedürftige in Pflegeheimen müssen im Vergleich zum Vorjahr erneut mehr Geld aus eigener Tasche bezahlen. Eine vdek-Auswertung zeigt, dass die Eigenbeteiligung im ersten Aufenthaltsjahr im Bundesdurchschnitt um 8,3 Prozent gestiegen ist. vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner appelliert an die Politik, Lösungen zu finden. » Lesen

  4. vdek-Auswertung „Eigenbeteiligung in vollstationärer Pflege“

    Pflegeheimbewohnende müssen durchschnittlich bis zu 3.000 Euro monatlich zuzahlen – vdek fordert schnelle Begrenzungsmaßnahmen

    Pressemitteilung • 

    Angesichts weiter steigender Belastungen für Pflegebedürftige in Pflegeheimen fordert der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) die Parteien auf, im Falle einer Regierungsbeteiligung ihr Wort zu halten, die Pflege verlässlich und bezahlbar zu gestalten. „Die Wahlprogramme dürfen keine Worthülsen sein“, betonte vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

  5. Stationäre Pflege

    Finanzielle Eigenbeteiligung von Pflegebedürftigen in Pflegeheimen steigt weiter – Bund und Länder in der Verantwortung

    Pressemitteilung • 

    Die finanzielle Eigenbeteiligung für Pflegebedürftige in Pflegeheimen steigt weiter. Eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) zeigt, dass Pflegebedürftige im ersten Jahr durchschnittlich 2.871 Euro monatlich zahlen, 211 Euro mehr als im Vorjahr. vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner fordert Bund und Länder zum Handeln auf. » Lesen

  6. Finanzsituation in der Sozialen Pflegeversicherung

    vdek-Verbandsvorsitzender Uwe Klemens: So nicht! Einseitige Belastung der Beitragszahlenden muss aufhören – Gesamtkonzept mit fairer Lastenverteilung muss her

    Pressemitteilung • 

    Zum aktuellen Interview von Gesundheitsminister Lauterbach im Redaktionsnetzwerk Deutschland zu den Finanznöten der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) erklärt der ehrenamtliche vdek-Verbandsvorsitzende Uwe Klemens: „Die Probleme in der SPV sind alles andere als neu. Deshalb braucht die SPV dringend ein nachhaltiges Finanzierungskonzept.“ Dieses sei trotz entsprechender Ankündigungen bisher von der Politik nicht vorgelegt worden. » Lesen

  7. Stationäre Pflege

    Anstieg der Eigenanteile für Pflegebedürftige in Pflegeheimen durch gestiegene Zuschüsse abgebremst

    Pressemitteilung • 

    Die Eigenanteile in der stationären Pflege sind im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen, wie eine vdek-Auswertung zeigt. Die Steigerung fällt zwar aufgrund höherer Zuschüsse geringer aus als im Vorjahreszeitraum, diese fingen den Anstieg aber nur teilweise auf, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Würden die Bundesländer die Investitionskosten übernehmen, würden die Pflegebedürftigen um aktuell 485 Euro monatlich entlastet.“ » Lesen

  8. Stationäre Pflege

    Finanzielle Belastung der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen steigt kontinuierlich

    Pressemitteilung • 

    Eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) zeigt erneut einen starken Anstieg der finanziellen Belastung der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen. Grund für die starke Erhöhung ist vor allem die seit September 2022 geltende Tariftreue-Regelung. „Es braucht zeitnah eine Lösung zur nachhaltigen Entlastung der Pflegebedürftigen, die nicht allein auf dem Rücken der Beitragszahler lastet”, betont Dr. Jörg Meyers-Middendorf, Vertreter des vdek-Vorstandes. » Lesen

  9. Eigenanteile in der Pflege

    Private Pflegezusatzversicherung ist keine Lösung

    Pressemitteilung • 

    Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) lehnt den Vorschlag der Privaten Krankenversicherung (PKV) ab, eine private Zusatzversicherung einzuführen, um damit die wachsenden Eigenanteile in der Pflege abzufedern. „Besser als neue Produkte zu erfinden, wäre es, die Hausaufgaben zu machen”, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. So sollte sich die private Pflegeversicherung dringend am Finanzausgleich beteiligen. » Lesen

  10. Eigenbeteiligung in der stationären Pflege erneut stark gestiegen

    vdek fordert Pflegereform aus einem Guss

    Pressemitteilung • 

    Steigende Lebensmittelkosten und vor allem die seit 01.09.2022 geltende Tarifpflicht schlagen sich deutlich auf die Eigenbeteiligung der Pflegebedürftigen in den stationären Pflegeeinrichtungen nieder. So sind die Kosten für die pflegerische Versorgung, Unterkunft und Verpflegung im Zeitraum vom 01.01.2022 bis 01.01.2023 erneut stark angestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek). » Lesen

  11. Eigenanteile in der Pflege

    Neuer Leistungszuschlag der Pflegekasse führt zu Entlastungen – deutlich spürbar aber nur bei längeren Heimaufenthalten

    Pressemitteilung • 

    Eine neue Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) zeigt: Die seit Januar 2022 geltende gesetzliche Regelung, wonach sich die Pflegekassen mit einem gestaffelten Leistungszuschlag an den Pflegekosten beteiligen, bringt nur bei längeren Heimaufenthalten spürbare Entlastung. „Wir brauchen dringend eine nachhaltige politische Lösung für das Problem insgesamt“, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

  12. Pflegeversicherung

    Finanzielle Entlastung für Heimbewohner

    Politik • Magazin • 

    In den letzten Jahren sind die finanziellen Eigenanteile von Pflegebedürftigen, die in Pflegeheimen wohnen, stark gestiegen. Eine gesetzliche Neuregelung sieht nun ab 1. Januar 2022 einen prozentual gestaffelten Zuschlag der Pflegeversicherung vor, durch den die finanzielle Belastung der pflegebedürftigen Bewohner:innen begrenzt werden soll. » Lesen