– Notfall- und Rettungsdienstreform angehen
Kurzpapier des vdek vom September 2025
Die Notfallversorgung in Deutschland leidet seit Jahren unter Überlastung und Fehlsteuerung. Bagatellfälle blockieren Kapazitäten in Notaufnahmen und verlängern die Wartezeit für echte Notfälle. Auch der Rettungsdienst wird häufig ohne akute medizinische Notwendigkeit gerufen. Hinzu kommt ein unübersichtliches und uneinheitliches Leitstellensystem in den Ländern, die sich zudem ihrer finanziellen Verantwortung für den Rettungsdienst entziehen. Im Ergebnis haben sich die Ausgaben der Krankenkassen für Rettungsdienst und Krankentransport innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Nachdem das Notfallgesetz (NotfallG) im Oktober 2024 im ersten Durchgang den Bundestag passiert hatte, schien der Weg für eine Notfallreform geebnet, doch dann kam der Bruch der Ampelkoalition. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert die aktuelle Bundesregierung auf, den Faden wieder aufzunehmen und die Notfallreform schnell anzugehen.
Folgende Bausteine sind dabei aus Sicht des vdek und der Ersatzkassen entscheidend:
Kurzpapier des vdek vom September 2025
Die Notfallreform nimmt Fahrt auf: vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner begrüßt den Kabinettsentwurf. Zentrale Elemente wie das Gesundheitsleitsystem und die verpflichtende Ersteinschätzung sind wegweisend, um Notaufnahmen zu entlasten und Patienten schneller in die richtige Hilfe zu steuern. » Lesen
Anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Reform von Notfallversorgung und Rettungsdienst fordert der vdek einen zügigen Kabinettsbeschluss. Verbindliche Ersteinschätzung, Integrierte Notfallzentren und klare Zuständigkeiten müssen jetzt gesetzlich geregelt werden. » Lesen
Mit Blick auf die Anhörung des Referentenentwurfs im BMG betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner die Dringlichkeit der Notfallreform. Diese sei – insbesondere was das Ersteinschätzungsverfahren anbelangt – auch eine zentrale Weichenstellung für die im nächsten Jahr anstehende Einführung einer Primärversorgung. » Lesen
Deutschland braucht eine Reform der Akut- und Notfallversorgung: eine bessere Vernetzung von Rettungsdienst, Notaufnahmen und ambulanter Versorgung, die Optimierung der Ersteinschätzung und die prozessuale Zusammenführung der Rufnummern 112 und 116117. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat viele Elemente bereits erfolgreich im Einsatz. Damit eine Reform bundesweit erfolgreich ist, fordern der vdek und die KVB einheitliche Regelungen für eine zukunftsfähige Notfallstruktur. » Lesen
Mit dem im November 2025 vorgelegten Referentenentwurf will das Bundesgesundheitsministerium die Notfallversorgung grundlegend neu ordnen. Ziel ist es, Hilfesuchende künftig gezielter zu steuern, Doppelstrukturen abzubauen und die Notaufnahmen zu entlasten. » Lesen
Der vdek begrüßt, dass Bundesgesundheitsministerin Warken die überfällige Reform der Notfallversorgung und des Rettungsdienstes gesetzlich auf den Weg bringt. Akutleitstellen, Ersteinschätzung und Integrierte Notfallzentren seien Gamechanger, betont Boris von Maydell, Vertreter des Vorstands beim vdek. Wichtig sei, dass die Länder ihrer Finanzverantwortung für den Rettungsdienst nachkommen. » Lesen
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) fordern die Politik auf, die geplante Notfallreform und die Reform des Rettungsdienstes rasch anzugehen. „Die Reform ist überfällig, die Probleme müssen dringend gelöst werden”, erklärten Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, und Dr. Christian Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der KVB. » Lesen
Die Notfallversorgung in Deutschland leidet unter Überlastung und Fehlsteuerung. Notaufnahmen und Rettungsdienste werden oft für Bagatellfälle genutzt, während echte Notfälle zu lange warten. Die Reform muss klare Zugangswege schaffen: Integrierte Notfallzentren mit „Gemeinsamem Tresen“, Gesundheitsleitstellen als zentrale Steuerungseinheiten und ein im SGB V verankerter Rettungsdienst sind die entscheidenden Bausteine. » Lesen
Überfüllte Notaufnahmen, gestresstes Klinikpersonal – so oder so ähnlich ist es seit Jahren in vielen Veröffentlichungen zu lesen. Der neuen Bundesregierung war die Reform der Notfallversorgung im Koalitionsvertrag nur einen Satz wert. Dabei liegt der Gesetzentwurf der Ex-Ampel noch in den Schubladen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und wäre schnell zu beschließen. Ein Überblick. » Lesen
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und die Björn Steiger Stiftung fordern die Politikerinnen und Politiker von Bund und Land eindringlich auf, den Rettungsdienst im Interesse der Notfallbetroffenen, der Beschäftigten und der beitragszahlenden Versicherten und Arbeitgeber der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) grundlegend zu erneuern. » Lesen
Anlässlich der ersten Lesung im Bundestag mahnt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende vom Verband der Ersatzassen e.V. (vdek): Mit dem Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung ist es noch nicht getan, auch eine grundlegende Reform des Rettungsdienstes fehlt. » Lesen
Zum Kabinettsbeschluss für ein Gesetz zur Reform der Notfallfallversorgung erklärt Ulrike Elsner, vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Die seit langem von vielen Playern des Gesundheitswesens geforderte Notfallreform rückt mit dem Kabinettsbeschluss ein Stück näher.“ Was jedoch fehle, sei eine weitere strukturelle Reform des Rettungsdienstes. » Lesen
Schon lange sind Probleme in der Notfallversorgung bekannt. Jetzt hat das Bundeskabinett ein NotfallGesetz (NotfallG) beschlossen, um Hilfesuchende schneller in die passende Behandlung zu vermitteln und Notfalleinrichtungen effizienter zu nutzen. Viele wichtige und richtige Regelungen sind enthalten, jedoch fehlt die dringend notwendige Neustrukturierung des Rettungsdienstes » Lesen
Nach vielen Verzögerungen ist die Notfallreform im Bundestag angekommen. Viele wichtige und richtige Regelungen sind enthalten. Die dringend notwendige Neustrukturierung des Rettungsdienstes fehlt allerdings noch. » Lesen
Der Rettungsdienst ist unverzichtbar, wenn es um (lebens-)bedrohliche Notfälle geht. Jedoch kommt dieser oft auch dann zum Einsatz, wenn eigentlich der Ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig wäre. Um sowohl den Einsatz des Rettungsdienstes wirtschaftlicher zu betreiben als auch die Versorgung der Patienten angemessen sicherzustellen, sind eine bessere Planung und Reduzierung der Leitstellen der richtige Weg. » Lesen
Der vdek begrüßt, dass mit dem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung (NotfallG) die überfällige Reform der Notfallversorgung endlich angegangen wird. Nicht zu verstehen sei jedoch, warum das Thema Rettungsdienst ausgeklammert ist, betont vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Hier braucht es grundlegend neue Strukturen, die vor allem den Einsatz von Rettungsfahrzeugen sinnvoll und effizient organisieren und wertvolle Ressourcen einsparen.“ » Lesen
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert, die Reformen der Notfallversorgung und des Rettungsdienstes rasch anzugehen und als Gesamtpaket umzusetzen. Anlass sind die erneut deutlichen Kostensteigerungen, die die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu schultern hat. Laut den kürzlich veröffentlichten Jahresergebnissen haben sich die Ausgaben in beiden Bereichen verdoppelt, zugleich bleiben Qualitätsdefizite. » Lesen
Der vdek begrüßt, dass der Bundesgesundheitsminister einen Entwurf für eine Krankenhausreform vorgelegt hat. „Das Ziel, die Versorgung durch mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine stärkere Spezialisierung zu verbessern, ist richtig“, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Die Finanzierung des Transformations- aus dem Gesundheitsfonds führe jedoch zu Beitragserhöhungen. Außerdem sei eine Verknüpfung der Krankenhausreform mit einer Notfallreform essenziell. » Lesen
Eine Modernisierung der Versorgungsstrukturen ist angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und des medizinischen Fortschritts zwingend erforderlich. Dabei müssen die Versorgung im Krankenhaus, im Notfall sowie durch den Rettungsdienst oben auf der gesundheitspolitischen Agenda stehen. Auch der Wunsch der Versicherten nach zeitnahen Arztterminen muss Priorität haben. » Lesen
In einem 2016 vom vdek beauftragten Gutachten des AQUA-Instituts werden Empfehlungen zur Reform der ambulanten Notfallversorgung und einer besseren Verzahnung zwischen ambulantem und stationärem Notdienst sowie dem Rettungsdienst vorgestellt. Die Empfehlungen sind weiterhin aktuell. » Lesen
Eines der gesundheitspolitischen Hauptthemen der kommenden Jahre wird die Reformierung der Krankenhausversorgung sein. Der vdek beteiligt sich aktiv an der Debatte, wie die Krankenhausstrukturen der Zukunft auszusehen haben. » Lesen