Arbeitgeber und die Zusammenarbeit mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

In Deutschland erfolgt die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch die Arbeitgeber. Die Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung werden jährlich neu festgelegt. Neben der Geldleistung können auch Sachbezugswerte zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt gehören.

Arbeitgeber, die Betriebsrenten oder Pensionen an Mitarbeiter auszahlen, werden "Zahlstellen" genannt. Die Zahlstellen müssen der zuständigen Krankenkasse im Zahlstellenverfahren Beginn, Höhe, Veränderung und Ende der Versorgungsbezüge mitteilen.

Taschenrechner und Stift liegen auf einem Blatt Papier

Der vdek-Gleitzonenrechner 2017

Bei einem Arbeitsentgelt von 450,01 bis 850,00 Euro müssen Arbeitnehmer nur einen reduzierten Beitragsanteil zahlen, während der Arbeitgeberbeitrag nach dem tatsächlichen Arbeitsentgelt bemessen wird. Zur Berechnung der Beiträge in dieser sogenannten Gleitzone stellt der vdek einen Gleitzonenrechner bereit. Mehr »

Arbeitgeber sind verpflichtet, den jeweiligen Einzugsstellen durch Datenübertragung regelmäßig einen Beitragsnachweis zu übermitteln. Die Details der Übermittlung sind in der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) geregelt. Der Aufbau der Datensätze wurde zuletzt in den Gemeinsamen Grundsätzen vom 01.01.2012 beschrieben. Sämtliche technischen Details für die Datenfernübertragung (DFÜ) wurden in entsprechenden Richtlinien und technischen Spezifikationen beschrieben.

Nützliche Links 

 

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