Arbeitgeber und die Zusammenarbeit mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Gesundheit & Geld

Coronavirus - Informationen im Zusammenhang mit Arbeitgebern

16.05.2022 - Zahlen der KKH: Krankschreibungen wegen Burnouts seit Corona-Krise gestiegen

KKH-Pressemitteilung vom 09.05.2022 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die KKH-Pressestelle)

Vor allem seit der Corona-Krise sind Berufstätige immer länger wegen eines Burnouts krankgeschrieben. Das zeigen Daten zur Arbeitsunfähigkeit von Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse aus den vergangenen fünf Jahren. Den größten Sprung verzeichnet die KKH von 2019 auf das erste Corona-Jahr 2020 um 12,4 Prozent auf 31,5 Tage. Betroffen sind vor allem Krankenpfleger, Erzieher, Verkäufer und Bürofachkräfte. » Lesen

09.05.2022 - BARMER-Analyse: Zahl der Corona-Krankschreibungen sinkt erstmals in 2022

BARMER-Pressemitteilung vom 09.05.2022 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Erstmals in 2022 ist die Zahl der Corona-bedingten Krankschreibungen rückläufig. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter BARMER-versicherten Erwerbstätigen hervor. Demnach waren in der Woche vom 10. bis 16. April rund 63.500 Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld wegen einer Covid-19-Infektion arbeitsunfähig. Zwei Wochen zuvor waren es auf dem Höhepunkt noch etwa 84.900 Betroffene. Das entspricht einem Rückgang um rund 25 Prozent. » Lesen

29.03.2022 - BARMER-Auswertung: Neuer Höchststand bei Corona-Krankschreibungen

BARMER-Pressemitteilung vom 29.03.2022 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Noch nie waren so viele Menschen wegen Corona arbeitsunfähig wie aktuell. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter BARMER-versicherten Erwerbstätigen. Demnach waren im Jahr 2022 in der Woche vom 13. Februar bis 19. Februar 52.100 bei der Barmer versicherte Beschäftigte wegen einer Covid-19-Infektion arbeitsunfähig. Zu den Spitzenzeiten der ersten Wellen waren es bis zu 25.100 Krankengeld-Anspruchsberechtigte, die krankgeschrieben waren. Das entspricht einer Steigerung von 108 Prozent. » Lesen

02.03.2022 - DAK-Report: Arbeitsausfall wegen psychischer Erkankungen in 2021 auf neuem Höchststand

DAK-Pressemitteilung vom 02.03.2022 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die DAK-Pressestelle)

Das Niveau psychischer Krankschreibungsfälle lag 2021 mit 276 Fehltagen je 100 Versicherte um 41 Prozent über dem von vor zehn Jahren. Das geht aus dem neuen Psychreport der DAK-Gesundheit hervor. Frauen ab 55 Jahren hatten während der Corona-Pandemie die mit Abstand höchsten Steigerungsraten. „Unser Report zeigt, dass viele Menschen mit psychischen Erkrankungen extrem unter den anhaltenden Belastungen der Pandemie leiden“, so Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. » Lesen

12.01.2022 - Umfrage der TK: Vier von zehn Beschäf­tigten haben Probleme im Home­of­fice

TK-Pressemitteilung vom 12.01.2022 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

Eshilft nicht nur dabei, die Übertragung des Coronavirus deutlich zu reduzieren. Durch die Pandemie beschleunigt, hat es sich auch als eine neue Arbeitsform bewährt: Das Homeoffice. Jedoch sagen laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) gut vier von zehn Beschäftigten im Homeoffice (38 Prozent), dass sie sich durch einen schlecht ausgestatteten Homeoffice-Arbeitsplatz belastet fühlen, davon jeder Fünfte häufig (22 Prozent). » Lesen

03.09.2021 - Corona-Arbeitsschutzverordnung wird bis 24.11.2021 verlängert

Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 01.09.2021

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wird bis vorerst 24. November 2021 verlängert. Die Verordnung enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen. Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort. » Lesen

03.06.2021 - Zahlen zur Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit veröffentlicht

Meldung des Deutschen Bundestages vom 03.06.2021

Nach Angaben des Spitzenverbandes der gewerblichen Unfallversicherungsträger und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), sind bis zum 30. April 2021 insgesamt 119.675 registrierte Anzeigen auf Verdacht von Covid-19 als Berufskrankheit (BK) gemeldet worden. Darüber hinaus wurden bis zum selben Zeitpunkt 20.392 Fälle von Covid-19 als Arbeitsunfall gemeldet. » Lesen

28.05.2021 - Analyse der BARMER: Starke regionale Unterschiede bei Krankschreibungen wegen Corona

BARMER-Pressemitteilung vom 28.05.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BARMER-Pressestelle)

Bei Krankschreibungen wegen Corona gibt laut einer Analyse der BARMER starke regionale Unterschiede. So waren in der 18. Kalenderwoche dieses Jahres in Sachsen 605 von 100.000 krankengeldberechtigten BARMER-Versicherten wegen COVID-19 arbeitsunfähig gemeldet, das entspricht dem Fünffachen des Anteils in Schleswig-Holstein. Die Ursachen dafür reichten „von der Nähe zu ausländischen Hotspots über die Besiedelungsdichte bis hin zu unterschiedlich hoher Akzeptanz der Abstands- und Hygieneregeln“, so Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin der BARMER. » Lesen

10.05.2021 - Auswertung der TK: Kran­ken­stand durch Corona-Schutzmaßnahmen so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr

TK-Pressemitteilung vom 10.05.2021 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die TK-Pressestelle)

Mit 3,8 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Quartal 2021 so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die Fehltage seien bei fast allen Diagnosen zurückgegangen, besonders bei den Erkältungskrankheiten. „Es zeigt sich, dass die Abstands- und Hygieneregeln sowie die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten auch die Verbreitung anderer Infektionserreger verhindern“, so TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas. » Lesen

19.04.2021 - Änderung der Arbeitsschutz-Verordnung: Arbeitgeber werden zu Testangebot verpflichtet

» BMAS-Verordnung vom 14.04.2021

Durch eine Änderung der Arbeitsschutzverordnung werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Beschäftigtengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen zweimal pro Woche ein Testangebot erhalten. » Lesen

Vergangene Meldungen Corona-Pandemie im Zusammenhang mit Arbeitgebern finden Sie in unserem » Archiv.

  1. 3D Illustration - Corona Virus
    Covid-19

    Coronavirus – Informationen und Empfehlungen

    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen

 

In Deutschland erfolgt die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch die Arbeitgeber. Die Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung werden jährlich neu festgelegt. Neben der Geldleistung können auch Sachbezugswerte zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt gehören.

Arbeitgeber, die Betriebsrenten oder Pensionen an Mitarbeiter auszahlen, werden "Zahlstellen" genannt. Die Zahlstellen müssen der zuständigen Krankenkasse im Zahlstellenverfahren Beginn, Höhe, Veränderung und Ende der Versorgungsbezüge mitteilen.

Arbeitgeber sind verpflichtet, den jeweiligen Einzugsstellen durch Datenübertragung regelmäßig einen Beitragsnachweis zu übermitteln. Die Details der Übermittlung sind in der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) geregelt. Der Aufbau der Datensätze wird in Gemeinsamen Grundsätzen beschrieben. Sämtliche technische Details für die Datenfernübertragung (DFÜ) sind in entsprechenden Richtlinien und technischen Spezifikationen beschrieben.

Nützliche Links 

  1. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

    Fachthema

    Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, länger oder wiederholt erkrankten Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten, um die Arbeitsunfähigkeit möglichst schnell zu überwinden und das Beschäftigungsverhältnis zu erhalten. » Lesen

  2. Übergangsbereichsrechner 2022 für Beschäftigungsverhältnisse im Übergangsbereich

    Fachthema

    Mit dem vdek-Übergangsbereichsrechner können Arbeitgeber die jeweils maßgebenden Beitragsanteile für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber im Übergangsbereich ermitteln. Geringverdienende Arbeitnehmer sollen entlastet werden, indem sie bei einem regelmäßigen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 1.300 EUR nur einen reduzierten Beitragsanteil zahlen, während der Arbeitgeberbeitrag unverändert bleibt. » Lesen

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