Arbeitgeber und die Zusammenarbeit mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

In Deutschland erfolgt die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch die Arbeitgeber. Die Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung werden jährlich neu festgelegt. Neben der Geldleistung können auch Sachbezugswerte zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt gehören.

Arbeitgeber, die Betriebsrenten oder Pensionen an Mitarbeiter auszahlen, werden "Zahlstellen" genannt. Die Zahlstellen müssen der zuständigen Krankenkasse im Zahlstellenverfahren Beginn, Höhe, Veränderung und Ende der Versorgungsbezüge mitteilen.

  1. Taschenrechner, neben dem ein Stift liegt

    Übergangsbereichsrechner 2019 für Beschäftigungsverhältnisse im Übergangsbereich (vormals Gleitzone)

    Am 1.7.2019 wurde die Gleitzone durch den Übergangsbereich abgelöst. Mit dem vdek-Übergangsbereichsrechner können Arbeitgeber die jeweils maßgebenden Beitragsanteile für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber im Übergangsbereich ermitteln. Geringverdienendende Arbeitnehmer sollen entlastet werden, indem sie bei einem regelmäßigen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 1.300 EUR (statt bisher 850,00) nur einen reduzierten Beitragsanteil zahlen, während der Arbeitgeberbeitrag unverändert bleibt. » Lesen

Arbeitgeber sind verpflichtet, den jeweiligen Einzugsstellen durch Datenübertragung regelmäßig einen Beitragsnachweis zu übermitteln. Die Details der Übermittlung sind in der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) geregelt. Der Aufbau der Datensätze wird in Gemeinsamen Grundsätzen beschrieben. Sämtliche technische Details für die Datenfernübertragung (DFÜ) sind in entsprechenden Richtlinien und technischen Spezifikationen beschrieben.

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