Patientensicherheit

vdek und CLINOTEL verbessern Versorgung mit Knie- und Hüftprothesen

Mehr Patientensicherheit, höhere Qualität, geringere Kosten: Mit einem neuen Rahmen-Qualitätsvertrag verbessern der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und der Krankenhausverbund CLINOTEL die Versorgung mit Knie- und Hüftprothesen. Seit dem 1.1.2020 können Klinken des Verbundes, die überdurchschnittliche gute Versorgungsqualität nachweisen, mit dem vdek Verträge nach dem Muster des Rahmenvertrags abschließen. Von den Effizienzgewinnen der besseren Versorgung profitieren beide Vertragspartner. Auch für die Patienten, die Knie- oder Hüftprothesen erhalten sollen, reduzieren sich Komplikationen, die Zahl von unnötigen und Wechsel-Operationen wird gesenkt. Damit sinken auch die Ausgaben für die Behandlungen.

Elsner: Führen Offensive für mehr Patientensicherheit fort

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, erklärte: „Mit dem neuen Vertrag führen wir unsere 2018 gestartete Offensive für mehr Patientensicherheit fort. Die Versorgung mit Knie- und Hüftprothesen ist dabei ein besonders wichtiges Feld, denn bei den Implantaten handelt es sich um Hochrisiko-Medizinprodukte. Dass bundesweit zahlreiche Kliniken von CLINOTEL die Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllen, freut uns. Auch durch die freiwillige Veröffentlichung der Qualitätsergebnisse und der kontinuierlichen Patientenbefragung aller Mitgliedshäuser ist CLINOTEL ein interessanter Partner für uns. Wir hoffen, dass viele von ihnen den Rahmenvertrag abschließen.“

Beck: Ein echter Fortschritt gegenüber Rabattmodell

„Mit dem vdek haben wir einen Partner gefunden, der bereit war, für bessere Leistungen und überdurchschnittliche Qualität im Sinne der Versicherten auch eine bessere Vergütung zu leisten. Ein echter Fortschritt gegenüber dem bekannten ‚Rabattmodell‘, bei dem Abschläge vorgenommen werden, die Qualität jedoch nur Minimalanforderungen erfüllen muss. Von unserem Qualitätsvertrag werden die Patienten/Versicherten sehr profitieren“, sagte CLINOTEL-Geschäftsführer Udo Beck.

Viel Erfahrung, wenig Komplikationen sind Teilnahmevoraussetzungen

Dem neuen Vertrag beitreten können CLINOTEL-Kliniken, die ausreichend Erfahrung mit Knie- oder Hüftprothesen besitzen (Minimum: jeweils 50 Operationen pro Jahr) und bei der Qualitätssicherung durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) keine Auffälligkeiten aufweisen. Zur Beurteilung, ob die Kliniken die Qualität – über die gesetzlichen Anforderungen hinaus – steigern, wird u. a. bewertet, ob ihre Patienten weniger Komplikationen als im Bundesdurchschnitt erlitten haben und ob das Krankenhaus gemeinsam mit dem Patienten die Notwendigkeit eines Eingriffs besonders sorgfältig abgewogen hat. Der Vertrag läuft zunächst über drei Jahre. Die Ergebnisse werden vom IQTIG evaluiert. Am Vertrag beteiligt sind die Techniker Krankenkasse (TK), die DAK-Gesundheit, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die hkk - Handelskrankenkasse und die HEK – Hanseatische Krankenkasse.

 

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