Zulassung als Heilmittelanbieter

Jeder Anbieter von Heilmitteln bedarf einer Zulassung nach § 124 SGB V. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, haben der Verband der Ersatzkassen (vdek) und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) (gesetzlich handelnd für die landwirtschaftlichen Krankenkassen) vereinbart, ab dem 1.1.2010 ein gemeinsames Zulassungsverfahren durchzuführen. 

Kontaktaufnahme

Der Zulassungsantrag ist ausschließlich bei der zuständigen Landesvertretung zu stellen (zur Adressübersicht). Auskunft (telefonische Rückfragen und genaue Postanschriften) geben die Zentralen der zuständigen Landesvertretungen (dort Mitarbeiter aus dem Bereich Heilmittelversorgung/sonstige Vertragspartner erfragen):

Antragsunterlagen

Für die Zulassung müssen jeweils ein Antrag auf Zulassung, ein Berichtsbogen Selbstauskunft und eine Anerkenntniserklärung ausgefüllt an die Landesvertretung gesendet werden:

1. Antrag auf Zulassung

2. Berichtsbogen Selbstauskunft

3. Anerkenntniserklärung

Weiterhin fügen Sie bitte die nachstehenden Unterlagen bei:

  • Berufsurkunde (beglaubigte Kopie)
  • ggf. Fortbildungsnachweise
  • Grundriss/Skizze der Praxisräume
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
  • Meldebogen für den Datenaustausch (zur Downloadseite)
  • Kopie der Bestätigung durch die SVI für das Institutionskennzeichen
    (zu Beantragen bei der Arge-IK)

Bitte beachten Sie, dass aus Gründen der Rechtssicherheit eine Übersendung des Zulassungsantrages einschließlich der begleitenden Unterlagen ausschließlich auf dem Postwege erfolgen kann.

Weitere Voraussetzungen für die Zulassung

Konkrete Anforderungen an die Zulassung entnehmen Sie bitte den  Gemeinsamen Zulassungsempfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 124 Abs. 4 SGB V unter der Bezeichnung der jeweiligen Berufsgruppe.

Bei der Zulassung sind die Versorgungsverträge des vdek und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) anzuerkennen.

Die Verträge werden jeweils zwischen dem vdek  bzw. der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) einerseits und den Berufsverbänden der Heilmittelerbringer andererseits geschlossen und sind auf die Besonderheiten der jeweiligen Berufsgruppen abgestellt.

Die Vergütung von Heilmittelleistungen richtet sich nach den jeweils zwischen den Berufsverbänden und dem vdek bzw. dem Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung vereinbarten Vergütungslisten.