Kommentare der vdek-Vorstandsvorsitzenden Ulrike Elsner

vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner bezieht regelmäßig Stellung zu aktuellen Fragen der Gesundheitspolitik in der vdek-Zeitschrift „ersatzkasse magazin.“ Hier finden Sie die Vorstandskommentare des vergangenen Jahres. Zu den Kommentaren älterer Jahrgänge gelangen Sie über die jeweiligen ersatzkasse magazin.-Ausgaben.

Vorstandskommentare

  1. GKV-Ausgaben

    GKV-Spargesetz ist durch – jetzt müssen Strukturreformen folgen

    Vorstandskommentar • Politik • Magazin • 

    Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) ist nun beschlossene Sache. Das ist eine gute Botschaft für die Versicherten und Arbeitgeber, denn das Gesetz soll die prognostizierte Finanzierungslücken für 2027 (18,8 Milliarden Euro) und 2028 (25 Milliarden Euro) schließen und für stabile Beiträge zumindest in den nächsten zwei Jahren sorgen. Doch damit ist es nicht getan. Im Nachgang darf es keine neuen Sonderzahlungen an einzelne Leistungserbringergruppen wie Krankenhäuser oder die Pharmaindustrie geben. Darüber hinaus müssen jetzt rasch Strukturreformen folgen. Andernfalls bleibt die angestrebte Beitragssatzstabilität nur ein kurzer Erfolg. » Lesen

  2. GKV-Ausgaben

    Beitragssatzstabilität muss das oberste Ziel bleiben

    Vorstandskommentar • Magazin • 

    Die GKV-Ausgaben könnten 2027 ein Rekordniveau von 390 Milliarden Euro erreichen, das sind 100 Milliarden mehr als noch vor fünf Jahren. Trotz der hohen Gesundheitsausgaben liegt Deutschland in Hinblick auf die Lebenserwartung unter dem EU-Durchschnitt. Die steigenden Ausgaben werden seit Jahren über höhere Beiträge finanziert. Die Wirtschaftsweisen haben in ihrem Frühjahrsgutachten jetzt sehr deutlich vor einem weiteren Anstieg der Sozialabgaben (derzeit 42,3 Prozent) gewarnt und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) als Haupttreiber der Abgabenlast ausgemacht. » Lesen

  3. Einwurf

    Die Versichertenperspektive im Fokus

    Vorstandskommentar • Magazin • 

    Die Finanzkommission Gesundheit hat geliefert. Am 30. März stellten die Wissenschaftler: innen ihre 66 Empfehlungen zur – zunächst kurzfristigen – Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor. Denn klar ist: Es muss schnell etwas passieren, sonst drohen 2027 erneut Beitragssatzanhebungen für Versicherte und Arbeitgeber. » Lesen

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