Stellungnahmen zur EU-Gesundheitspolitik

Unternehmenskommunikation

Der vdek vertritt die Interessen der Ersatzkassen in der Europäischen Union besonders über seine Mitgliedschaft in der Association Internationale de la Mutualité (AIM) und in der Deutschen Sozialversicherung Arbeitsgemeinschaft Europa e. V. (DSVAE). Hier finden Sie aktuelle (zum Teil englischsprachige) Stellungnahmen, Erklärungen und Positionspapiere der AIM und der DSVAE unter Beteiligung des vdek zur EU-Gesundheitspolitik.

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Für ein gemeinsames soziales Europa von morgen

Die Fédération Nationale de la Mutualité Française (FNMF) hat zusammen mit der AIM ein Manifest veröffentlicht, das zu einem sozialeren, solidarischeren und integrativeren Europa aufruft. Es lädt Menschen aus der gesamten Europäischen Union ein, sich an einer Debatte über die Zukunft Europas und die Rolle der Gesundheits- und Sozialversicherungen zu beteiligen. Auch der vdek als Mitglied der AIM unterzeichnete das Manifest, um seine Solidarität zu bekunden und seiner Mitverantwortung für die Erreichung eines sozialen Europas Ausdruck zu verleihen. » Lesen

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Medizinprodukte: Für Regeln und Transparenz (Engl.: Medical Devices: Time to implement Regulations and increase Transparency)

AIM fordert gemeinsam mit der European Association of Hospital Pharmacists (EAHP), der European Hospital and Healthcare Federation (HOPE), der European Social Insurance Platform (ESIP), Prescrire und dem Ständigen Ausschuss der europäischen Ärzte (CPME) eine rechtzeitige Anwendung der neuen Vorschriften für Medizinprodukte und vollständige Transparenz über Hochrisiko-Medizinprodukte mit öffentlichem Zugang zu Eudamed (European Databank on Medical Devices). Eine AIM-Stellungnahme (Englisch) vom 26.02.2019.  » Lesen

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Erklärung der AIM zu Gesundheit in allen Politikbereichen

Heute ist allgemein anerkannt, dass Aspekte des täglichen Lebens wie Bildung, gesellschaftliche Integration, Wohnstandards oder eine sinnvolle Beschäftigung die Gesundheit und das Wohlbefinden bestimmen. Für Gesundheit wird nicht nur durch die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen gesorgt, sondern auch und vor allem durch andere umfassendere Faktoren, die sich auf die Umstände auswirken, unter denen Menschen geboren werden, leben und altern. Auf Basis dieser Feststellung gibt AIM Empfehlungen an die EU-Institutionen, aber auch an alle anderen Interessengruppen, deren Beteiligung für die Verwirklichung der Gesundheit in allen Politikbereichen von wesentlicher Bedeutung ist. Eine AIM-Stellungnahme vom 21.06.2018. » Lesen

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Was denken die Kostenträger über den neuesten HTA-Vorschlag? (Engl.: First general AIM Response to the European Commission Proposal on HTA)

AIM begrüßt die Bemühungen auf EU-Ebene, die Qualität und Aktualität von Gesundheitstechnologiebewertungen (Health Technology Assessment - HTA) zu verbessern. Es wird befürwortet, durch eine unionsweite Zusammenarbeit sicherzustellen, dass Gutachter rechtzeitig Zugang zu relevanten Daten erhalten, um aussagekräftige Vergleiche zu den bewerteten Technologien und den geeignetsten Vergleichern ziehen zu können. Als verbesserungswürdig wird jedoch der Vorschlag der EU-Kommission angesehen, klinische Bewertungen nicht mehr durch einzelne HTA-Gremien durchzuführen, sondern durch eine gemeinsame Bewertung zu ersetzen. Diese Regelung ginge aus Sicht der AIM zu Lasten sowohl der Mitgliedsstaaten, die gezwungen wären, diese gemeinsamen Bewertungen für neue Medikamente und Medizinprodukte zu verwenden, als auch zu Lasten der Qualität und Zuverlässigkeit der Bewertungen, die nun schneller erstellt werden müssten. Eine AIM-Stellungnahme (Englisch) vom 15.02.2018. » Lesen

DSVAE

Vorschlag zur Einführung von Notfallmaßnahmen für die soziale Sicherheit nach dem Brexit

Am 30.01.2019 hat die Europäische Kommission Notfallmaßnahmen im Bereich der Koordinierung der sozialen Sicherheit vorgelegt, da zurzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union ohne Austrittsabkommen verlassen wird (sog. No-Deal-Brexit; ursprünglich geplantes Austrittsdatum: 30.03.2019, zuletzt verschoben auf 31.01.2020). In diesem Fall verlören auch die Verordnungen zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit ihre Geltung in Bezug auf das Vereinigte Königreich. Ohne weitere Regelungen würde es keine Garantien für Ansprüche der sozialen Sicherheit für Bürger der Union und des Vereinigten Königreichs aus dem Koordinierungsrecht geben. Deshalb schlägt die DSVAE in einer Stellungnahme vom 27.02.2019 eine Notfallverordnung vor. » Lesen

DSVAE

Digitalisierung nutzen: Gesund, Solidarisch, Europäisch

Die Träger der Sozialversicherung setzen sich mit der Digitalisierung intensiv auseinander und können bereits auf Erfolge auf nationaler und europäischer Ebene verweisen. In allen Sozialversicherungszweigen kommen digitale Lösungen zum Einsatz, um die Beratung und Versorgung der Versicherten und Patienten zu verbessern. Dies gilt beispielsweise in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung für onlinegestützte Leistungen und Angebote im Bereich der Prävention und Therapie. Ein Impulspapier der Deutschen Sozialversicherung vom 7. März 2018. » Lesen

DSVAE

Zugang zum Sozialschutz für Menschen in allen Beschäftigungsformen

Die Spitzenorganisationen der deutschen Sozialversicherung teilen die Ansicht, dass der angemessene Zugang zum Sozialschutz für Arbeitskräfte, Arbeitsmarkt und Sozialversicherungssysteme bedeutend ist. Die von der Kommission geführte Diskussion zur Sicherstellung eines angemessenen Sozialschutzes für alle Erwerbstätigen und einer Übertragbarkeit erworbener Leistungsansprüche bei wechselnder Erwerbsform wird begrüßt. Denn auch wenn sich die Arbeitswelt und damit die Arbeitsverhältnisse im klassischen Sinne verändern, bleiben die Schutzbedürfnisse der Menschen gleich. Eine Stellungnahme der Deutschen Sozialversicherung vom 15. Januar 2018. » Lesen

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