Archiv: Coronavirus – Informationen zu Arzneimitteln und Apotheken

Coronavirus – Vergangene Meldungen im Zusammenhang mit Arzneimitteln und Apotheken

15.03.2021 - Bundesregierung setzt Impfungen mit AstraZeneca aus

Meldung der Bundesregierung vom 15.03.2021

Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca werden in Deutschland aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) ausgesetzt. Laut Bundesgesundheitsminister Spahn handelt es sich dabei um eine „reine Vorsichtsmaßnahme“. Deutschland folgt mit dieser Entscheidung anderen europäischen Ländern, die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff bereits ausgesetzt hatten.

Hintergrund sind neu gemeldete Fälle von Thrombosen der Hirnvenen, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung auftraten. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Die Bundesregierung wird ihr weiteres Vorgehen an dieser Entscheidung ausrichten. » Lesen

19.02.2021 - Bundesinstitut bezeichnet Impstoff von AstraZeneca als hochwirksam und sicher

Meldung der Bundesregierung vom 19.02.2021

Der in den letzten Wochen viel diskutierte Corona-Impfstoff von AstraZeneca zeichnet sich duch eine hohe Wirksamkeit und Sicherheit aus. Dies meldet die Bundesregierung bezugnehmend auf eine Übersicht des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut).

Der Wirksamkeit des Impfstoffs liege laut Studien bei 70 Prozent. Sollte ein Geimpfter doch erkranken, verhindere der Impfstoff schwere Verläufe. Kein Teilnehmer der Zulassungsstudien musste stationär behandelt werden. Das Paul-Ehrlich-Institut informiert auf seiner Webseite in zweiwöchentlichem Abstand über Ergebnisse der Nebenwirkungsbeobachtung (Pharmakovigilanz). » Lesen

29.01.2021 - Empfehlung der Ständigen Impfkommission zum COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca

Beschluss der STIKO zur 2. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung vom 29.01.2021

In ihrem Beschluss zur 2. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung äußert sich die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts zum Impfstoff von AstraZeneca. Im Unterschied zu den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer handelt es sich hierbei um einen vektor-basierten Wirkstoff.

Die STIKO hält den Impfstoff von AstraZeneca grundsätzlich für gleichermaßen geeignet, um Personen vor einer Ansteckung mit COVIV-19 zu schützen, formuliert allerdings eine Einschränkung: Sie empfiehlt, den Impfstoff nur Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren anzubieten. „Zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren liegen aktuell keine ausreichenden Daten vor", so die STIKO weiter. » Lesen

12.01.2021 - Bisher 688.782 Corona-Impfungen in Deutschland

Meldung der Bundesregierung vom 12.01.2021

Seit Impfstart Ende Dezember 2020 wurden laut Robert Koch-Institut 688.782 Impfungen gezählt. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Zudem gehören alle über 80-Jährigen zur Gruppe mit höchster Priorität. Außerdem zählen Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst dazu.

Im Sommer werde man allen in Deutschland ein Impfangebot machen können, bekräftigt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. » Lesen

14.08.2020 - Apotheken fürchten laut Umfrage zweite Infektionswelle

aposcope-Pressemitteilung vom 14.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die aposcope-Pressestelle)  

Laut Marktforschungsinstitut aposcope wachse bei vielen Apotheken die Sorge vor dem Virus. Eine Umfrage vom 5. bis 7. August 2020 unter 102 Apotheken zeige, dass 83 Prozent des Apothekenpersonals einen Anstieg der Infektionskurve "mit vielen Toten" befürchten. Ferienende, Urlaubsrückkehrer und immer weniger Rücksichtnahme würden als einige Gründe dafür gesehen, dass die Corona-Zahlen wieder stark ansteigen und sich mitunter den Werten vom Frühjahr nähern. » Lesen

16.07.2020 - Neuer Vertrag zwischen vdek und DGAUM: Künftig können sich mehr Ersatzkassenversicherte am Arbeitsplatz impfen lassen

vdek-Pressemitteilung vom 16.07.2020

Der vdek und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) bauen das Angebot für Impfungen am Arbeitsplatz weiter aus. Ab sofort können Versicherte der Ersatzkassen gängige Impfungen auch beim Betriebsarzt durchführen lassen, wenn dieser eine entsprechende Teilnahmevereinbarung mit DGAUM schließt. » Lesen

04.07.2020 - Abweichungsverordnung zu den Approbationsordnungen für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker tritt in Kraft

Das Bundesgesundheitsministerium hat mit der Abweichungsverordnung von der Approbationsordnung für Ärzte vom 30.03.2020 erste Maßnahmen ergriffen, damit den Medizinstudierenden infolge einer notwendigen Mitwirkung an der Gesundheitsversorgung keine Nachteile für den Studienfortschritt entstehen. Die weiteren Entwicklungen haben gezeigt, dass auch für die zahnärztliche Ausbildung und die pharmazeutische Ausbildung von den jeweiligen Approbationsordnungen abweichende Regelungen erforderlich sind, mit denen die Durchführung der Prüfungen sowie die Fortführung des Studiums gewährleistet werden.

» Abweichungsverordnung zu den Approbationsordnungen für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker vom 03.07.2020

18.06.2020 - Coronavirus SARS-COV-2: Perspektiven der Impfstoffentwicklung

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

In der stellenweise stark polarisierten Debatte um die gesellschaftlichen Folgen der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie gerät manchmal aus dem Blick, wie groß die Fortschritte in der Impfstoffentwicklung sind. Dank einer einzigartigen weltweiten Anstrengung werden mittlerweile über 100 aussichtsreiche Präparate untersucht, wovon sich zehn bereits in der klinischen Erprobung am Menschen befinden. Bis zur Produktion eines wirksamen Impfstoffs in ausreichender Menge und einer Impfung einer Mehrheit der Bevölkerung werden die direkten und mittelbaren Folgen der Pandemie unseren Alltag weiter prägen. » Lesen

22.04.2020 - SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnungen

SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung

Die SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungs-VO sieht u.a. für Apotheken eine zeitlich befristete Vergütung für den Botendienst und erleichterte Austauschmöglichkeiten bei der Arzneimittelabgabe vor. Ziel ist die Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker sowie von Patienten in Quarantäne und häuslicher Isolation. » Lesen

18.03.2020 - Infektionsschutz: Ersatzkassen lockern Abgaberegelungen für Medikamente in Apotheken

Pressemitteilung des vdek vom 18.03.2020

Um die Zahl der Personenkontakte in Apotheken zu reduzieren und damit das Risiko einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus (SARS-CoV-2) zu verringern, lockern die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) die Regelungen zur Abgabe von Arzneimitteln. Ab sofort können Apotheker den Versicherten der Ersatzkassen statt einer rabattierten Arznei auch nicht-rabattierte Arzneimittel ausgeben. » Lesen

Zu den neuesten Meldungen zur Arzneimitteln und Apotheken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelangen Sie » hier.

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    Der vdek informiert über aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Empfehlungen zur Corona-Pandemie hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und für die weiteren GKV-Verbände. » Lesen