Der vdek-Zukunftspreis 2014: Was ist eigentlich gesund?

Projekte zur Gesundheitsbildung von Kindern und Jugendlichen

Mit der Frage "Was ist eigentlich gesund?" hat der vdek beim Zukunftspreis 2014 die Gesundheitsbildung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus gerückt. Und nicht weniger als 68 Teilnehmer haben die Frage mit ihren engagierten Projekten beantwortet. Drei Projekte haben die Jury dabei besonders überzeugt: Als Sieger wurde die Initiative Obeldicks aus Datteln mit einem Programm gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen prämiert, den zweiten Platz erreichte das Präventionsprojekt Papilio e.V. aus Augsburg und das Ernährungsprojekt "Zu Gast bei Vitaminika" aus Berlin wurde mit dem Achtungspreis ausgezeichnet. Die Preise mit einem Gesamtwert von 20.000 Euro wurden am 14. Oktober 2014 in Berlin verliehen.

  • Gruppenfoto der Preisträger des vdek-Zukunftspreises 2014

    Die Preisträger des vdek-Zukunftspreises 2014.

  • Festsaal mit Publikum und Rednerin, im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift vdek.

    Die Verleihung des vdek-Zukunftspreises 2014.

  • Ein Redner am Rednerpult

    Prof. Dr. Thomas Reinehr, Chefarzt an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, entwickelte das Schulungsprogramm Obeldicks, das den ersten Preis erhielt.

  • Frau am Renderpult

    Heidrun Mayer von dem Präventionsprogramm Papilio e. V., das mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.

  • Frau auf der Bühne neben dem Rednerpult mit einem Mikrophon in der rechten und Karten in der linken Hand

    Julia Gorr vom Projekt "Zu Gast bei Vitaminka", das mit dem Achtungspreis ausgezeichnet wurde.

  • Ein Redner am Renderpult

    Dr. Werner Bartens von der Süddeutschen Zeitung bei seinem Impulsreferat.

  • Zwei Frauen am Rednerpult, im Hintergrund das Logo des vdek

    Heike Hölling, Studienleiterin von KiGGS Wellen am Robert Koch-Institut, zusammen mit der Moderatorin Gabriele Prissok vom vdek.

  • Mann am Rednerpult

    Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek, hält eine Laudatio.

  • Eine Frau am Rednerpult

    Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, bei der Eröffnungsrede.

  • Gruppenfoto der Preisträger und des Veranstalters des vdek-Zukunftspreises

    Die Preisträger des vdek-Zukunftspreises 2014.

Wie gesund sind unserer Kinder? Ausgewählte Ergebnisse der KiGGS-Studie (PDF, 1 MB)

Vortrag von Heike Hölling & KiGGS Study Group, Robert Koch-Institut, Berlin

Die Preisträger des Zukunftspreises 2014

Die vdek-Publikation "ersatzkasse magazin." widmet dem Zukunftspreis wieder eine Spezialausgabe und stellt die prämierten Projekte ausführlich vor.

Cover des ersatzkassse magazin. spezial zum vdek-Zukunftspreis 2014. Coverbild: Vier kleine Kinder liegen sternförmig auf einer Wiese.

ersatzkasse magazin. Spezial Was ist eigentlich Gesund?

Das Sonderheft zum vdek-Zukunftspreis 2014 mit einer ausführlichen Vorstellung der Initiative und der drei Preisträger

Obeldicks: Bewegung und gesunde Erhährung fördern

Lebensgewohnheiten zu ändern, die zu Übergewicht und Adipositas führen, ist schwer – besonders für Kinder und Jugendliche. Im Programm Obeldicks bewältigen sie dies gemeinsam mit gleichaltrigen Betroffenen. Die Eltern werden mit einbezogen.

  • Junge Frau und männlicher Teenager bereiten in einer Küche Essen zu

    Kochen mit Ernährungswissenschaftlerin Yvonne Uysal

  • Mutter und Sohn auf einer Bank in der Natur

    Der neunjährige Adam S. und seine Mutter Justyna sind voller Überzeugung dabei

Obeldicks belegt beim vdek-Zukunftspreis 2014 den 1. Platz (Preisgeld 10.000 Euro ). Ansprechpartner für das Projekt ist Prof. Dr. Thomas Reinehr von der Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln der Universität Witten/Herdecke. Der Webauftritt ist unter www.kinderklinik-datteln.de erreichbar.

Papilio: Rüstzeug fürs Leben

Bereits im Kindergarten ein positives Sozialverhalten, einen angemessenen Umgang mit Gefühlen und gegenseitiges Verständnis zu erlernen – darauf zielt das Präventionsprogramm Papilio ab. Es fußt auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass der frühzeitige Erwerb sozial-emotionaler Kompetenzen vor den Risiken schützt, die zur Entwicklung von Sucht und Gewalt führen. Von diesem Konzept profitieren Kinder, Erzieherinnen und Eltern gleichermaßen.

  • Vor einem Bücherregal halten zwei Frauen und ein Mann jeweils ein Buch über das Präventionsprogramm Papilio in die Kamera

    Heidrun Mayer (r.) und Annika Jungclaus (beide Papilio e. V.) freuen sich gemeinsam mit dem Gerolsbacher Bürgermeister Martin Seitz über den Erfolg des Präventionsprogramms.

  • Erzieherin bastelt mit einer Gruppe von Kindern an einem Tisch

    Am Spielzeug-macht-Ferien-Tag basteln die Kinder mit Unterstützung von Erzieherin Andrea Schiefner ihre eigenen Spielsachen.

  • Drei Frauen sitzen zur Besprechung an einem Wohnzimmertisch

    Im Rahmen des ElternClubs tauschen Nicola Schraer und Michaela Jais gemeinsam mit Kindergarten-Leiterin Waltraud Brückl (v. r.) Erfahrungen und Ratschläge zu Erziehungsfragen aus.

Das Präventionsprojekt Papilio e. V. hab beim vdek-Zukunftspreis den 2. Platz errungen (Preisgeld 8.000 Euro ). Ansprechpartnerin für das Projekt ist Heidrun Mayer. Den Webauftritt des Projektes erreichen Sie unter www.papilio.de

Vitaminka: Auf den Geschmack gekommen

„Ich esse kein Gemüse! Nein! Ich esse mein Gemüse nicht! Nein, mein Ge müse ess’ ich nicht!“ Heinrich Hoffmanns Geschichte vom Suppen-Kaspar ist für viele Familien heute Realität am Mittagstisch. Spargel, Erbsen, Rote Beete? Kinder greifen lieber zu Pommes, Nudeln, Eis – bis sie auf Vitaminka treffen.

  • Junges Mädchen mit Kochmütze und Schürze präsentiert Teller mit selbstgemachten Gebäck. Neben ihr eine Erzieherin.

    Die junge Köchin Monika (r.) präsentiert ihrer Mutter Irina Skripnik ihre selbst zubereitete Mahlzeit – und gemeinsam wird gegessen.

  • Zwei Frauen Erzieherinnen im Clowns-Kostüm knien hinter einem Kind mit Kochmütze am Mittagstisch

    Vitaminka (r.) und ihre lustigen Freunde begeistern die Kinder für gesundes Essen, das schmeckt.

Das Projekt "Zu Gast bei Vitaminka" erhielt den Achtungspreis (2.000 Euro). Ansprechpartnerin für das Projekt ist Julia Gorr, Club Dialog e. V., Berlin. Den Webauftritt des Trägers erreichen Sie unter www.club-dialog.de

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