Präventionsbericht 2016

Mit dem jährlichen Präventionsbericht stellen die Krankenkassen auf freiwilliger Basis Transparenz über ihre Leistungen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20 Abs. 4  SGB V her.

Cover Präventionsbericht 2016

Broschüre Präventionsbericht 2016

Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung: Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung Berichtsjahr 2015.

Im Berichtsjahr 2015 förderten die Krankenkassen mit ihren Aktivitäten zur Primärprävention und Gesundheitsförderung über 24.000 Settings und knapp 11.000 Betriebe. In den sogenannten Settings oder auch Lebenswelten wie beispielsweise Stadtteile, Schulen und Kitas konnten 2,5 Millionen Menschen direkt erreicht werden. 1,3 Millionen profitierten an ihrem Arbeitsplatz von gesundheitsfördernden Maßnahmen. Hinzu kommen knapp 1,7 Millionen, die an individuellen Kursangeboten der Krankenkassen (Präventionskursen) teilgenommen haben. Insgesamt wurden 5,5 Millionen Menschen mit Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung direkt erreicht.

Mehr als 317 Millionen Euro für Gesundheitsförderung ausgegeben

Die Krankenkassen haben auch im Berichtsjahr 2015 ihr Engagement in der Prävention und Gesundheitsförderung verstärkt und wendeten über 317 Millionen Euro für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ihrer Versicherten auf. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Hiervon wurden 76 Millionen Euro für Maßnahmen in Betrieben (plus 12 Prozent) und 38 Millionen Euro für das Engagement in den Lebenswelten (Setting-Ansatz) verausgabt (plus 20 Prozent). Für die Durchführung von individuellen Präventionskursen zur Stärkung von gesundheitsförderlichem Verhalten investierten die Krankenkassen 203 Millionen Euro, 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Krankenkassen bauen Gesundheitsförderung weiter aus

Die mit dem am 25. Juli 2015 in Kraft getretenen wesentlichen Neuregelungen durch das Präventionsgesetz bilden den fachlichen Themenschwerpunkt des Präventionsberichts. Das Engagement der Krankenkassen wird sich auch zukünftig verstärken. Dabei bauen die Krankenkassen ihre Leistungen quantitativ aus, mit der nationalen Präventionsstrategie, den Landesrahmenvereinbarungen sowie den regionalen Koordinierungsstellen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bilden sich neue Kooperations- und Netzwerkstrukturen und bereits vorhandene werden weiter ausgebaut.

Präventionsberichte der Vorjahre

Der quantitative Ausbau und die Qualitätsverbesserungen in Prävention und Gesundheitsförderung werden seit der Wiedereinführung des § 20 Abs. 1 und 2 SGB V im Jahr 2000 dokumentiert.

Hier stehen Ihnen die Präventionsberichte 2005 bis 2015 zu den Berichtsjahren 2003 bis 2014 zur Verfügung:

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