Archiv: Coronavirus – Informationen zur ärztlichen Versorgung

Coronavirus – Vergangene Meldungen zur ärztlichen Versorgung

18.06.2020 - Schutzschirm Arztpraxen: Mehr Mitsprache für Krankenkassen

Artikel aus ersatzkasse magazin 3. Ausgabe 2020

Viele Patienten gehen derzeit trotz Beschwerden nicht zum Arzt – aus Angst, sich im Wartezimmer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Ärzte und Psychotherapeuten sind unterschiedlich vom Rückgang der Leistungen betroffen. Die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen erfolgte zeitlich befristet auch per Telefon. Psychotherapien sind grundsätzlich auch per Video oder – bei bekannten Patienten – per telefonischer Konsultation möglich. Zudem sind viele Früherkennungsuntersuchungen und ambulante Operationen verschoben worden. Auf den Wegfall eines Teils der vertragsärztlichen Leistungen hat der Gesetzgeber reagiert und einen möglichen Ausgleich geregelt. » Lesen

15.06.2020 - GBA beschließt Richtlinienänderung zur vertragsärztlichen Versorgung

Meldung des Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA). Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die GBA-Pressestelle.

Der GBA-Beschluss des  zur Richtlinienänderung der Methoden vertragsärztlicher Versorgung wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Demnach können Vertragspartner der Bundesmantelverträge die Umsetzung von Vorgaben zur Qualitätssicherung vorübergehend aussetzen, von diesen abweichen oder diese anpassen, soweit dies durch das COVID-19-Infektionsgeschehen erforderlich und im Hinblick auf eine qualitätsgesicherte Versorgung von Patienten vertretbar ist. Der Beschluss tritt rückwirkend zum 27.03.2020 in Kraft. » Lesen

14.05.2020 - Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung aufgrund der COVID-19-Epidemie: Rückkehr zur regulären Patientenversorgung ab dem 1. Juni

Pressemitteilung des G-BA vom 14.05.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Krankenkasse)

Die befristete Sonderregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte ist nach derzeitiger Einschätzung der Gefährdungslage letztmalig bis einschließlich 31. Mai 2020 verlängert worden. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einstimmig am Donnerstag in Berlin. Ab dem 1. Juni 2020 gilt dann wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist, eine körperliche Untersuchung notwendig ist. » Lesen

29.04.2020 - Möglichkeit der telefonischen Befunderhebung für Krankschreibung nochmals um zwei Wochen verlängert

Pressemitteilung des G-BA vom 21. 04.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Krankenkasse)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Mittwoch die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte um zwei Wochen verlängert. Die Ausnahmeregelung wäre bei Nichtverlängerung am 4. Mai 2020 ausgelaufen. » Lesen

21.04.2020 - Krankschreibungen bei leichten Atemwegserkrankungen können vorerst weiterhin nach telefonischer Anamnese erfolgen

Pressemitteilung des G-BA vom 21. 04.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Krankenkasse)

Befristet bis zum 4. Mai 2020 darf die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen auch nach telefonischer Anamnese erfolgen. Das Fortdauern der Arbeitsunfähigkeit kann im Wege der telefonischen Anamnese einmalig für einen weiteren Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen festgestellt werden.. » Lesen

08.04.2020 - Ambulante Versorgung: Schnelle Reaktion auf Corona-Pandemie

Artikel aus ersatzkasse magazin. 2. Ausgabe 2020

Die Corona-Pandemie stellt die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland vor große Herausforderungen. Zum einen muss die Testung und Behandlung von Erkrankten sichergestellt, zum anderen eine Ausbreitung des Virus eingedämmt werden. Die gemeinsame Selbstverwaltung hat hierzu in den letzten Wochen eine Reihe von Maßnahmen getroffen. » Lesen

25.03.2020 - Krankenhausentlastungsesetz: Maßnahmen in den Arztpraxen

Pressemitteilung des vdek vom 25.03.2020

Auch in den Arztpraxen sind umfangreiche Maßnahmen vorgesehen, um die niedergelassenen Ärzte zu entlasten und die Versorgung sicherzustellen. So können Vertragsärzte zum Schutz vor einer zu hohen Umsatzminderung aufgrund der Corona-Pandemie Ausgleichszahlungen von den Krankenkassen bekommen.

Zusätzlich bekommen die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) die Kosten für „Schwerpunktambulanzen“ erstattet, wenn diese errichtet werden, um Patientinnen und Patienten mit Atemwegserkrankungen von den Patienten mit anderen Erkrankungen zu separieren und damit die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Terminservicestellen der KVen sollen personell ausgebaut und zusätzliche Kosten aufgrund der erhöhten Anruferquote auf der Servicenummer 116 117 zusätzlich vergütet werden. Elsner: „Die niedergelassenen Ärzte versorgen einen Großteil der Patienten mit leichten Verdachts- und Erkrankungsfällen. Dies ist eine enorme Herausforderung für die vertragsärztliche Versorgung.“ » Lesen

Zu den neuesten Meldungen zur ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelangen Sie » hier.

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