Arzneimittel
Kompakte Informationen zur Arzneimittelrichtlinie, zu zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln sowie zu häufig gestellten Fragen zum Thema Arzneimittel. » Lesen
Für Generika (Singular: Generikum) sind auch die Begriffe „wirkstoffgleiche Arzneimittel“ bzw. „Nachahmerprodukte“ gebräuchlich. Läuft ein Patent für einen Arzneistoff nach 20 Jahren aus, können andere Pharmahersteller wirkstoffgleiche Medikamente unter einem eigenen Handelsnamen oder dem Wirkstoffnamen auf den Markt bringen. Durch mehrere wirkstoffgleiche Produkte wird ein Wettbewerb in Gang gesetzt, der das Preisniveau senkt. Generika-Hersteller können diese Präparate preiswerter anbieten, da sie keine aufwändigen klinischen Studien zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit aufwenden müssen. Vielmehr können sie von der sogenannten „bezugnehmenden Zulassung“ Gebrauch machen.
Auch Generika werden vor ihrer Zulassung nach strengen Kriterien geprüft, die pharmazeutischen Hersteller müssen dabei die sogenannte „Bioäquivalenz“ (Vergleichbarkeit bzw. Austauschbarkeit) zum Originalarzneimittel nachweisen.
Generika sind in ihrer Wirkstoffzusammensetzung und Wirkung vergleichbar mit dem Originalpräparat. Sie haben – auch wenn sie kostengünstiger angeboten werden – in der Regel keine Nachteile gegenüber dem Originalpräparat. Der Einsatz von Generika hat sich in Deutschland bewährt, die Verordnungsquoten liegen bei rund 80 Prozent (Stand 2023).
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Zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und dem Deutschen Apothekerverband e. V. (DAV) besteht ergänzend zu dem Rahmenvertrag nach § 129 SGB V ein nur für die Ersatzkassen gültiger Arzneiversorgungsvertrag (AVV). » Lesen
Anlässlich der erneuten Beratungen zur Standortklausel mahnt der vdek, dass Ausnahmen vom erhöhten Herstellerabschlag die GKV nicht zusätzlich belasten dürfen. Mindereinnahmen sollen durch höhere Rabatte für Hersteller ohne Produktion in Deutschland ausgeglichen und Entlastungen auf essenzielle Arzneimittel begrenzt werden. » Lesen
Zur morgigen Tagung des „Fachgremium Standortklausel“ warnt vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner davor, die Förderung des Pharmastandorts aus GKV-Beiträgen zu finanzieren. Ausnahmen vom zusätzlichen Herstellerabschlag müssten finanziell kompensiert werden. » Lesen
Hier finden Sie Grafiken und Tabellen zum Thema Arzneimittel, etwa zu den Ausgaben für Arzneimittel, zum Umsatz der Apotheken und zu gesetzlichen Arzneimittelrabatten. » Lesen
Die Preise für neue, patentgeschützte Arzneimittel sind europaweit zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Association Internationale de la Mutualité (AIM). „Die Studie zeigt das Einsparpotenzial, wenn wir ein Preisbildungsverfahren hätten, dass sich stärker an den realen Kosten der Pharmaindustrie orientiert”, kommentiert vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen
Vor dem Hintergrund der anstehenden Apothekenreform erklärt vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner: „Von der geforderten Erhöhung des Packungsfixums von 8,35 Euro auf 9,50 Euro profitieren vor allem Apotheken mit hohen Packungsabgabemengen in Ballungsgebieten und Versandapotheken.“ Benötigt werde eine gute Apothekenversorgung sowohl in Ballungsgebieten als auch auf dem Land. » Lesen
Heute berät der Bundestag über einen Antrag der Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Kosten für hochpreise Arzneimittel bezahlbar halten“. In diesem Zusammenhang weist der vdek auf den wichtigen Beschluss des G-BA zur Austauschbarkeit von Biologika durch preisgünstigere Nachahmerpräparate hin. Dieser wird vom vdek ausdrücklich unterstützt. » Lesen
Über Arzneimittel-Rabattverträge einigen sich Krankenkassen und Arzneimittelhersteller auf Preisnachlässe je abgegebener Arzneimittelpackung. » Lesen