ersatzkasse magazin. 1. Ausgabe 2021

Gesundheitspolitik im Superwahljahr 2021 – Start der ePA – Verträglichkeit von Corona-Impfungen – Sepsis-Kampagne klärt auf

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ersatzkasse magazin. (1. Ausgabe 2021): Herausforderungen im Wahljahr 2021

ersatzkasse magazin. befasst sich in seiner neuen Ausgabe mit den großen gesundheitspolitischen Herausforderungen im Superwahljahr 2021. Analysiert werden der (pandemiebedingte) Finanzdruck der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Handlungsdruck, die Krankenhauslandschaft zu reformieren. Warum die Pflegereform überfällig ist, zeigen die steigenden Eigenanteile der Pflegebedürftigen und die Finanzlage in der Pflegeversicherung. Die Corona-Pandemie überschattet derzeit vieles. Journalist Rainer Woratschka gibt einen Überblick, mit welchen Konzepten die Politik auf Bundes- und Landesebene insbesondere in Fragen der Pandemiebekämpfung in den Wahlkampf zieht.

gematik: ePA braucht „Erlebnis des Nutzens“

Seit dem 1. Januar 2021 steht allen gesetzlich Krankenversicherten die elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung. Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik, geht davon aus, dass sich die ePA in den nächsten Jahren etablieren wird. „Für die Akzeptanz braucht die ePA das Erlebnis des Nutzens“, betont er im Interview mit ersatzkasse magazin. Nur durch die regelmäßige Verwendung werde die ePA auch erlebbar. Er ist überzeugt davon, dass die ePA zu einer noch besseren Gesundheitsversorgung beiträgt.

Über die Notwendigkeit von Corona-Impfungen

Über die Verträglichkeit von Corona-Schutzimpfungen gibt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK), Auskunft. Wichtig für eine hohe Akzeptanz der Covid-19-Impfung sind aus seiner Sicht Transparenz und Aufrichtigkeit – vor allem in der Kommunikation von Unsicherheiten. Warum es notwendig ist, dass sich möglichst viele Menschen gegen Corona impfen lassen, erläutert Dr. med. Christian Zinn vom Zentrum für Hygiene und Infektionsprävention (ZHI) in einem Gastkommentar.

Aufklärungskampagne #DeutschlandErkenntSepsis gestartet

Ein breites Bündnis hat Mitte Februar die Aufklärungskampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ gestartet, um über die Gefahren der Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) aufzuklären und die typischen Warnzeichen in der Bevölkerung und bei medizinischem Personal bekannter zu machen. Unter anderem warnte Prof. Dr. Konrad Reinhart, Vorstandsvorsitzender der Sepsis-Stiftung, davor, schwer verlaufende Infektionen auf die leichte Schulter zu nehmen. Und Arne Trumann, ein von Sepsis Betroffener, schildert eindringlich, wie der dramatische Krankheitsverlauf sein Leben verändert hat.

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