vdek-Zukunftspreis 2021: Gesundheitsversorgung 2021 – zusammen durch die Pandemie

Logo: vdek Zukunftspreis 2021

Die Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden Einschränkungen haben zu gravierenden Veränderungen in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen geführt. Auch unser Gesundheitswesen hat derzeit eine schwere Belastungsprobe zu bestehen. In diesen Zeiten ist es wichtiger denn je, dass sich Patienten, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen weiterhin auf die Versorgung durch Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten verlassen können, aber auch Entlastung durch Familie, Nachbarn oder freiwillige Helfer erfahren. Dies sicherzustellen, ist nicht immer leicht; manchmal braucht es auch besonderes Engagement Einzelner oder kreative Ideen, um schnell und pragmatisch handeln zu können.

Mit der Ausschreibung des vdek-Zukunftspreises 2021 möchten die Ersatzkassen dieses Engagement und diese Ideen sichtbar machen. Welche Strukturen und Projekte sind entstanden, um die Versorgung in der Pandemie weiter sicherzustellen?

Gesucht werden Best-Practice-Beispiele aus der Pflege und Gesundheitsversorgung, die mit den Herausforderungen der Pandemie entstanden sind oder sichtbar wurden und Potential zeigen, sich nachhaltig in bestehende oder neue Versorgungsstrukturen einzubetten. Aber auch ehrenamtliche Vereine und Nachbarschaftshilfen, die beispielsweise Risikogruppen und ihre Angehörigen unterstützen, um auch in diesen Zeiten möglichst viel Normalität im gewohnten Umfeld zu erreichen, sind zur Bewerbung aufgerufen.

Die Entscheidung über die Preisträger und die Verteilung des Preisgeldes von insgesamt 20.000 Euro auf ggf. mehrere Gewinner trifft eine unabhängige Jury:

  • Uwe Klemens (Juryvorsitz), ehrenamtlicher Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), Mitglied der Sozialen Selbstverwaltung beim vdek
  • Prof. Dr. Attila Altiner, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Rostock
  • Ingo Bach, Chefredakteur Gesundheitsprojekte, Der Tagesspiegel
  • Anke Fritz, Klinikdirektorin Celenus Klinik Carolabad, Versichertenvertreterin in der Sozialen Selbstverwaltung bei der KKH
  • Dr. Regina Klakow-Franck, Stellvertretende Leiterin des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)
  • Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten
  • Christian Zahn, Ehrenpräsident der Association Internationale de la Mutualité (AIM)
Der vdek-Zukunftspreis ist seit 2010 eine Initiative der Sozialen Selbstverwaltung bei den Ersatzkassen. Mit ihm möchten die zuletzt bei den Sozialwahlen 2017 gewählten ehrenamtlichen Versicherten- und Arbeitgebervertreter bei den Ersatzkassen Projekte und Ideen unterstützen, die zur Verbesserung der Versorgung beitragen, insbesondere vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft. Der Preis soll zudem das ehrenamtliche Engagement fördern sowie unkonventionelle Versorgungsprojekte mit Modellcharakter bekannter machen.

Bitte beachten Sie folgende Teilnahmebedingungen:

Für Ihre Bewerbung zum vdek-Zukunftspreis 2021 benötigen wir zwei Dokumente:

  1. Meldebogen: Füllen Sie bitte den Meldebogen vollständig aus und stellen Sie die Eckpunkte Ihres Konzeptes kurz schriftlich vor. Bitte verweisen Sie im Meldebogen auf die einschlägigen Textstellen im schriftlichen Konzept.
  2. Schriftliches Konzept (max. 10 Seiten): Reichen Sie ebenfalls eine ausführliche Darstellung des Konzeptes ein. Diese Kurzdarstellung sollte jedoch 10 Seiten (Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) nicht überschreiten. Bitte erläutern Sie darin den Inhalt des Konzeptes, die Ziele sowie die Ergebnisse und Perspektiven in Bezug auf die im Meldebogen genannten Bewertungskriterien.
Zukunftspreis 2021 Meldebogen (Word-Datei)
Zukunftspreis 2021 Meldebogen (PDF)

Wichtig für die Teilnahme:

Bewerben können sich Akteure aller Versorgungsbereiche des Gesundheitswesens sowie Institutionen, Vereine, Ehrenamtliche oder Start-up-Unternehmen, die unsere Gesundheitsversorgung aktiv unterstützen oder weiterentwickeln.

Die Bewerbungen können bis einschließlich dem 28.04.2021 eingereicht werden. Die Unterlagen senden Sie bitte an den

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Abteilung Ambulante Versorgung
Stichwort „vdek-Zukunftspreis 2021“
Askanischer Platz 1
10963 Berlin

oder in Dateiform an zukunftspreis@vdek.com.

Für Fragen steht Ihnen Frau Liebrenz unter der Telefonnummer 030 / 269 31-17 66 zur Verfügung.

Die Verwendung des Preisgeldes ist nicht an einen konkreten Zweck gebunden. Wer eine Bewerbung einreicht, erklärt damit gleichzeitig, dass alle Angaben in der Bewerbung und der eingereichten Arbeit wahrheitsgemäß sind; andernfalls ist die weitere Teilnahme am Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. In der Folge kann eine Nominierung bzw. Preisvergabe widerrufen oder angefochten und zugesprochenes Preisgeld aberkannt bzw. zurückgefordert werden. Dies gilt auch für den Fall, dass im Zeitraum zwischen Einreichung der Bewerbung und der Übergabe des Preises ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Bewerbers gestellt wurde oder aber ein solches Verfahren eröffnet wurde. Bereits ausgezahltes Preisgeld muss in diesem Fall zurückgezahlt werden. Gegen die Entscheidungen der Preisstifter und der Jury ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Der Bewerber erklärt im Zusammenhang mit der Teilnahme am "vdek-Zukunftspreis" mit der Einreichung seiner Bewerbung sein Einverständnis zur Veröffentlichung der Juryentscheidung sowie der eingereichten Arbeit mit seinem Namen durch den vdek sowie zur Präsentation seiner Arbeit im Rahmen der Preisverleihung.

Mehr zum Thema

  1. Logo Zukunftspreis 2020, Banderole

    vdek-Zukunftspreis 2020: Zukunftswerkstatt Gesundheitswesen – Versorgung neu denken

    Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Gesundheitswesen“ wollen die Ersatzkassen mit dem vdek-Zukunftspreis 2020 die Versorgung in den Fokus rücken und Antworten auf folgende Fragen finden: Welche Strukturen und Behandlungsmodelle sind zukünftig notwendig, um die absehbaren Konsequenzen der demografischen Entwicklung abzufedern? Wie kann Qualität und Effizienz der Versorgung weiter gesteigert werden? Wie müssen sich die Berufsbilder im Gesundheitswesen entwickeln, damit die Behandlung und Pflege auch künftig sichergestellt werden kann? » Lesen