Gesetzliche Unfallversicherung für häusliche Pflegepersonen

Seit dem 1. April 1995 sind alle nicht erwerbsmäßig tätigen häuslichen Pflegepersonen (z.B. Familienangehörige, Freunde, Nachbarn) bei den gemeindlichen Unfallversicherungsträgern beitragsfrei versichert, wenn sie einen 

  • Pflegebedürftigen (im Sinne des § 14 des Sozialgesetzbuches XI),
  • nicht erwerbsmäßig,
  • in häuslicher Umgebung pflegen.

Die Spitzenverbände der Unfallversicherungsträger haben in Abstimmung mit den Spitzenverbänden der Kranken-/Pflegekassen ein Merkblatt zur Information der Pflegepersonen über ihren Unfallversicherungsschutz entwickelt.

Screenshot des Merkblattes zur Unfallversicherung

Das Merkblatt "Gesetzliche Unfallversicherung für häusliche Pflegepersonen" beantwortet folgende Fragen:

  • Wer ist versichert?
  • Welche Tätigkeiten sind versichert? 
  • Wann leisten wir?
  • Was ist nach einem Unfall zu tun?
  • Was leisten wir?
  • Wer trägt die Kosten?
  • Wer ist Ihr Ansprechpartner?

Die Spitzenverbände der Kranken-/Pflegekassen und die Spitzenverbände der Unfallversicherungsträger haben ihr gemeinsames Rundschreiben "Unfallversicherung der nicht erwerbsmäßig tätigen Pflegepersonen" am 17. Dezember 2006 neu gefasst. Es enthält ausführliche Informationen insbesondere zu den Themen

  • versicherter Personenkreis

  • versicherte Tätigkeiten

  • zuständige Unfallversicherungsträger

  • Umfang des Leistungsanspruchs