Der vdek-Pflegelotse - Suchportal für Pflegeeinrichtungen

Titelbild Pflegelotse: Pflegerin lächelt Patientin an. Siegel-Aufschrift: Deutschlands beste Online-Portale 2020

vdek-Pflegelotse: www.pflegelotse.de

Für die Veröffentlichung der Pflegenoten sind gemäß § 115 Abs. 1a SGB XI die Landesverbände der Pflegekassen zuständig. Sie sollen die Leistungen der Pflegeanbieter für Pflegebedürftige und deren Angehörige verständlich, übersichtlich und vergleichbar im Internet zeigen.

Der vdek veröffentlicht die Ergebnisse von Qualitätsprüfungen der einzelnen Anbieter auf dem Online-Portal www.pflegelotse.de. Das Portal wurde vom vdek als Beitrag zur Transparenz in der Pflege im Auftrag der Ersatzkassen aufgebaut. Über die Suchmaschine können Versicherte und deren Angehörige bundesweit nach geeigneten Pflegeeinrichtungen (ca. 28.000) suchen. Die Grundlage hierfür hat der Gesetzgeber mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz geschaffen. Der vdek-Pflegelotse wurde 2020 vom Fernsehsender n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) zum vierten Mal in Folge mit dem Preis „Deutschlands beste Online-Portale" ausgezeichnet.

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vdek-Pflegelotse zum vierten Mal mit Verbraucher-Preis ausgezeichnet

Der vdek-Pflegelotse ist 2020 das vierte Jahr in Folge mit dem Preis „Deutschlands Beste Online-Portale“ ausgezeichnet worden. Das Webangebot erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Vergleichsportale Pflegedienste & Pflegeheime“. Der Preis wird vom Fernsehsender n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) verliehen. » Lesen

Die Veröffentlichung der Ergebnisse von Qualitätsprüfungen erfolgt über die zwischen dem GKV-Spitzenverband, den Sozialhilfeträgern und den Bundesverbänden der Pflegeeinrichtungen vereinbarten Pflege-Transparenzvereinbarungen ambulant (PTVA) sowie der Qualitätsdarstellungsvereinbarung stationär (QDVS). Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen sowie der Prüfdienst des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. führen in jeder Einrichtung eine Qualitätsprüfung durch. Auf dieser Basis werden dann die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen erstellt. Die Pflegeeinrichtungen haben die Möglichkeit, innerhalb von 28 Tagen ergänzende Angaben zu ihrer Einrichtung (z. B. Größe) zu machen und den Bericht zu kommentieren. Anschließend veröffentlichen die Landesverbände der Pflegekassen die Bewertungen.

Nutzung der Daten durch Dritte

Sowohl die Ergebnisse aus den Qualitätsprüfungen als auch die im Pflegelotsen veröffentlichten Leistungen und Preise der Pflegeeinrichtungen können Dritten für eine zweckgerechte, nicht gewerbliche Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Näheres zur Beantragung und Weitergabe der entsprechenden Daten an Dritten ist in den folgenden Nutzungsbedingungen geregelt:

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FAQ zum vdek-Pflegelotse

Fragen und Antworten zum vdek-Suchportal für Pflegeeinrichtungen.

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    MEHRWERT:PFLEGE

    Mit Inkrafttreten des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes zum 01.01.2019 wurde der Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen bekräftigt, die betriebliche Gesundheitsförderung in Krankenhäusern, (teil-) stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten zu stärken. Das Ersatzkassen-Angebot MEHRWERT:PFLEGE unterstützt Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit einer Prozessberatung zur psychischen und physischen Verbesserung der Gesundheit aller Beschäftigten. » Lesen

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    Pflegeleistungen

    Die Pflegeleistungen richten sich seit 1. Januar 2017 nach der neuen Einstufung in fünf Pflegegrade. Eine Tabelle zeigt die Leistungsbeiträge im Überblick. » Lesen

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    Expertenstandards in der Pflege

    Um die Qualität in Gesundheits- und Altenhilfeeinrichtungen spürbar zu verbessern, sollen neben betriebsinternen Pflegestandards auch von Pflegeexperten entwickelte evidenzbasierte Qualitätsinstrumente in die Pflegepraxis einfließen. » Lesen

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    Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wurde am 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Zudem haben fünf Pflegegrade die vorherigen drei Pflegestufen abgelöst. » Lesen

  4. Ein Sitzungstisch, auf dem Stift, Papier und Brille liegen

    Versorgungsverträge, Vergütungszuschläge und Datenaustausch im Pflegebereich

    Um Leistungen nach § 36 SGB XI mit den Pflegekassen abrechnen zu können, benötigen Pflegeeinrichtungen eine Zulassung. Dazu schließen die Leistungserbringer mit den regionalen Pflegekassen Versorgungsverträge ab. Um den Datenaustausch zu gewährleisten, sind die Leistungserbringer verpflichtet, maschinenlesbare Abrechnungsunterlagen zu verwenden. » Lesen