Expertenstandards in der Pflege

Pflegerin und Seniorin lächelnd beim Hausbesuch, Schriftzug: Expertenstandards Pflege

Expertenstandards sind wichtige Qualitätsinstrumente zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Pflegeeinrichtungen. Sie bilden den aktuellen Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse ab und geben professionell Pflegenden einen einheitlichen Orientierungsrahmen für den Umgang mit bestimmten pflegerischen Problemstellungen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen.

Sie unterstützen dabei, pflegerische Risiken systematisch einzuschätzen, gezielt und fachlich begründete Maßnahmen anzuwenden sowie deren Wirksamkeit zu überprüfen. Damit leisten Expertenstandards einen wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung pflegebedürftiger Menschen.

Die Expertenstandards werden vom Deutsche Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP)  entwickelt und regelmäßig aktualisiert.

Aktuell liegen folgende Expertenstandards vor:

  • Dekubitusprophylaxe in der Pflege
  • Entlassungsmanagement in der Pflege
  • Schmerzmanagement in der Pflege
  • Sturzprophylaxe in der Pflege
  • Kontinenzförderung in der Pflege
  • Pflege von Menschen mit chronischen Wunden
  • Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege
  • Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
  • Förderung der Mundgesundheit in der Pflege
  • Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege

Der Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ wurde vom DNQP im Auftrag der Vertragsparteien des Qualitätsausschusses Pflege entwickelt und aktualisiert. Der Qualitätsausschuss Pflege empfiehlt die Einführung dieses Expertenstandards als wichtiges Instrument zur Qualitätsentwicklung in diesem Themenbereich.

Der Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ ist über die Website des Qualitätsausschusses Pflege abrufbar.

Hinweis: Der "Expertinnenstandard Förderung der physiologischen Geburt“ richtet sich an die Berufsgruppe der Hebammen und ist daher für ambulante Pflegedienste, Tagespflegen und vollstationäre Pflegeeinrichtungen nicht relevant.

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