Archiv: Coronavirus – Meldungen aus der Politik

Coronavirus – Vergangene Meldungen aus der Politik

24.03.2021 - Bund-Länder-Beschluss korrigiert: Gründonnerstag und Karsamstag keine Ruhetage

Meldung der Bundesregierung vom 24.03.2021

In einer weiteren Videoschaltkonferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Beschluss zu einer „erweiterten Ruhezeit“ über Ostern gekippt. Die damit einhergehenden Fragen – von der Lohnfortzahlung für die ausgefallenen Arbeitsstunden bis hin zur Lage in den Geschäften und Betrieben – ließen sich in der Kürze der Zeit nicht zufriedenstellend beantworten, so Merkel. » Lesen

23.03.2021 - Bund-Länder-Beschluss: Schutzmaßnahmen bis 18.04.2021 verlängert, „erweiterte Ruhezeit“ zu Ostern

Meldung der Bundesregierung vom 23.03.2021

In ihrer Videoschaltkonferenz am 22. März 2021 haben Bund und Länder eine Verlängerung der bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen bis zum 18. April beschlossen. Private Treffen sind mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten möglich, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Steigt die 7-Tage-Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, treten die strengeren Kontaktbeschränkungen in Kraft, die bis zum 7. März galten. Der Gründonnerstag (1. April) sowie der Ostersamstag (3. April) sollen einmalig zu Ruhetagen mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen erklärt werden. » Lesen

08.03.2021 - Neue Corona-Testverordnung tritt in Kraft: Anspruch auf Schnelltest mindestens einmal wöchentlich

» BMG-Verordnung vom 07.03.2021

Durch eine Neufassung der Corona-Testverordnung wird der Anspruch auf für Versicherte kostenlose Testungen deutlich ausgeweitet. Berechtigt sind etwa asymptomatische Kontaktpersonen und Personen, die in einer Einrichtung oder einem Unternehmen mit Infektionsgeschehen anwesend waren. Zu den neu eingeführten „Bürgertestungen“ hält die Verordnung fest, dass asymptomatische Personen im Rahmen der Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche einen Antigen-Schnelltest in Anspruch nehmen können.

Leistungserbringer rechnen ihre Aufwände mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab. Diese bekommt die Kosten vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) erstattet. » Lesen

04.03.2021 - Beschluss: Lockdown bis 28.03.2021 verlängert, neue Öffnungsstrategie, Impfungen auch in Arztpraxen, Bund übernimmt Kosten für Schnelltests

Meldung der Bundesregierung vom 04.03.2021

Bund und Länder haben eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März beschlossen. Damit einher geht eine neue Öffnungsstrategie, die in Abhängigkeit von der Sieben-Tage-Inzidenz stufenweise Lockerungen ermöglicht. Die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte werden bereits ab dem 8. März gelockert. Beschlossen wurde weiterhin, dass spätestens Anfang April auch niedergelassene Ärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Alle asymptomatischen Bürger können sich zudem ab dem 8. März einmal pro Woche kostenlos testen lassen, die Kosten für die Schnelltests übernimmt der Bund. » Lesen

10.02.2021 - Bund-Länder-Beschluss: Schutzmaßnahmen bis 07.03.2021 verlängert

Meldung der Bundesregierung vom 10.02.2021

In ihrer Videoschaltkonferenz am 10. Februar 2021 haben Bund und Länder eine Verlängerung der bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen bis zum 7. März beschlossen. Lockerungen gibt es bei Kitas und Schulen. So können die Länder schon jetzt über eine schrittweise Wiederöffnung entscheiden. Friseure dürfen bereits ab dem 1. März wieder öffnen. Voraussetzung für weitere mögliche Lockerungen ist eine 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. » Lesen

08.02.2021 - Aktualisierte Corona-Impfverordnung tritt in Kraft: Abweichungen von Impfreihenfolge möglich

BMG-Verordnung vom 08.02.2021

Die angepasste Verordnung ermöglicht situationsabhängig eine größere Flexibilität im bundesdeutschen Impfgeschehen. Neben Erweiterungen innerhalb der Einstufung in drei vorrangig zu impfende Bevölkerungsgruppen werden Abweichungen von dieser Impfreihenfolge erlaubt, sofern es „zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist“. Auch können Bundesländer einzelne Jahrgänge nun zeitversetzt einladen. » Lesen

04.02.2021 - Änderung der Schutzmasken-Verordnung: Kostenlose FFP2-Masken auch für ALG II-Empfänger

BMG-Verordnung vom 04.02.2021

Die Änderungsverordnung verpflichtet die Krankenkassen zur Information weiterer Personenkreise hinsichtlich der Abgabe von FFP2-Masken. Konkret erhalten ab dem 16.02.2021 Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, gegen Vorlage des Schreibens kostenlose FFP2-Masken in öffentlichen Apotheken. Abgeholt werden können die Masken zwischen dem 16. Februar und dem 6. März 2021. » Lesen

03.02.2021 - Corona-Selbsttests: Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung in Kraft getreten

» BMG-Verordnung vom 01.02.2021

Derzeit befinden sich mehrere Antigen-Schnelltests in Entwicklung, die auch von Laien angewandt werden können. Um für eine verstärkte Nutzung von Heim- oder Selbsttests die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, hat das Bundesgesundheitsministerium die Medizinprodukte-Abgabeverordung (MPAV) geändert. » Lesen

30.01.2021 - Neue Coronavirus-Schutzverordnung tritt in Kraft

BMG-Verordnung vom 29.01.2021

Durch die neue Verordnung soll die Ausbreitung der neuen Virusvarianten (Mutanten) eingedämmt werden. Die geltenden Test- und Quarantäneregeln werden durch ein mit mehreren Ausnahmen versehenes Beförderungsverbot ergänzt. Es gilt maßgeblich für Unternehmen, die Personen aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland befördern. » Lesen

19.01.2021 - Neuer Bund-Länder-Beschluss zu Schutzmaßnahmen

Meldung der Bundesregierung vom 19.01.2021

Bund und Länder haben die Verlängerung der bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen bis 14.02.2021 beschlossen und um weitere Maßnahmen ergänzt. So gilt im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske. Weitere Festlegungen betreffen unter anderem die Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen sowie die Möglichkeit von Home Office. » Lesen

19.01.2021 - Coronavirus-Surveillanceverordnung tritt in Kraft

BMG-Verordnung vom 18.01.2021

Mit der neuen Verordnung soll die Anzahl der Genom­sequenzierungen von Coronaviren in Deutschland erhöht sowie das Spektrum der beteiligten Akteure vergrößert werden. Ziel ist es laut Bundesgesundheitsminister Spahn, genauere Kenntnisse über neue oder bereits kursierende Virusmutationen zu erlangen. » Lesen

14.01.2021 - Neue Corona-Einreiseverordnung tritt in Kraft

BMG-Verordnung vom 13.01.2021

Die Auflagen für Auslandsreisen werden verschärft. Personen, die aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Die von den Bundesländern angeordneten Quarantänepflichten bei Einreise aus Risikogebieten gelten weiterhin. Beweggrund für die Verschärfung sind insbesondere die außerhalb von Deutschland bekannt gewordenen Virusmutationen. » Lesen

12.01.2021 - Anspruch auf Kinderkrankengeld wegen Corona verlängert

BMG-Pressemeldung vom 12.01.2021

Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kindertagesstätten (KiTas) geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. » Lesen

09.12.2020 - Referentenentwurf Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung

BMG-Schutzmasken-VO-Entwurf vom 09.12.2020

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung und nicht gesetzlich Versicherte, die zu einer vom G-BA beschriebenen Risikogruppe gehören, haben einen Anspruch auf 15 partikelfiltrierende Halbmasken. Die Abgabe der Masken erfolgt in Apotheken. Um die Abgabe bereits im Dezember 2020 aufnehmen zu können, erhalten die Anspruchsberechtigten die ersten drei Masken in einem vereinfachten Verfahren nach Vorlage des Personalausweises oder nach nachvollziehbarer Darlegung des Anspruchs durch Eigenauskunft. » Lesen

07.12.2020 - GKV-Finanzentwicklung – Spahn: „Verteilen die Lasten der Pandemie fair und leistungsgerecht auf verschiedene Schultern.“

BMG-Pressemeldung vom 07.12.2020

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Die aktuellen Zahlen zeigen: Die Pandemie hinterlässt immer deutlichere Spuren bei den Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Daher werden wir der gesetzlichen Krankenversicherung in diesem und auch im nächsten Jahr durch einen zusätzlichen Bundeszuschuss unter die Arme greifen."

Die 105 gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. bis 3. Quartal 2020 insgesamt ein Defizit von knapp 1,7 Mrd. Euro gebucht. Die Finanzreserven der Krankenkassen lagen zum Stichtag 30. September bei 17,8 Mrd. Euro. Dies entspricht 0,81 Monatsausgaben und damit im Durchschnitt etwa dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. Der Gesundheitsfonds erzielte in den Monaten von Januar bis September ein Defizit von -5,1 Mrd. Euro. » Lesen

02.12.2020 - Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert

Meldung der Bundesregierung vom 02.12.2020

Die Bundeskanzlerin ist am Mittwoch mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zu ihrer regulären Herbstbesprechung zusammengekommen.

Die Teilnehmer der Konferenz haben sich unter anderem darauf geeinigt, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona Pandemie, auf die sich Bund und Länder im November verständigt hatten, bis zum 10. Januar 2021 fortzuführen. "Wir haben das Ziel, wieder eine Inzidenz unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu bekommen. Davon sind wir sehr weit entfernt", so Merkel in der Pressekonferenz im Anschluss an die Beratungen. » Lesen

02.12.2020 - Dritte Corona-Testverordnung tritt in Kraft

» BMG-Verordnung vom 30.11.2020

Mit der neuen TestV werden im Wesentlichen die Änderungen aus dem Bevölkerungsschutzgesetz III umgesetzt.

Die Testkosten für Einreisende aus Risikogebieten wird ab Dezember nicht mehr übernommen. Daneben wird der Kreis der testungsberechtigten Einrichtungen auf Rettungsdienste und Tageskliniken erweitert. » Lesen

18.11.2020 - AIM-Positionspapier zur Bewältigung der Pandemie

AIM-Positionspapier vom 18.11.2020 zur Bewältigung der Pandemie

Die Generalversammlung der Association Internationale de la Mutualité (AIM) hat am 18.11.2020 ein Positionspapier zum weiteren Umgang mit der COVID-19-Pandemie verabschiedet. In dem Papier unter dem Titel „Nur in Solidarität können wir die Pandemie bewältigen“ spricht sich die AIM dafür aus, dass die Europäische Union (EU) geeignete Maßnahmen ergreift, um die Versorgung mit Arzneimitteln und anderen Gesundheitsprodukten sicherzustellen. Sie soll sich außerdem angemessen auf die Impfstoffversorgung der Bevölkerung vorbereiten. Weitere Forderungen an das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie zur stärken Nutzung neuer Technologien werden gestellt. » Lesen

17.11.2020 - Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder

Meldung der Bundesregierung vom 16.11.2020

Bund und Länder haben am 16.11.2020 eine Zwischenbilanz der bisherigen Corona-Maßnahmen gezogen. Neue Maßnahmen gibt es vorerst nicht, stattdessen wurde nochmals an die Bevölkerung appelliert, Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und dabei die AHA+A+L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften und Corona-Warn-App) einzuhalten. Am 25. November sollen die Gespräche fortgesetzt und auch ein weiteres Corona-Konzept für den Dezember und Januar gefunden werden. » Lesen

06.11.2020 - Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz zum gemeinsamen Vorgehen bei Impfungen gegen COVID-19

Meldung der Gesundheitsministerkonferenz vom 06.11.2020

Wirksame Impfstoffe gegen COVID-19 werden zur Bewältigung der Pandemie und für den Umgang mit dem Virus von entscheidender Bedeutung sein. Nach Zulassung eines Impfstoffs ist zunächst von einer begrenzten Anzahl verfügbarer Impfdosen auszugehen. Die Versorgung der Bevölkerung mit zugelassenen Impfstoffen verlangt bis zum Übergang in die Regelversorgung ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes und einheitliches Vorgehen. Hierzu beschließen die Minister und Senatoren für Gesundheit der Länder im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit unter Berücksichtigung der in den Bundesländern vorhandenen Versorgungsstrukturen verschiedene Regeln. » Lesen

29.10.2020 - Bechluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie

Meldung der Bundesregierung vom 28.02.2020

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentieller Dynamik an. Aus diesem Grund werden weitere kontaktreduzierende Maßnahmen getroffen, die am 2. November in Kraft treten. » Lesen

28.10.2020 - DSVAE-Impulspapier zur sozialen Sicherheit Selbstständiger in der EU während der Pandemie

DSVAE-Impulspapier vom 28.10.2020

Die COVID-19-Pandemie stellt unsere Sozialschutzsysteme auf die Probe. Zur nachhaltigen Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme sind gerade jetzt Entscheidungen erforderlich, auch um bestehende Lücken in der formellen und/oder tatsächlichen sozialen Absicherung zu schließen, die während der Krise augenscheinlich geworden sind, beispielsweise bei der Absicherung von Selbstständigen. Dies trifft auch Erwerbstätige, die auf Online-Plattformen tätig sind. Wo dies möglich ist, muss hier ein angemessener Sozialschutz geschaffen, ausgebaut und durchgesetzt werden. Dies gilt für die Plattformarbeiterinnen und Plattformarbeiter auf der Leistungs- wie auf der Beitragsseite. Gerade hier wäre wegen der häufig grenzüberschreitenden Komponenten (Leistungserbringer, Leistungsempfänger und Plattformbetreiber sind oft in verschiedenen Ländern ansässig) ggfs. eine Infrastruktur zur Erfassung der Einkommen zu schaffen. » Lesen

26.11.2020 - Weiterer Beschluss von Bund und Ländern zu Maßnahmen bis Anfang Januar 2021

Meldung der Bundesregierung vom 25.11.2020

Im Anschluss an die letzten Beschlüsse vom 28.10. und 16.11.2020 haben Bund und Länder am 25.11.2020 einen neuen Beschluss zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie gefasst. 

Über die bereits geltenden AHA+AL-Regeln (Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken, CoronaWarnApp, Lüften) und das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen (ausgenommen Hochschulen) hinaus wurden weitere Regeln, etwa zur branchenabhängigen Schließung oder Homeoffice-Beschäftigung von Betrieben, vorerst bis Anfang Januar 2021 getroffen.

Über Weihnachten und Silvester sollen Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis bis max. 10 Personen mögich sein.

Weitere Regeln betreffen etwa die wirtschaftliche Unterstützung von Unternehmen und Krankenhäusern sowie Schnelltests und Impfstoffe.

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15.09.2020 - Neue Verordnung zum Anspruch auf Corona-Tests

Mit der 2. Änderung der Verordnung zum Anspruch auf Corona-Tests haben nicht mehr alle Reiserückkehrer nach einem Auslandsaufenthalt Anspruch auf einen Corona-Test, sondern nur noch diejenigen, die aus einem nach RKI definierten Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Der Testzeitraum wird von 72 Stunden auf 10 Tage nach Einreise erweitert. » Lesen

20.08.2020 - Politikmanagement beim Corona-Schock

Hintergrundartikel aus ersatzkasse magazin. 4. Ausgabe 2020

Mit epochaler Drastik hat sich ein Virus den Weg in alle Gesellschaften der Welt gebahnt. Wenn Risiko zum Regelfall bei politischen Entscheidungen wird, hat dies Konsequenzen für den Modus des demokratischen Entscheidens. Von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Direktor der „NRW School of Governance“. » Lesen

19.08.2020 - GKV-SV bekundet derzeitige Finanzstabilität der Krankenkassen trotz Corona

GKV-SV-Pressemitteilung vom 19.08.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die GKV-SV-Pressestelle)

Anlässlich der heute bekannt gewordenen Finanzergebnisse der gesetzlichen Krankenversicherung für das erste Halbjahr 2020 erklärt Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, dass die gesetzlichen Krankenkassen trotz der Corona-Pandemie insgesamt noch über stabile Finanzen verfügen. » Lesen

08.08.2020 - Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten

BMG-Verordnung vom 07.08.2020

Jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, hat den Anspruch, sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Einreisende aus Risikogebieten sind seit dem 8. August 2020 zu einem Corona-Test verpflichtet. » Lesen

04.07.2020 - Abweichungsverordnung zu den Approbationsordnungen für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker tritt in Kraft

Das Bundesgesundheitsministerium hat mit der Abweichungsverordnung von der Approbationsordnung für Ärzte vom 30.03.2020 erste Maßnahmen ergriffen, damit den Medizinstudierenden infolge einer notwendigen Mitwirkung an der Gesundheitsversorgung keine Nachteile für den Studienfortschritt entstehen. Die weiteren Entwicklungen haben gezeigt, dass auch für die zahnärztliche Ausbildung und die pharmazeutische Ausbildung von den jeweiligen Approbationsordnungen abweichende Regelungen erforderlich sind, mit denen die Durchführung der Prüfungen sowie die Fortführung des Studiums gewährleistet werden.

» Abweichungsverordnung zu den Approbationsordnungen für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker vom 03.07.2020

01.07.2020 - Zwei­tes Co­ro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz tritt in Kraft

Die Wirtschaft soll wieder in Schwung kommen. Dazu werden schnell wirkende konjunkturelle Stützungsmaßnahmen umgesetzt, um die aufgrund der Corona-Pandemie geschwächte Kaufkraft zu stärken. Unternehmen werden wirtschaftlich unterstützt. Mit der Einführung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter, der Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung und der Erhöhung der steuerlichen Forschungszulage werden zusätzliche Investitionsanreize gesetzt.

» Zwei­tes Co­ro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz vom 29.06.2020

18.06.2020 - Interview Prof. Augsberg (Ethikrat): „Solidarität und Verantwortung sind keine unendlichen Ressourcen"

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

Der Deutsche Ethikrat ist ein interdisziplinär zusammengesetztes, unabhängiges Beratungsgremium, das sich 2008 als Nachfolgegremium des Nationalen Ethikrats gebildet hat. Er setzt sich mit ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie den Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft auseinander. Der Jurist Prof. Dr. Steffen Augsberg ist Mitglied des Deutschen Ethikrats. Im Interview mitersatzkasse magazin. wirft er einen Blick auf die Herausforderungen für die Gesellschaft und das Gesundheitswesen im Zuge der Corona-Pandemie, auf die von der Politik getroffenen Maßnahmen sowie die ethischen Aspekte, die jeden Einzelnen betreffen. » Lesen

18.06.2020 - Pandemie-Bekämpfung: Grünes Licht für zweites Hilfspaket

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

Im Eiltempo hat auch das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ das parlamentarische Verfahren passiert. Nachdem der Bundestag es am 14. Mai 2020 beschlossen hatte, gab der Bundesrat bereits tags darauf grünes Licht. Ziel des neuen Gesetzes ist, die im ersten Bevölkerungsschutzgesetz und im COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz getroffenen Regelungen weiterzuentwickeln. » Lesen

18.06.2020 - Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Finanzielle Stabilität muss gewahrt bleiben

Artikel aus ersatzkasse magazin. 3. Ausgabe 2020

Die große Einsatzbereitschaft aller Beteiligten, die Maßnahmen der politisch Verantwortlichen und Institutionen haben es ermöglicht, dass Deutschland im internationalen Vergleich bisher gut durch die Coronakrise gekommen ist. Fundament sind die dazu aufgelegten Hilfsprogramme, finanziert im Wesentlichen durch den Gesundheitsfonds und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Angesichts der enormen finanziellen Kosten ist es von großer Bedeutung, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der GKV für die Dauer der Pandemie verstetigt und für die Zukunft gesichert wird. » Lesen

10.06.2020 - Corona-Test-Verordnung tritt in Kraft

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 veröffentlicht. Die Verordnung tritt rückwirkend zum 14. Mai 2020 in Kraft.

Sowohl Versicherte als auch Personen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, haben demnach Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer SARS-CoV-2-Infektion oder das Vorhandensein von Antikörpern. Voraussetzung ist, dass entsprechende Testungen nicht Bestandteil der Krankenbehandlung sind.

Ziel ist es, umfassender als bisher insbesondere Personengruppen zu testen, bei denen noch keine Symptome für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen, bei denen aber dennoch eine Infektion naheliegend erscheint oder bei denen eine hohe Gefahr besteht, dass sie oder andere Personen in ihrem Umfeld bei Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besonders gefährdet wären. Auch umfassende Tests  in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten sind künftig möglich. Alle Personen in diesen Einrichtungen können getestet werden, wenn dort ein COVID-19-Fall aufgetreten ist. In Pflegeheimen und Pflegediensten können auch unabhängig von aufgetretenen Fällen Tests durchgeführt werden.

Bezahlt werden die Tests über die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds von den gesetzlichen Krankenkassen. Die (ärztliche) Vergütung für Leistungen der Labordiagnostik beträgt pauschal für einen Nukleinsäurenachweis des beta-Coronavirus SARS-CoV-2 einschließlich der allgemeinen (ärztlichen) Laborleistungen, Versandmaterial und Transportkosten je Nachweis 50,50 Euro. Im Referentenentwurf sollte die Vergütung noch 52,50 Euro betragen. Der vdek kritisierte die hohen Kosten für die GKV.  

Die BMG-Verordnung und die FAQs zur Verordnung finden Sie hier.  

12.05.2020 - GKV-SV-Positionspapier zur Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung in der COVID-19-Pandemie

Pressemitteilung des GKV-SV vom 12.05.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die dortige Pressestelle)

Der GKV-Spitzenverband hat mit dem BMG Gespräche zu den coronabedingten Mindereinnahmen und Nettomehrausgaben der GKV begonnen und im Rahmen einer Pressemitteilung das "Positionspapier zur Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung in der COVID-19-Pandemie" veröffentlicht. Hierin werden zur weiteren uneingeschränkten gesundheitlichen Versorgung der GKV-Versicherten unter anderem zeitnahe Maßnahmen gefordert:

  • zur unmittelbaren Sicherung der Liquidität von Krankenkassen und Gesundheitsfonds
  • zur Übernahme der den Krankenkassen auferlegten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsschutzes
  • zum finanziellen Ausgleich der pandemiebedingten Netto-Mehrausgaben der Krankenkassen
  • und zur Vermeidung massiv steigender Zusatzbeiträge in den Jahren 2020 und 2021.
06.05.2020 - Beschluss der Bundesregierung zu Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 6. Mai 2020

"Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Die exponentielle Anstieg der Infektionszahlen Anfang März in Deutschland hat deutlich gemacht, was für ein hohes Ansteckungspotenzial das SARS-Cov2-Virus hat. Trotzdem ist es Deutschland in der Folge gelungen, durch einschneidende Beschränkungen die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder deutlich zu reduzieren. Auch nachdem seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen durchgeführt wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen niedrig geblieben. Stand heute ist keine erneut einsetzende Infektionsdynamik erkennbar. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit einem Höchstmaß an Eigenverantwortung das Kontaktverbot sowie die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten haben. 

Deshalb gehen Bund und Länder heute einen erheblichen weiteren Öffnungsschritt, insbesondere um die Bildungschancen von jungen Menschen zu wahren, um den wirtschaftlichen Schaden, den das Eindämmen des Virus verursacht, weiter zu begrenzen und die freiheitseinschränkenden Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger auf das unbedingt Notwendige zu begrenzen." » Lesen

22.04.2020 - Stellungnahme zum COVID-19-Bevölkerungsschutzgesetz

Unter anderem soll dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) ermöglicht werden, von ihm durchgeführte Testungen auf COVID-19 bei GKV-Versicherten der jeweiligen Krankenkasse in Rechnung zu stellen. Aus Sicht des vdek ist der populationsbezogene Infektionsschutz Aufgabe des ÖGD. Dies betrifft im konkreten Fall die Identifikation und Nachverfolgung von Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten. Wird bei symptomlosen Kontaktpersonen eine Labortestung durchgeführt, so dient dies epidemiologischen Studien und Maßnahmen zur Zurückführung des Pandemiegeschehens und ist daher aus den öffentlichen Haushalten zu finanzieren.

» Stellungnahme vom 22.04.2020 zum COVID-19-Bevölkerungsschutzgesetz

15.04.2020 - Beschluss zu Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020

"Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss: Die hohe Dynamik der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland in der ersten Märzhälfte hat dazu geführt, dass Bund und Länder für die Bürgerinnen und Bürger einschneidende Beschränkungen verfügen mussten, um die Menschen vor der Infektion zu schützen und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden." » Lesen

08.04.2020 - Gesetzgebung: Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise

Hintergrundartikel aus ersatzkasse magazin. vom 08.04.2020

Gesetzgebung: Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise. » Lesen

08.04.2020 - Interview mit Heike Baehrens (SPD): „Jetzt ist die Zeit, weltweit Solidarität zu üben“

Magazin 08.04.2020

Heike Baehrens (SPD) ist Vorsitzende des Unterausschusses Globale Gesundheit. Im Interview mit ersatzkasse magazin. berichtet die Bundestagsabgeordnete, warum die Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit gerade in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie sichtbar wird und was die Bundesregierung dafür tut, dass Ergebnisse bestimmter Forschungsaktivitäten für die Menschen weltweit zugänglich werden. » Lesen

 

08.04.2020 - Einwurf: Corona – das Gesundheitswesen steht zusammen

Vorstandskommentar Magazin 08.04.2020

Das Coronavirus breitet sich auch in Deutschland immer mehr aus. Das Gesundheitswesen steht vor einer Bewährungsprobe. » Lesen

Zu den neuesten Politikmeldungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelangen Sie » hier.

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