Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist seit dem 1.1.2014 der allein gültige Versicherungsnachweis. Die eGK ist als visuelles Identifikationsmerkmal mit einem Lichtbild versehen und verfügt über einen Prozessorchip mit Verschlüsselungsfunktion.

In der Grundausstattung speichert die neue Karte administrative Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum des Versicherten sowie Krankenkasse, Versicherungs- und Zuzahlungsstatus. Auf freiwilliger Basis sollen in Zukunft auch medizinische Daten gespeichert werden können, die zum Beispiel für eine schnelle medizinische Versorgung im Notfall wichtig sind. Eine einheitliche Telematikinfrastruktur (TI) bildet hierbei die Grundlage für einen sicheren Austausch medizinischer Daten und Informationen. Die eGK ist dabei der Schlüssel zur TI, sie bindet den Versicherten in die elektronische Kommunikation ein. Die eGK wird von der jeweiligen Krankenkasse ausgestellt. Im Falle eines Kassenwechsels geben die Versicherten ihre eGK der Krankenkasse zurück und erhalten von ihrer neuen Krankenkasse eine neue eGK.

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