Obligatorische Anschlussversicherung nach § 188 Abs. 4 SGB V seit 01.08.2013

Mit Wirkung vom 1.8.2013 wurde durch das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung vom 15.7.2013 eine obligatorische Anschlussversicherung im Status einer freiwilligen Mitgliedschaft eingeführt. Danach setzt sich die Versicherung nach dem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht oder Familienversicherung als freiwillige Versicherung von Gesetzes fort. Diese sogenannte obligatorische Anschlussversicherung tritt unabhängig von der Erfüllung einer Vorversicherungszeit ein. Der Versicherte kann unter  bestimmten Voraussetzungen den Austritt erklären.

Näheres wird in den „Grundsätzlichen Hinweisen des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der obligatorischen Anschlussversicherung nach § 188 Abs. 4 SGB V vom 17.6.2014“ beschrieben.

Grundsätze Hinweise

zur Umsetzung der obligatorischen Anschlussversicherung