Daten zum Gesundheitswesen: Organspende

Lebensbedrohliche Krankheiten oder der Verlust wichtiger Organfunktionen machen häufig eine Organtransplantation notwendig. In Deutschland warteten Anfang 2026 laut der europäischen Verteilungsorganisation Eurotransplant rund 8.200 Patienten auf ein Spenderorgan. Diese sind davon abhängig, dass eine passende Organspenderin oder ein passender Organspender gefunden wird. Zurzeit können Niere, Herz, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm gespendet werden.

2025 starben in Deutschland laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) 633 Menschen, während sie auf ein fremdes Organ warteten. Nach wie vor werden in Deutschland nicht genügend Organe gespendet, um allen Wartelistepatientinnen und -patienten helfen zu können. Dabei kann ein einzelner Organspender bis zu sieben schwerkranken Menschen helfen.

In Deutschland kommen auf eine Million Einwohner rund zwölf Spender. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Bundesinstuts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) von 2024 stehen 85 Prozent der Befragten der Organ- und Gewebespende positiv gegenüber – zugleich haben nur 45 Prozent ihren Entschluss in einem Organspendeausweis und/oder einer Patientenverfügung festgehalten.

Darstellung zeigt die Evaluation der Willensbekundung zur Organspende 2025

Organspende

Evaluation der Willensbekundung - Anzahl Fälle
2025

Flussdiagramm zeigt die schematische Darstellung der Organtransplantation in Deutschland

Organspende

Schematische Darstellung
Organtransplantation in Deutschland

Säulendiagramm zeigt die Warteliste nach Organen im Jahr 2025

Organspende

Warteliste nach Organen - Anzahl Organe
2025

 

Säulendiagramm zeigt Transplantationen nach Organen durch postmortale Spenden 2025

Organspende

Transplantationen nach Organen (postmortale Spenden) - Anzahl Organe
2025

 

Säulendiagramm zeigt die prozentualen Anteile der Altersgruppen an Organspendern 2025

Organspende

Prozentuale Verteilung der Altersgruppen der Spender:innen
2025